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Laos
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Südlaos

Die Provinz Khammouane ist von Vientiane aus mit dem Bus erreichbar. Dort wird zur Zeit versucht den Öko-Tourismus voranzutreiben. Faszinierende Kalksteinformationen, Höhlen, Flüsse und Urwald bilden eine unvergleichliche landschaftliche Kulisse. Die Hauptstadt Tha Kek ist ein idealer Ausgangspunkt für andere Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Tham Xieng Lap Höhlen und den That Skihotabang, einen eindrucksvollen Stupa, der um das 10. Jh. von König Nanthasen erbaut wurde.

Die Provinz Savannakhet ist von Khammouane leicht mit dem Bus zu erreichen. Sie grenzt an Thailand und Vietnam an und ist somit ein sehr guter Handelsknotenpunkt für beide Länder. Die Architektur ist vorwiegend französischer Kolonialstil. Dieser kann u.a. an einer großen katholischen Kirche bewundert werden. Außerdem gibt es eine Reihe interessanter buddhistischer Tempel wie z.B. den Wat Sainyaphum. Auch Wandertouren sind möglich, z.B. auf dem Ho Chi Minh Pfad. Dieser Pfad wurde während des Vietnamkriegs von der nordvietnamesischen Armee als heimliche Route für den Transport von Waffen nach Südvietnam benutzt, wurde jedoch von den USA durch Bomben zerstört. Teile der zerbombten Gebiete können heute noch besichtigt werden. Eine Tour ist allerdings nur mit Führer möglich, da sich immer noch unentschärfte Bomben auf der Strecke befinden.

Pakse, die Hauptstadt der Provinz Champassak, kann von Vientiane angeflogen werden. Hier befindet sich der berühmte, aber dennoch relativ wenig besuchte Wat Phu Tempel, von dem man aus eine traumhafte Sicht auf das Mekongtal hat. Der Tempel wurde um das 5. Jahrhundert herum von den Khmer Hindus auf einem Berg in der Nähe einer Süßwasserquelle errichtet und ist am besten mit einem Boot vom Mekong aus erreichbar. Weitere Ausflugsziele sind das Bolaven Plateau, wo man Elephantensafaris und Trekkingtouren machen kann, und Sii Pan Dan (Viertausend Inseln), wo sich in der Regenzeit auf dem Mekong Inseln bilden. Außerdem kann man spektakuläre Wasserfälle besuchen und nach dem vom Aussterben bedrohten Irriwaddy Delphin Ausschau halten.

Vientiane & Nordlaos

Vientiane, eine der ruhigsten und beschaulichsten Städte Asiens, liegt inmitten üppiger Landschaft am Ufer des Mekong. Viele Gebäude erinnern an die einstige Verbindung zu Europa, wie z.B. die alten französischen Kolonialbauten und das Monument des Morts, das entfernte Ähnlichkeit mit dem Arc de Triomphe in Paris hat. Das Wahrzeichen des Landes ist der aus dem 16. Jahrhundert stammende That Luang (königlicher Stupa), welcher die Vereinigung von Buddhismus und Laoismus darstellt. Andere interessante Sehenswürdigkeiten sind das Lao Revolutionary Museum, Wat Ho Prakeo, ein früherer königlicher Tempel, Wat Sisaket, einer der ältesten Tempel der Stadt, und der 24km südlich der Stadt gelegene Wat Xieng Khouang (Buddha Park), in dem man faszinierende buddhistische und hinduistische Statuen bewundern kann.

Die Provinz Xiang Khouang im Nordosten des Landes zeichnet sich durch üppige grüne Landschaften, Berge und Kalksteinformationen aus. Die in 1200m Höhe gelegene Hauptstadt Phonesavanh besitzt ein angenehmes Klima. Hier kann man die Ebene der Tonkrüge besichtigen. Hunderte bis zu 1000 kg schwere und bis zu 2,50m hohe Steinkrüge, deren Herkunft bis heute unklar ist, liegen auf einer weiten Fläche verstreut. Man spektakuliert, dass diese über 2000 Jahre alten Krüge als Sarkophage oder zur Fermentierung von Reiswein benutzt wurden. 52km nördlich von Phonsavan kann man in den heißen Quellen Bo Noi und Bo Yai baden.

Die zwischen dem Mekong und dem Khan gelegene alte Königsstadt Luang Prabang ist seit 1995 UNESCO Weltkulturerbe und bildet mit 32 großen Tempelanlagen das kulturelle und religiöse Zentrum des Landes. Einer der eindrucksvollsten Tempel ist der mit farbigem Glas und Gold verzierte Wat Xieng Thong.

Vom nahegelegenen Stadtzentrum aus kann man den Mount Phousi besteigen, von dem man einen Panoramablick auf die Stadt und die Flüsse hat. Weitere Attraktionen sind das Nationalmuseum, der ehemalige königliche Palast, den man an seinem mit einem goldenen Turm geschmückten "Stupa" (buddhistische Statue/Monument) erkennt. Hier kann man eine eindrucksvolle Sammlung von Kunstgegenständen alter Herrscher des Königreichs von Lane Xangh bewundern.

Ganz in der Nähe liegt das Dorf Ban Phanom, das vor allem für seine Webkunst bekannt ist. Man kann ein traditionelles Dorf besuchen und preisgünstig Seide und Stickereien erwerben. 25km weiter am Ufer des Mekong befinden sich die berühmten Pak Ou Höhlen, die man mit dem Schnellboot von Luang Prabang erreicht. Die beiden Höhlen Tham Ting und Tham Phun sind mit Buddha-Abbildungen gefüllt, die vor hunderten von Jahren von Betenden dort zurückgelassen wurden. Weiter den Fluß entlang liegt das kleine Dorf Ban Xang Hai, das für die Produktion von Reis-Whisky bekannt ist. Die 30 km westlich von Luang Prabang gelegenen Kuang Si Wasserfälle sind ebenfalls einen Besuch wert.

Die im äußersten Nordwesten von Laos gelegene Provinz Luang Namtha, in der 39 ethnische Minderheiten leben, ist sehr gebirgig und besitzt zugleich Gebiete mit tropischem Regenwald. Die UNESCO möchte hier ein Öko-Tourismus-Projekt durchführen. Muang Xing ist eine Kleinstadt am Flußufer, die einst ein Außenposten für das Südchinesische Kaiserreich war ist ein idealer Ausgangspunkt für Trekkingtouren.


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