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Indonesien
Freizeit

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Ausflüge / Sehenswürdigkeiten Sulawesi 

Auf der »Orchideeninsel« Sulawesi erwarten den Besucher majestätische Berge, dunstige Täler sowie zahlreiche Seen, Geysire und heiße Quellen, von denen die bekanntesten bei Makule, Kuramengan, Lahendong, Kinilon und Leilem zu finden sind. Im Süden liegt der Naturschutzpark Bantimurung mit tausenden exotischen Schmetterlingen. Torajaland ist als »Land der himmlischen Könige« bekannt; die Einwohner setzen ihre Toten in vertikalen Felsengräbern bei. Im Hafen Pinsa von Ujung Pandang, vormals Makassar, liegen die hölzernen Schoner der berühmten buganesischen Seefahrer vor Anker. Die Festung Fort Rotterdam (1660) wurde von Sultan Ala zum Schutz der Stadt gegen Piraten erbaut. Pferde- und Ochsenrennen sind beliebte Sportarten, in Ranomuut kann man noch traditionelle Pferderennen mit Wagen (Bendi) sehen.

Sumatra 

Sumatra ist die zweitgrößte Insel Indonesiens, liegt am Äquator und hat eine vulkanische Gebirgskette, heiße Quellen, unerforschte Dschungelgebiete und riesige Plantagen. Zum Schutz der teilweise vom Aussterben bedrohten einheimischen Tier- und Pflanzenwelt sind zahlreiche Naturschutzgebiete eingerichtet worden. In den Schutzgebieten Bengkulu, Gedung Wani und Mount Loeser werden geführte Safaris angeboten, bei denen man Tiger, Elefanten, Tapire und Nashörner aus der Nähe beobachten kann. Der Toba-See ist mit 900 m über dem Meeresspiegel einer der höchstgelegenen Seen der Welt und liegt im Krater eines erloschenen Vulkans. In seiner Mitte befindet sich die bewohnte Insel Samosir. Lingga in der Nähe von Medan ist ein traditionelles karonesisches Dorf mit hölzernen Pfahlbauten. Bei Bukkitinggi erhebt sich die alte Festung Fort de Kock. In der Nähe liegen der Zoo, der Marktplatz, eine restaurierte historische Reisscheune und das Bundo-Kandung-Museum. Die schönsten Strände Sumatras befinden sich an der Ostküste.

Östliche Inseln 

Das Archipel besteht aus 1000 größtenteils unbewohnten Inseln. Die bewohnten sind seit dem Ende des Gewürzhandels so voneinander und vom Rest der Welt abgeschnitten, dass jede ihre eigene Kultur und einige auch ihre eigene Sprache erhalten konnten. Halmahera ist die größte der Molukken. An der Küste leben die Nachfahren der Großmächte, die sich im Laufe der Jahrhunderte um die Vorherrschaft im Gewürzhandel stritten – Araber, Gujaratis, Malaien, Portugiesen und Niederländer.

Im Binnenland spricht die Bevölkerung eine Sprache, die selbst mit anderen Eingeborenensprachen Indonesiens so gut wie nichts gemeinsam hat. 
Morotai, im Norden gelegen, war während des 2. Weltkrieges ein japanischer Luftwaffenstützpunkt. Heute werden hier Kopra und Kakao angebaut. 
Ternate und Tidore sind kleine vulkanische Inseln westlich von Halmahera, die einst als weltgrößte Lieferanten von Gewürznelken Reichtum und Macht erlangten. Weiter südlich liegt Ambon, ein weiterer wichtiger Umschlagplatz des Gewürznelkenhandels, mit seinen 40 niederländischen Festungen aus dem 17. Jahrhundert. 
Banda in der Banda-See wird oft als die ursprüngliche »Gewürzinsel« bezeichnet und ist für ihre Muskatnuß-Anbaugebiete bekannt.

