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Sri Lanka
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Diverses
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Flora und Fauna
Die Küstenlinie wird teilweise von Koralleninseln und Lagunen gesäumt, besonders im Nordwesten rund um die Jaffna-Halbinsel und die Insel Mannar. In den feuchtesten Gebieten wächst ein üppiger immergrüner Regenwald und in den trockeneren Regionen wachsen widerstandsfähige Monsunwälder, teilweise mit wertvollen Ebenholz- und Mahagonibäumen. Ein großer Teil der Wälder wurde gerodet und der noch vorhandene Waldbestand wird geschützt. Die Elefantenpopulation ist bis auf einige hundert Tiere zurückgegangen. Andere typische Tierarten sind Leoparden, Bären, Schakale, Wildschweine und Affen.
Sri Lankas Geschichte ist lang und abwechslungsreich, aber dennoch sind der Reichtum und die Schönheit der natürlichen Pflanzen- und Tierwelt erhalten geblieben - trotz so mancher Eingriffe des Menschen. Wem ist es schon bekannt, dass Sri Lanka das erste Tierreservat der Erde besaß? Dies reicht schon ins dritte Jahrhundert v. Chr. zurück, als König Devanampiyatissa das erste Tierschutzgebiet ausrief; unter der Herrschaft dieses Königs war im Übrigen der Buddhismus in Sri Lanka eingeführt worden. Die nachfolgenden Könige Sri Lankas befolgten streng die heilige buddhistische Vorschrift, die es einem Menschen verbot, welches Tier auch immer zu töten. Davon zeugen viele Felsinschriften, die überall im Lande gefunden werden können. Die alten Könige Sri Lankas waren sich auch der Wichtigkeit und Bedeutung der Wälder bewusst. Große Waldareale, die den Namen „Thahanan Kalle" (verbotene Wälder) trugen, wurden zu Naturschutzreservaten erhoben, während andere unzugängliche Wälder, als „Wanathas" bezeichnet, besondere Schutzfunktionen erhielten. Einige dieser ganz alten Naturschutzreservate sind bis heute erhalten geblieben, so z. B. das Udawattekelle-Reservat in Kandy und das Sinharaja- Regenwaldreservat.
Der Reichtum von Sri Lankas Vogelwelt macht die Insel zu einem wahren Paradies. Insgesamt sind in Sri Lanka 427 Arten von Vögeln registriert, darunter sind 250 Dauerbewohner und 21 einmalig in Sri Lanka beheimatete Arten. Die meisten der endemischen Arten leben in der Feuchtregion der Insel, so z. B. der Ceylon-Star. Im Bergland Sri Lankas ist dagegen die Heimat der Ceylon - Flüsterdrossel oder auch die Gelbor - Nachtigall. Andere Vogelarten sind dagegen überall in Sri Lanka anzutreffen, wenn auch in größter Anzahl in Wäldern: Dazu zählt vor allem der farbenprächtige Dschungelhahn, ebenso auch der schüchterne, braun-barettige Schwätzer und der auffallende, rotgesichtige Malhoka. Besonders günstige Lebensräume für die exotische Vogelwelt Sri Lankas sind die Nationalparks und Naturschutzgebiete. Die reichste Vogelwelt besitzen das Sinharaja-Reservat und die sog. Peak Wilderness Sanctuary ( am Adams Peak).
Etwa zur Mitte des August treffen in Sri Lanka die ersten Vogelflüge ein, die hier überwintern. Dabei handelt es sich um viele Schwalbenarten, Flussufer- und Wasserläufer u.s.w., die den langen Flug aus Sibirien wie auch Nord- und Westeuropa bis hin nach Sri Lanka zurücklegen, um dann hier vor allem an den Lagunen der Ost-, Süd- und Nordwestküste sich niederzulassen. Als Zugvögel lassen sich in den Wäldern andere Arten nieder, vor allem Singvögel, Drosseln und Kuckucke. Die großen Wasserreservoire (Stauteiche) in der Trockenregion Sri Lankas ziehen viele Arten von Enten an, wogegen die größeren Wasservögel, wie z. B. Störche und Reiher, in den Nationalparks leicht beobachtet werden können. Durch eine übergroße Vogelwelt ausgezeichnet sind das Kumana-Vogelreservat (in der Ostprovinz), daneben Bundala, Kalametiya und Wirwila im Süden Sri Lankas. Bundala ist für seine Scharen von Flamingos besonders bekannt.
Im Hinblick auf die Tierwelt gebührt den Schmetterlingen eine besondere Beachtung. Unter den in Sri Lanka bekannten 242 Arten sind die meisten in den unteren Berglandregionen beheimatet ( etwa bis in eine Meereshöhe von 1000 Metern). Nur ganze wenige Schmetterlingsarten - genau gesagt sechs - sind über 1200 Meter Meereshöhe anzutreffen. Das eindrucksvollste Erlebnis ist der alljährliche Wanderflug der Schmetterlinge, die dann im März und April zum „Samanala Kande", dem Schmetterlingsberg, fliegen. Dieser Berg ist volkstümlich bekannt und auch berühmt als „Sri Padass" bzw. „Adams Peak". |
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