Peru
| Regenwald
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| Der große peruanische Regenwald (Selva) liegt im Amazonasbecken und bedeckt drei Fünftel der Fläche Perus. Es werden zwei Zonen unterschieden: Der Hochregenwald (über 700 Meter Höhe) und der tiefergelegene Regenwald (unter 700 Meter Höhe). Erst genannter besitzt ein subtropisches, gemäßigtes Klima und es gibt starke Regenfälle von November bis März und sonnige Tage von April bis Oktober. Im tiefergelegenen Regenwald herrscht Trockenzeit in den Monaten April bis Oktober. Dann sinken die Pegelstände der Flüsse und die Wege sind befahrbar. Das Amazonasgebiet ist sehr dicht bewachsen und hat eine einzigartige Flora und Fauna. Die Selva ist die größte und gleichzeitig unbekannteste Region Perus und besteht zu großen Teilen aus überfluteten Gebieten und zahlreichen Flüssen, die in den Amazonas-Fluss münden. Die beste Reisezeit sind die Monate der "Trockenzeit" zwischen Mai und Oktober. Viele Veranstalter bieten von Iquitos mehrtägige Exkursionen in den Regenwald an. Per Boot geht es zunächst zu einer der einfachen, aber meist gemütlichen Urwald-Lodges am Amazonas oder seinen Nebenflüssen. Von dort aus werden geführte Wanderungen unternommen. Auf Bootsausflügen kann man mit etwas Glück Flussdelphine beobachten. |
Puerto Maldonado Im Südosten Perus am Zusammenfluss der Flüsse Madre de Dios und Tambopata, befindet sich Stadt Puerto Maldonado. Die Region um Puerto Maldonado gilt als ein Orchideen- und Schmetterlingsparadies. Die Provinz von Madre de Dios ist eines der schönsten Urwaldgebiete Perus mit riesigen Bäumen, Flüssen, Lagunen und einer faszinierenden Flora und Fauna. Sehenswert sind das Naturreservat Tambopata und das Naturschutzgebiet der Biosphäre in Manu, das von der UNESCO 1987 zum Naturerbe der Menschheit erklärt wurde. Puerto Maldonado ist Ausgangspunkt für Touren im Tambopata Candamo Reservat.

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Iquitos Die Stadt Iquitos ist Hauptstadt der Provinz Loreto und liegt am Amazonas. Sie ist Ausgangspunkt für Touren in den nördlichen Teil des Regenwaldes. Iquitos ist das kommerzielle und touristische Zentrum der Region. Es gibt keine Straßenverbindungen nach Iquitos. Man reist entweder mit dem Flugzeug an, über den Fluss von Pucallpa in fünf Tagen, oder in 12 Stunden von Leticia-Tabatinga, das an Kolumbien und Brasilien angrenzt. Urwaldwanderungen mit Besuchen einheimischer Dörfer bis hin zu mehrtägigen Bootsfahrten nach Laeticia in Kolumbien und Manaus in Brasilien werden dem Reisenden angeboten.

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Pacaya Samiria Das "Paradies auf Erden" wird es oft genannt - das Naturreservat Pacaya Samiria, das zwischen Iquitos und Yurimaquas liegt und das größte Naturreservat Perus ist. Nur drei Stunden von Iquitos entfernt bietet dieses Naturparadies dem Reisenden eine einzigartige Vielfalt an Tieren. Auch sind viele vom Aussterben bedrohte Arten wie die Seekuh oder der rosa Flussdelphin dort zu finden. Pacaya Samiria hat auch den Beinamen "Spiegelurwald", da sich die Vegetation und der Himmel in den Gewässern und Flüssen des Reservats auf beeindruckende Weise spiegeln. Für Naturliebhaber, Forscher und Abenteurer ist dieses Fleckchen Erde genau das Richtige.
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Pucallpa und Tarapoto Weitere Urwaldstädte sind Pucallpa und Tarapoto im Nordosten Perus. Die Stadt Pucallpa liegt mitten im Regenwald und wurde erst 1888 gegründet. Sie ist geprägt von der Erdölförderung, die mit der Entdeckung des Bodenschatzes 1939 begann. Der Regenwald in der Region ist aber für den Tourismus noch weitestgehend unerschlossen.
Bilder © peruanisches Fremdenverkehrsamt |
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