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Montevideo ist die Hauptstadt Uruguays. Diese Stadt bietet eine unzählige Vielzahl an Landschaften, Tourismus- und Kulturattraktionen, weiße Sandstrände und eine einzigartige Geschichte. Das erste mal registriert wurde die Stadt am 10. Januar 1520. Es gibt verschiedene Versionen über die Entstehung ihres Namens. Eine davon ist diese: Der portugiesische Seefahrer Fernão de Magalhães (Magellan), der als erster Europäer anno 1519 den Río de la Plata richtig erforschte, auf der Suche nach einer Westdurchfahrt zu den Gewürzinseln im "Südmeer" (Pazifik), hat, als er den Blick über den Río de la Plata schweifen ließ, den Ausruf getan: "Monte vido eu" (port.: "Ich sehe einen Berg"). Damit war der 146 Meter hohe Hügel gemeint an dessen Fuß Montevideo später gegründet wurde. (Bis zur Ankunft Magellans war das Kap des heutigen Punta del Este für die Südspitze der "Neuen Welt" gehalten worden.)

1724 wurde Montevideo von Bruno Mauricio de Zabala, dem Gouverneur von Buenos Aires gegründet. In seinen Ursprüngen war die Stadt eine Festung in der ihre Einwohner unter einem Militärregime dominiert von der Spanischen Krone gelebt haben. Mit der Zeit entwickelte sie sich als Handels- und Kulturzentrum im Osten des Río Uruguay.
Im ersten Teil des 19. Jahrhunderts hat die Stadt wiederholt durch Belagerungen und Bombardements durch England, Spanien, Portugal, Brasilien und Argentinien viel gelitten. Während des 2. Weltkriegs blickte die gesamte Welt nach Montevideo, als das deutsche Panzerschiff "Admiral Graf Spee", das als Handelsstörer im Südatlantik unterwegs war, nach einem Gefecht mit britischen Kreuzern am 13. Dezember 1939 im neutralen Hafen von Montevideo Zuflucht suchte. Vor die Wahl eines weiteren, aussichtslosen Seegefechts mit den Briten oder einer Internierung durch Uruguay gestellt, versenkte sich die "Graf Spee" am 17. Dezember 1939 vor Montevideo selbst.
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