Uruguay
| Treinta y Tres
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1884 wurde die Provinz Treinta y Tres zwischen Cerro Largo und Minas (heute Lavalleja) gegründet. An dem Zusammenfluss des Olimar Flusses und des kleinen Flusses Yerbal liegt die ruhige Provinzhauptstadt Treinta y Tres. Es ist eine typische Stadt des Inlandes mit flachen Gebäuden und engen Bürgersteigen, die mit dicht belaubten Bäumen geschmückt sind.
Der Name der Stadt bezieht sich auf die 33 Uruguayer, die nach Argentinien ins Exil geschickt wurden. Am Morgen des 19. April 1825 kehrten sie heimlich zurück um den Kampf um die Unabhängigkeit fortzuführen. Sie fanden das Gebiet, das damals auch "Banda Oriental" hieß, da es sich östlich des Río Uruguay befindet, von portugiesisch - brasilianischen Streitkräften belagert. Im Zentrum der Stadt findet man den großen Platz mit dem Namen Plaza 19 de Abril, der das Monument der 33 Orientales beherbergt. Es besteht aus schwarzem, weißem und rötlichem Marmor.
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Treinta y Tres liegt im Einzugbecken des Sumpfgebietes Merín, das den Reisanbau zur wichtigsten Wirtschaft der Provinz macht, hier findet man auch einige der wichtigsten Unternehmen, die mit Reis handeln. Die Geografie der Region teilt sich in zwei ganz unterschiedliche Gebiete. Zum Einen das Flachland leichten Vertiefungen in Form von Sümpfen. Zum Anderen eine basaltische Tieflandebene die aus einem kristallinen Untergrund besteht und aus der Bergschluchten, Höhlen und Bergketten, die mit großartiger Vegetation bewachsen sind.

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