Peru
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| Essen |
Die Esskultur in Peru bietet ein variantenreiches Bild. An der Küste gibt es vor allem Fischgerichte und Meeresfrüchte, in den Bergen Fleisch-, Gemüse- und Getreidespeisen. Restaurants gibt es in jeder Preisklasse. Eine Besonderheit sind die vielen "chifas": Sie servieren chinesisch-peruanische Mischgerichte und werden von vielen Peruanern wegen ihrer guten Qualität sehr geschätzt. Dank des kalten Humboldtstromes findet man in den peruanischen Küstengewässern, die zu den fischreichsten der Erde gehören, 700 verschiedene Fischspezies und 400 Arten Krusten- und Schalentiere. Von einem derart reichhaltigen Angebot ließen sich bereits die Inkas und deren Vorfahren zu interessanten gastronomischen Experimenten inspirieren. Escabeche ist eine Vorspeise aus gekochtem Fisch, die kalt gegessen und mit Pfefferschoten und Zwiebeln garniert wird. Corvina (Seebarsch) wird verschieden zubereitet. Sehr empfehlenswert sind ebenso Jakobsmuscheln (Conchitas), Miesmuscheln (Choros) und Krabben (Camarones). Chupe de Camarones ist ein Eintopf aus Krabben, Milch, Eiern, Kartoffeln und Pfefferschoten. Weitere Spezialitäten sind Anticuchos (südamerikanischer Kebab), Sopa Criolla (stark gewürzte Suppe mit Rindfleisch und Nudeln), Aji de Gallina (Hühnerfleisch in pikanter Sahnesoße)und Lomo Saltado (Rindfleischstücke mit Zwiebeln und Paprikaschoten, gedünstet und mit Bratkartoffeln und Reis angerichtet). Reis und Kartoffeln sind die Beilagen fast aller Gerichte. In den Hotels und Restaurants wird am Tisch bedient. |
| Trinken |
Einheimische Biere schmecken ausgezeichnet. Pisco Sour wird aus einem kräftigen Weinbrand hergestellt und ist ein beliebtes einheimisches Getränk. Chicha de Jora (fermentiert) und Chicha Morada (alkoholfrei) sind Getränke, die schon bei den Inkas beliebt waren. |
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