Paraguay
| Gesundheit / Notfälle
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| Allgemeiner Impfschutz |
Empfehlenswert ist die Überprüfung des allgemeinen Impfschutzes - Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Polio (Kinderlähmung). Unter anderem können in der Region folgende, durch Impfung vermeidbare Krankheiten auftreten: Hepatitis A, Tollwut, Typhus, Dengue-Fieber Spezielle Impfungen müssen wegen des individuell sehr unterschiedlichen Risikos mit einem erfahrenen Reisemediziner abgestimmt werden. |
| Gelbfieber |
Reisende nach Paraguay brauchen nur dann eine gültige Gelbfieberimpfung, wenn sie aus Infektionsgebieten kommen (Angola, Äquatorial-Guinea, Äthiopien, Benin, Bolivien, Brasilien, Burkina Faso, Burundi, Ecuador, Elfenbeinküste, Französisch Guayana, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Kamerun, Kenia, Kolumbien, Demokratische Republik Kongo (Zaire), Republik Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Panama, Peru, Ruanda, Sao Tomé und Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Surinam, Tansania, Togo, Trinidad und Tobago, Tschad, Uganda, Venezuela, Zambia, Zentralafrikanische Republik); Paraguay selbst ist gelbfieberfrei. |
| Malaria |
Malaria kommt nur in wenigen Landesteilen in den dortigen Sommermonaten vor (hauptsächlich in Alto Paraná, Caaguazuú, Canedndiyú). Die meisten Reisenden brauchen deshalb keine Malariaprophylaxe. Das Risiko ist gering und in allen Grenzgebieten zu anderen Staaten gegeben. In Paraguay kommt überwiegend Malaria tertiana vor. Der Anteil von Malaria tropica beträgt etwa 5%. Um eine Infektion zu vermeiden, sollte man sich grundsätzlich vor den dämmerungsaktiven Mücken schützen. Die Anwendung vorbeugender Medikamente (Prophylaxe) muss immer mit einem Arzt persönlich abgestimmt werden. |
| Wasser und Essen |
Grundsätzlich sollten jedoch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachtet und beispielsweise auf den Verzehr nicht abgekochten Wassers, ungeschälter Früchte und Rohkost verzichtet werden, um Infektionen des Magen-Darmtraktes vorzubeugen. In einer Reiseapotheke sollten unbedingt ein Mückenabwehrmittel sowie eine Heilsalbe zur Behandlung von Insektenstichen mitgeführt werden. Eine Rettungsflugversicherung wird dringend empfohlen. |
| Ärztliche Versorgung |
Die ärztliche Versorgung in der Hauptstadt ist befriedigend, die Botschaft kann in Notfällen Vertrauensärzte verschiedener Fachrichtungen vermitteln. |
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