  Nusa Penida war einstmals eine Gefängniskolonie und ist heute mit seinen Stränden und seiner dramatischen Küstenlandschaft ein beliebtes Touristenziel. Komodo ist die Heimat der größten und seltensten Warane der Welt, der Komodo-Warane. Sumba ist für ausgezeichnet gewebtes Ikat-Tuch bekannt. Der Mount Keli Mutu erhebt sich in atemberaubender Landschaft. Das faszinierende Farbenspiel der drei Kraterseen ändert sich je nach Sonneneinstrahlung. Die Inseln nördlich von Timor, darunter Solor, Lembata, Adonara, Alor, Wetar und Pantar, werden seltener besucht. Auf den Inseln gibt es zahlreiche historische Festungen, von denen Walfänger zu ihren Expeditionen aufbrachen. Die Lebensweise der Bevölkerung auf Roti, Ndau und Sawu hat sich seit der Bronzezeit kaum verändert, die Inselbewohner sind als ausgezeichnete Musiker und Palmenweber bekannt. Die Terawanen-Inseln sind eine kleine Inselgruppe mit wunderschönen Stränden und Korallengärten. Lucipara hat ausgezeichnete Tauchgründe. Kangean, Tenggaya, Bone Rate und Tukang Besi sind abgelegene Atolle in der Flores- und Banda-See, die der Vorstellung eines tropischen Inselparadieses gerecht werden.

West Papua (Irian Jaya) bildet die westliche Hälfte der Insel Neuguinea. Ein Großteil des Landes ist mit undurchdringlichem Regenwald bedeckt. Eine zentrale Gebirgskette zieht sich von Ost nach West mit dem höchsten Berg im Westen, Puncak Jaya (5050 m). West Papua ist eines der letzten unerforschten Gebiete der Welt.

Bali 

Die einmalige Landschaft Balis, »Insel der Götter« genannt, besteht aus vulkanischen Bergen, Seen und Flüssen, Reisterrassen, riesigen Obst- und Palmenplantagen und an der Küste aus stillen Buchten mit feinsandigen Stränden. Obwohl die Insel nur 5633 qkm groß ist, hat sie ca. 3 Mio. Einwohner. 
Eine vulkanische Bergkette zieht sich von Ost nach West quer über die Insel. Der kegelförmige Gipfel des mächtigen Gunung Agung (»Heiliger Berg«) erhebt sich 3170 m über dem Meeresspiegel. Nördlich der Bergkette werden Kokosnüsse, Kaffee, Kakao, Nelken und Gemüse angebaut, wo immer der Boden es zulässt. Die bekanntesten Urlaubsgebiete und der internationale Flughafen liegen im Süden, in der Gegend um Kuta, Sanur und Benoa sowie Nusa Dua jenseits der schmalen Landenge auf der Halbinsel Bukit Badung. 
Der Nordwesten Balis ist Naturschutzgebiet, das man auf geführten Tagesausflügen erkunden kann.

Tempelfeste und Prozessionen:
 
Auf Bali gibt es tausende von Tempeln, vom großen Heiligen Tempel bei Besakih bis hin zu unzähligen kleinen Dorfaltaren. Allabendlich finden Tempelprozessionen statt, zu denen Balinesen traditionelle Sarongs (ein um die Hüfte geschlungener, bunter Rock) anziehen und bunte, sorgsam bereitete Opfergaben aus Früchten und Blüten für die Götter mitbringen. Auch Touristen dürfen zuschauen, sollten jedoch ebenfalls mit Sarongs bekleidet sein. 

Denpasar ist die Inselhauptstadt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Bali-Museum, das Zentrum Moderner Kunst und das international bekannte Kerawitan-Konservatorium, eines der Hauptzentren balinesischen Tanzes. Absolut unvergleichlich, besonders bei Sonnenuntergang, ist der Meerestempel von Tanah Lot an der Westküste, unweit von Kediri. 

In Mengwi liegt der malerische Königstempel Pura Taman Ayun aus dem 17. Jahrhundert. Der heilige Affenwald bei Sangeh, 20 km nördlich von Denpasar, ist ein Waldschutzgebiet, in dessen Mitte sich ein Tempel befindet. Von den Hindus als heilige Tiere verehrt und an Touristen gewöhnt, sind die Affen recht dreist und manchmal aggressiv. Beim Besuch einer der Affenwälder Balis empfiehlt es sich, Brillen, Schmuck und Kameras vor dem Zugriff der neugierigen Primaten in Sicherheit zu bringen. 

