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Peru
Hochland

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Die Anden trennen den schmalen Küstenstreifen vom Regenwald. Auf einer Länge von ca. 7500 km zieht sich die große Gebirgskette der Anden von Venezuela bis Feuerland entlang des südamerikanischen Kontinents. In Peru befindet sich einer der faszinierendsten Abschnitte des längsten Kettengebirges der Welt. Dem Besucher eröffnen sich atemberaubende Anblicke. Außerdem ist es ein Paradies für Wanderer, Bergsteiger und für Kultur- und Geschichtsinteressierte. Drei Gebirgsketten, die sogenannten cordilleras, schließen ausgedehnte Hochflächen und tiefe Täler ein. Zwischen der West- und Ostkordillere erstreckt sich das Hochlandbecken Altiplano auf einer Höhe von 3.500 m. Der Titicacasee - der größte Binnensee Lateinamerikas und mit 3.800 m über dem Meeresspiegel der höchstgelegenste schiffbare See der Welt befindet sich hier. Besonders beliebt bei Bergsteigern und Wanderern ist die Cordillera Blanca in den Westkordilleren. Zusammen mit der Cordillera Huayhuash sind es die beiden höchsten Abschnitte in den peruanischen Anden. Im peruanischen Hochland unterscheidet man zwei Jahreszeiten - die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von April bis Oktober, mit sonnigen Tagen und ziemlich kühlen Nächten. In der Regenzeit, in den Monaten November bis März, sind starke Regenfälle zu erwarten. Große Temperaturschwankungen während des Tages sind für diese Region kennzeichnend. 
Region Arequipa
Die "Weiße Stadt" Arequipa liegt am Hang des Berges Misti und man kann von dort die schneebedeckten Gipfel dreier Vulkane sehen - ein idealer Ausgangspunkt zur Erkundung des Colca Canyons, dem zweittiefsten Schlucht der Welt. Der spanische Kolonialeinfluss ist in der reizvollen Stadt überall gegenwärtig. Das Nonnenkloster von Santa Catalina bildet ein wunderschönes Stadtviertel. 

     

Region Titicacasee
Die Stadt Puno befindet sich auf der 3800 m hohen Callao-Hochebene und ist Ausgangspunkt für atemberaubende Bootstouren auf dem Titicacasee. In der Nähe der Stadt gewähren die monumentalen Grabtürme Sillustani dem Besucher einen Blick in die Zeit des geheimnisvollen Colla -Volkes. Kirchen der Kolonialzeit und präkolumbianische Überreste kann man überall besichtigen. Puno ist das Zentrum peruanischer Folklore. Hier werden Wollstoffe aus Alpaca angeboten, außerdem Torito de Pucara (Tongefäße) und Silberwaren. 

     

Region Cusco
Cusco liegt 3360 m über dem Meeresspiegel. Es ist die archäologische Hauptstadt Amerikas, war das Zentrum der Inkakultur und ist heute Heimat ihrer Nachfahren, der Quechua. Viele Ruinen aus der Inkazeit können besichtigt werden, besonders sehenswert ist der Sonnentempel Coricancha. Eine beeindruckende Mischung von spanischer und indianischer Architektur sind Kirchen wie La Merced und das dazugehörige Kloster San Francisco Belén de los Reves aus dem 17. Jahrhundert sowie die Klöster Santa Clara und San Blas. Eine weitere Attraktion ist der Markt von Cuzco. Von der Ruine der Sacsahuaman-Festung kann man einen wunderschönen Blick auf die Stadt genießen. In der Nähe der Stadt sind die Inkastätten Kkenkko, Puca Pucara, die Ruinen von Machay, Pisac, Ollantaytambo - und die weltberühmte Inkastadt Machu Picchu . 

      

Region Huaraz
Huaraz ist die Bergsteigerhauptstadt Perus, denn sie ist Ausgangspunkt für einmalige Touren in die Cordillera Blanca. Die Ausgrabungsstätte Chavin de Huántar gilt als Geburtsstätte präkolonialer Kulturen. 

Region Cajamarca
Die reizvolle Stadt Cajamarca im Norden der Anden ist bekannt für das traditionell gefeierte Karnevalsfest. In der Nähe gibt es Thermalquellen wo man beim Baden wunderbar ausspannen kann. Eine andere Möglichkeit ist eine Wanderung auf alten Inkawegen durch eine von Menschen fast unangetastete Landschaft mit einer einzigartigen Flora und vielen seltenen Vogelarten. Sehr sehenswert sind die Fenster von Otuzco, die nur 8 Kilometer von der Stadt entfernt liegen. Es ist ein Friedhof einer Ansiedlung aus der Zeit vor dem Inkareich und vor der Caxamarca Kultur, wahrscheinlich unter dem Einfluss der Wari Kultur. Die vielen Gänge und individuellen Grabstätten, die wie Fenster aussehen, wurden in das Vulkangestein gemeißelt. Sie sind bis zu 10 Meter tief und der Zugang ist durch 50 bis 60 Zentimeter große Öffnungen möglich. Es wird vermutet, dass die Inkas diese Höhlen später als Getreidesilos benutzten.

     

Region Chachapoyas
Diese Region im Norden Perus ist noch ein Geheimtipp. Sie bietet neben einer faszinierenden Landschaft vor allem eine Vielzahl von archäologischen Schätzen.

Bilder © peruanisches Fremdenverkehrsamt


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