Nassau ist die Hauptstadt sowie mit 210.832 Einwohnern die größte Stadt der Bahamas. Nassau, die Strandregion Cable Beach sowie die vorgelagerte Ferieninsel Paradise Island sind die bekanntesten Urlaubsgebiete auf der Insel New Providence. Hier findet der Besucher alles, was sein Herz begehrt: von zahlreichen Urlaubshotels mit einem attraktiven Angebot, luxuriöse Geschäfte, Restaurants mit einheimischer und internationaler Küche über vielfältige Sportmöglichkeiten und nicht zuletzt lange Sandstrände mit herrlichem Wasser. Nassau bildet das Banken- und Handelszentrum des Landes. Zu den Sehenswürdigkeiten Nassaus mit seinem kolonialen Charme zählt das rosafarben gestrichene Regierungsgebäude (1801) ebenso wie das Piraten Museum der Stadt, in dem man einiges über Berühmtheiten der Freibeuterzeit wie z.B. Blackbeard (Edward Teach), Charles Vane und Calico Jack (Jack Rackham) erfahren kann. In bzw. um Nassau gibt es drei Festungen: Die Festung Fincastle wurde von Lord Dunmore um 1793 auf dem Hügel Bennet errichtet, von wo aus sie Nassau überragt. Fort Charlotte ist die größte und interessanteste der drei Festungen in Nassau. Sie wurde zwischen 1787 und 1789 wiederum durch Lord Dunmore errichtet. Von hier aus hat man einen guten Blick auf den Hafen von Nassau. Fort Montagu wurde Ende Juli 1742 fertig gestellt. In der Festung befindet sich eine terrassenförmige Zisterne sowie Offiziers- und Soldatenkasernen, ein Wachraum und ein bombensicheres Pulvermagazin mit Platz für 95 Fässer. Das Bahamas Historical Society Museum zeigt die Geschichte der Bahamas von der Zeit vor der Entdeckung durch Christoph Kolumbus bis zur Gegenwart. Im Pompey Museum ist eine Dauerausstellung den Erlebnissen der afrikanischen Sklaven auf den Bahamas gewidmet. Die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit in Nassau ist die 65-stufige, erst kürzlich renovierte Treppe der Königin ("Queen's Staircase").

Jedes Jahr findet am zweiten Weihnachtsfeiertag und am Neujahrstag das Junkanoo Kulturfest statt. Rückführend auf afrikanische Traditionen können auf dem gut organisierten Fest aufwendige Kostüme und traditionelle Trommelmusik bewundert werden.
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An diese Hotel- und Parklandschaft schließt sich im Osten der Versailles Garden an, ein mit Säulen und Statuen geschmückter Park. Der hierher importierte mittelalterliche Kreuzgang eines Augustinerklosters bei Lourdes gilt bei bahamischen Paaren als beliebte Kulisse für Hochzeitsfotos. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde ein im 14. Jahrhundert in Frankreich errichtetes Mönchskloster durch den Zeitungsbaron William Randolph Hearst Stein für Stein in die USA importiert. In den 60ern wurde das Kloster dann auf der Spitze eines Hügels auf Paradise Island errichtet, von wo aus es den Hafen von Nassau überragt. |
Paradise Island schirmt den Hafen von Nassau nach Norden gegen Wind und Wetter ab. In Potters Cay legen die Postboote zu den bewohnten Inseln der Bahamas ab. Am anderen Ende des kleinen Cay gibt es einen kleinen Fisch- und Gemüsemarkt. Luxushotels und Apartmentanlagen grenzen an die Sandstrände der Nordküste. Paradise Island wurde in den letzten Jahren fast komplett umgestaltet. Sol Kerzner, der Gründer der Sun-Hotelkette, baute mit dem Royal Tower of Atlantis ein Riesenhotel der Superlative mit Kasino, dem größten Kongresszentrum der Karibik, 2300 Zimmern, 38 Restaurants, Bars und Lounges und einer Pool- und Wasserlandschaft. In Freiwasserbassins, Tunnels und künstlichen Bächen schwimmen 40.000 Meerestiere, Krebse, Schildkröten, Fische, darunter Haie. Mehrere Jachthäfen runden das Angebot für die per Schiff anreisende Kundschaft ab.
Bilder © Bahamas Tourist Office |