Den in einer unberührten Gebirgslandschaft gelegenen Bratan-See mit dem Ulu Danu-Wassertempel kann man über eine Straße von Bedugul aus erreichen. Das Dorf Ubud ist Mittelpunkt der beachtlichen Künstlergemeinschaft Balis. In einem herrlichen Garten mit Lotosteich steht das Puri-Lukisan-Museum (Palast der Schönen Künste) mit einer vielfältigen Sammlung von Skulpturen und Bildern sowohl alter als auch zeitgenössischer Stilrichtungen. Sehenswert ist auch das Neka Art Museum, in dem von Bali inspirierte Gemälde einheimischer und internationaler Künstler zu sehen sind. Kamasan in der Nähe von Klungkung ist eine weitere Künstlergegend. 

edeutende Kunstgewerbezentren sind Celuk (Silberarbeiten), Mas (Holzarbeiten und Möbel) und Batubulan (Steinskulpturen). Der Eingang der riesigen Goa Gaja (»Elefantenhöhle«) in der Nähe von Bedulu ist mit steingemeißelten Reliefs von Dämonen, Tieren und Pflanzen verziert, gekrönt durch den Kopf eines schauerlichen Ungeheuers. Die Heiligen Quellen von Tampaksiring sollen heilende Kräfte haben und ziehen alljährlich zahlreiche Besucher an. Penelokan bietet einen vortrefflichen Blick auf die schwarzen Lavaströme des Mount Batur. Man kann auch über den Batur-See fahren, um den Krater aus nächster Nähe zu besichtigen. Pura Besakih ist Balis »Muttertempel« aus dem 10. Jahrhundert, hoch an den Hängen des Gunung Agung. Er gehört zu einer großen Tempelanlage mit über 30 Tempeln, die Schauplatz vieler aufwendiger und prunkvoll gefeierter Feste und Jahrmärkte ist. 

Klungkung ist die alte Hauptstadt der mächtigen Gelgel-Königsdynastie. Sehenswert ist der von einem Wassergraben umgebene, historische Gerichtshof, dessen Decken- und Wandgemälde Strafszenen aus Hindu-Legenden darstellen. Padangbai, ein wunderschönes, tropisches Städtchen an der Ostküste Balis mit üppiger Vegetation hinter dem weißen Sandstrand, ist der Anlaufhafen für Kreuzschiffe auf Bali. Goa Lawah (»Fledermaushöhle«) mit ihren in den Fels gehauenen Altären macht ihrem Namen alle Ehre als heilige Zuflucht für unzählige Fledermäuse. Kusambe ist ein Fischerdorf mit schwarzem Sandstrand. Die Insel Serangan liegt südlich von Sanur und ist wegen der hier gehaltenen Schildkröten auch als »Schildkröteninsel« bekannt. Alle sechs Monate findet hier ein großes Erntedankfest statt, zu dem sich Zehntausende einfinden. Im noch wenig touristisch erschlossenen Norden Balis locken graue Lavasandstrände bei Lovina, das Städtchen Singaraja mit Gebäuden aus der Kolonialzeit, der Pura Beji-Tempel in Sangsit mit schönen Skulpturen, Balis einziger Buddhatempel und der beeindruckende Wasserfall bei Gitgit. 

Lombok 

15 Flugminuten von Bali entfernt liegt Lombok, eine wunderschöne Insel, deren Name »Chilipfeffer« bedeutet. Hier befindet sich einer der größten Vulkane der indonesischen Inselgruppe, der Mount Rindjani, dessen meist wolkenverhangener Gipfel 3745 m hoch ist. Der Norden ist gebirgig mit dichten Wäldern, der Westen besteht aus fruchtbaren Ebenen mit Kokos- und Reisplantagen und Reisterrassen. Der Osten hingegen ist öde und trocken und die Südküste felsig. Die Bevölkerung – nur etwa 750.000 Menschen – setzt sich aus islamischen Sasaks, hinduistischen Balinesen und Malaien zusammen. Mataram, die Hauptstadt der Insel, und die geschäftige Hafenstadt Ampenan sind die beiden einzigen größeren Städte der Insel und bieten sich für einen Ausflug an.

