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Peru
Küste

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Von der Grenze zu Ecuador im Norden bis zur chilenischen Grenze im Süden zieht sich über mehr als 2000 km der Küstenstreifen Perus. Im Süden ist er ziemlich schmal und wird im Norden etwas breiter. Die Pazifikküste besteht aus felsiger Wüstenlandschaft, traumhaften Stränden und einigen fruchtbaren Tälern. Durch die Anden im Osten und den kühlen Humboldtstrom ist das Klima dieser Region sehr trocken. Der Winter dauert in den zentralen und südlichen Küstenregionen von April bis November, der Sommer von Dezember bis März. Die Wüste Sechura, die Ebene von Nasca und die Atacama Wüste werden nur vereinzelt von Tälern durchzogen, in denen meist eine dichte Wolkenschicht den Himmel bedeckt und wo im Winter leichte Nieselregen häufig sind. Im Norden beeinflusst die kühle Meeresströmung das Klima nicht und deshalb gibt es hier ca. 300 Sonnentage pro Jahr und die Temperaturen sind während des ganzen Jahres sehr hoch, im Sommer bis zu 35°C. Die Regenzeit fällt in die Monate November bis März. In dieser einzigartigen Region mit weitläufigen Stränden, schönen Städten und sagenhaften historischen Stätten finden sich einige herausragende touristischen Gebiete Perus. Die drei größten Städte des Landes, Lima, Trujillo und Chiclayo liegen in diesem Gebiet. Vor allem in Lima wird in den peruanischen Wintermonaten auf Grund des Humboldtstromes die warme Pazifikluft abgekühlt und es bildet sich "Garúa" - der feine Küstennebel. Die beste Reisezeit für den Küstenbereich ist daher der europäische Winter, also die Monate Dezember bis April.
Region Tumbes/Piura und die Strände des Nordens 
An der nördlichen Küste Perus ist ganzjähriges Baden an herrlichen Stränden möglich. Máncora ist beliebtes Sommerreiseziel der Peruaner. Tumbes - die nördlichste Stadt Perus ist ein bedeutendes Sport- und Fischereizentrum.

Region Chiclayo
In der Region findet man bedeutende Zeugnisse aus der Moche- und Lambayeque-Kultur wie zum Beispiel die Pyramiden von Túcume, Batán und Huaca Rajada, wo 1987 das Grabmal des Señor de Sipán gefunden wurde.

Region Trujillo
Die Stadt des "ewigen Frühling" besticht ihre Besucher durch ihre prächtige Kolonialarchitektur. Besonderes empfehlenswert ist ein Besuch von Chan Chan, der größten Lehmziegelstadt der Welt, die von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Region Lima
Die Hauptstadt Perus ist unverzichtbare Station jedes geschichtlich und kunsthistorisch interessierten Reisenden. Lima ist die Stadt der Könige, Zentrum des spanischen Kolonialreiches in Amerika und Hauptstadt Perus. Sehenswert sind die Glaspaläste von San Isidro, dem Business-Viertel der Stadt, die nicht nur politisches, sondern auch wirtschaftliches Zentrum des Landes ist. Gleich daneben liegt Miraflores, das "neue Zentrum" von Lima. Hier gibt es zahlreiche Hotels, Restaurants und Geschäfte "westlicher" Prägung. Begibt man sich in die Altstadt, erwarten den Besucher herrliche Kolonialpaläste und Kirchen, auch wenn überall der Zahn der Zeit unübersehbar seine Spuren hinterlassen hat. Die Altstadt von Lima ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kirche San Francisco ist berühmt für ihre Katakomben und ihre umfangreiche Sammlung alter Texte. Weiterhin gibt es in Lima auch ein Stierkampf-Museum, das Museo Tourino.

     

Region Sur chico - Ica/Paracas/Nazca
Auf der Halbinsel Paracas, wo Wüste und Ozean aufeinander treffen, können Seelöwen, Pinguine und Flamingos beobachtet werden. Sandboarding in den Dünen des Oasenortes Huacachina ist sehr beliebt. Die Stadt Ica hat Sand, Meer, Oasen und fruchtbare Täler zu bieten, aber sie ist auch als Land der Kreolen, der Heiligen und Hexen bekannt, Land des Piscos und des Volksglaubens mit Festen wie "Señor de Luren" oder dem Fest beim Heiligtum Yauca. Knapp zwei Stunden von Ica entfernt wurden vor vielen Hunderten von Jahren die berühmten Nasca-Linien in den Sand der Wüste geformt - gigantische geometrische Zeichnungen und Darstellungen von Säugetieren. Ein Flug über die Linien von Nazca sind ein Highlight für jeden Peru-Reisenden.

    

 

Bilder © peruanisches Fremdenverkehrsamt


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