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Brasilien
Gesundheit & Notfälle

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Empfehlungen Vor allem im Bundesstaat Rio de Janeiro treten in den Sommermonaten (November bis April) wiederholt Epidemien des Denguefiebers auf, das von der Mücke Aedes Aegypti übertragen wird und bei einzelnen Patienten auch ernsthafte Gesundheitsschäden zur Folge haben kann. Daher wird Reisenden empfohlen den Körper schützende Kleidung zu tragen (lange Hosen, langärmelige Hemden) und Insektenschutzmittel zu benutzen.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) können die meisten z.T. auch gefährlichen Durchfälle und durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden.

Als Vorsichtsmaßnahme gegen Magen-Darm-Infektionen und Cholera ist dringend zu empfehlen, kein unabgekochtes Leitungswasser zu trinken und in hygienisch nicht einwandfreien Restaurants Getränke ohne Eis (sem gelo) zu bestellen. Auch Speiseeis kann infektiös sein. Rohes Gemüse, Obst und Salate sollte man vor dem Verzehr gründlich waschen bzw. schälen. Wichtig ist häufiges Händewaschen.
Ärztliche
Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist, soweit es sich um die größeren Städte handelt, mit der in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Zur Frage einer individuellen Reiseapotheke ist Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z.T. erheblich höher als in Deutschland. Sie werden von deutsche Krankenversicherungen oft nicht oder nur teilweise abgedeckt. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung sind deshalb dringend zu empfehlen.
Impfungen Impfschutz: Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. 

Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt und ist bei Reise in das Amazonasgebiet sehr sinnvoll. Dies wurde in der Vergangenheit teilweise auch im Hafen von Rio von Kreuzfahrreisenden aus dem Amazonasgebiet verlangt.

Aktuelle Informationen unter www.auswaertiges-amt.de
Notrufnummern Feuerwehr/Rettung/Polizei: 911
Malaria Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria sind in einigen Landesteilen sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Weitere Erkrankungen Relativ häufig im Gastland sind ebenfalls durch Insekten übertragene Dengue-Virus-Infektionen. Es wird empfohlen, sich gegen Insektenstiche entsprechend zu schützen, z.B. durch Moskitonetze oder mückenabweisende Mittel. Dieser Schutz ist auch tagsüber wichtig

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