Auf Lombok findet man auch einige wundervolle Strände, manche mit weißem, andere mit schwarzem Sandstrand. In Narmada, das über eine gut befahrbare Straße erreicht werden kann, gibt es eine riesige Palastanlage zu bewundern, mit einem »Jungbrunnen«, der für einen balinesischen König errichtet wurde. In Pamenang kann man Boote mieten und mit der Taucherbrille die kristallklare Wasserwelt der herrlich bunten Korallen und neugierigen tropischen Fische erforschen.

Java 

Die Hauptstadt Jakarta bietet eine faszinierende Mischung verschiedenster Einflüsse. Sehenswert ist die Altstadt mit Bauwerken aus der niederländischen und portugiesischen Kolonialzeit. Das Nationaldenkmal erhebt sich 140 m über dem Merdeka-Platz und ist mit einer vergoldeten »Flamme« gekrönt. Das Central Museum hat eine gute völkerkundliche Abteilung und zeigt u.a. Skulpturen aus vor-hinduistischer Zeit. Die Portugiesische Kirche mit der riesigen niederländischen Pumporgel (1695) ist ebenfalls einen Besuch wert. Die moderne Istiqlal-Moschee im Zentrum der Stadt ist eine der größten der Welt. Sehenswert sind auch der Antiquitätenmarkt in der Jalan Surabaya (Surabaya Straße) und die unzähligen Batikfabriken im Karet-Viertel. Im Südosten der Stadt liegt Taman Mini Indonesia Indah, ein 100 Hektar großer Themenpark, der einen Überblick über die kulturell teilweise sehr unterschiedlichen 26 indonesischen Provinzen bietet. Jede Provinz ist in Taman Mini durch ein maßstabsgetreues Haus im jeweiligen traditionellem Baustil vertreten, in den Häusern werden auch Austellungen traditioneller Kleidung und Handwerkskünste der jeweiligen Region gezeigt. 

Shopping Schöne Mitbringsel sind Batikstoffe, Holzschnitzarbeiten, Silberschmuck, Stroh- und Bastkörbe, Bambusartikel, Krise (kleine Dolche), Gemälde und gewebte Stoffe. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 10.00-22.00 Uhr. Märkte sind frühmorgens und abends geöffnet.
Sport Wassersport

Indonesien ist ein Paradies für Windsurfer, besonders beliebt sind die Inseln Bali (Ulu Watu, Kuta), Bintan, Java, Lombok, Sumatra, Sumbawa, Flores and Sumba. Zwischen April und September gibt es die beste Brandung. Spezielle Surf Camps wie Lagundri Bay (Nias) oder Cempi Bay (Sumbawa) bieten einfache Unterkunft und Verpflegung. Schwimmen: Die herrlichen Strände bieten unbegrenzte Badefreuden, außerdem haben viele Hotels Swimmingpools. 

Tauchen

Indonesien bietet erstklassige Tauchgründe. Der französische Meeresforscher Jacques Cousteau nahm einige seiner berühmten Unterwasserfilme bei den Tukang Besi-Inseln auf. In den meisten größeren Strandurlaubsorten gibt es Tauchzentren, die Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene anbieten. 

Bergsteigen


Indonesiens zahlreiche Vulkangipfel eignen sich für ausgedehnte Bergwander- und Trekkingtouren. 

Golf

Golfplätze findet man in den Touristenzentren. 

Reiten

In den Sportanlagen im International Saddle Club in Jakarta kann man auch Reitunterricht nehmen.

Publikumssport

Pferderennen finden jeden Sonntag nachmittag in Pulo Mas, JLJ Ahmed Yani, statt. Jai Alai (dem baskischen Pelota ähnlich) wird täglich in Halai Jaya Ancol, Bina Ria und Tanjung gespielt. Hahnenkämpfe sind zwar verboten, finden aber dennoch auf Java und auf Bali statt. Chinesische Schattenbox-Wettkämpfe werden in Loki Sari und JL Mangga Besar ausgetragen.


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