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Italien
Norditalien

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Norditalien: Folgende Länder behandeln wir als Norditalien:

- Aosta-Tal
- Emilia Romagna
- Friaul Julisch-Venetien
- Ligurien
- Lombardei
- Piemont
- Trentino
- Veneto

Aostatal 
bizarre Gipfel über stillen Bergtälern:

Im Nordwesten Italiens, an den Grenzen zu Frankreich und der Schweiz, liegt eine der kleinsten italienischen Regionen - das Aostatal. Das ganze Jahr über hat das Aostatal mit atemberaubenden Bergmassiven, die je nach Jahreszeit ihr Gesicht verändern, allerhand zu bieten.

Bergtäler:
Still zeigen sich die Seitentäler des Valle d’Aosta. Ob Valtournenche, Valsavaranche, Val Ferret, das Große St. Bernhard-Tal oder das Cogne-Tal: neben herrlichen Ausblicken und immer neuen Landschaftseindrücken bieten sie vor allem viel Ursprüngliches. Charakteristische Bergdörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, uralte Gehöfte und Weiler geben den Tälern zu jeder Jahreszeit eine unverwechselbare Atmosphäre, die zum Wohlfühlen einlädt.

Sport:
Bis weit über 4.000 Meter ragen die Berggipfel erhaben in den Himmel. Wer das Aostatal bereist, hat zu jeder Zeit schneebedeckte Berge vor Augen. Ewiges Eis und imposante Gletscher faszinieren und sind schneesichere Skigebiete auch in den Sommermonaten. Im Winter haben Wintersportler die Wahl unter zahlreichen Superlativen: 878 Kilometer Pisten, 178 Liftanlagen und 300 Kilometer Loipen. Ob für Anfänger oder routinierte Wintersportler: die Region bietet vom Übungshang für Kinder bis hin zum Heliski für jeden das Passende. Übrigens präsentiert sich das Aostatal mit 8 Basen und 180 Guides als ideale Destination für Freunde des Heliski vor einem in der Welt einzigartigen Panorama.
Für diesen Winter haben sich die Touristiker einige besondere Initiativen ausgedacht: So werden thematisch geführte Exkursionen durch die Winterlandschaft durchgeführt. Auch für die Kleinen gibt es viele spannende Angebote wie z.B. einen Vergnügungspark im Schnee u.v.a.m.
Ungeübten Wanderern wie versierten Tourenläufern und Bergsteigern bietet das Tal vielschichtige Möglichkeiten. Grenzüberschreitende Routen stellen einen weiteren Reiz in der abwechslungsreichen Bergwelt des Aostatals dar.
Wer im Urlaub den sportlichen Ausgleich sucht, sieht sich einer breiten Angebotspalette, die von Golf und Mountain-Biken bis hin zu Rafting oder Canyoning reicht, gegenüber.

Kunst und Kultur:
Das Aostatal bietet jenseits landschaftlicher Schönheit und sportlicher Herausforderung eine Menge. Zahlreiche Kunst- und Kulturgüter zeugen von der langen und bewegten Vergangenheit des Tales. Gut erhaltene Baudenkmäler aus römischer Zeit sowie sagenumwobene Festungsanlagen, Burgen und Schlösser wecken gleichermaßen das Interesse von Reisenden.

Anreise:
Über den Großen Sankt Bernhard ist das Aostatal gut erreichbar. Durch die günstige Lage der nahen Flughäfen von Mailand Malpensa, Turin und Genua kann man problemlos mit Alitalia, Lufthansa und Air Dolomiti anreisen. Darüber hinaus ist das Aostatal gut an das Autobahnnetz angeschlossen. U.a. haben folgende Reiseveranstalter das Aostatal in ihrem Programm: TUI, Neckermann, Dertour, Airtours, Studiosus und Interhome. Auch Busreiseveranstalter bieten Reisen in das Aostatal an.

Touristische Daten 2002:
Ankünfte: 24.190 (D), 4.060 (A), 19.479 (CH)
Übernachtungen: 73.285 (D), 9.019 (A), 37.886 (CH)
Gästebetten: 56.912

Quelle: enit (fremdenverkehrsämter Italien)

Emilia Romagna 
ein Kulturland bietet Badespaß für Groß und Klein

 

Vieles spricht für einen Urlaub in der Emilia Romagna. Die Adriaküste mit ihren flachen Sandstränden sowie ein landschaftlich ausgesprochen reizvolles Hinterland mit einem immensen Kulturgut garantieren einen abwechslungsreichen Urlaub. 4,3 Millionen Ankünfte und 40,2 Millionen Übernachtungen italienischer und ausländischer Gäste von Mai bis September 2002 allein an der Adria sind ausreichend Motivation, sich für die Saison 2003 noch besser zu rüsten.

Küste

Vor allem die Küste der Emilia Romagna präsentiert sich mit ihren 110 Kilometer langen feinen Sandstränden von Comacchio bis Cattolica als ideales Reiseziel für Familien mit Kindern. Das geschützte Podelta überrascht hier mit einer faszinierenden Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt. 16 Themenparks garantieren vor allem Kindern großen Spaß, während 145 Diskotheken unter den jugendlichen Gästen für Begeisterung sorgen. Wie jedes Jahr erscheint in Kürze ein umfangreicher Katalog über Urlaubsmöglichkeiten an der Adria, eine Orientierungshilfe durch das ausgesprochen breitgefächerte Angebot.

Sport und Fitness

Die Emilia Romagna präsentiert sich als wahres Paradies für Wassersportler. 2003 wird der ADAC-Sommerservice in Zusammenarbeit mit der Region wie bereits in den Vorjahren die Wasserqualität prüfen, so daß einem Bad in den Fluten der Adria nichts im Wege steht. Das ganze Jahr über können Informationen über die Wasserqualität unter www.adac.de/ReiseService abgefragt werden. Hoppyskippern stehen in 13 Sporthäfen 5000 Liegeplätze zur Verfügung. Neben facettenreichen Wassersportmöglichkeiten aller Kategorien bietet die Region darüber hinaus sowohl zahlreiche Trendsportarten als auch ein breites Angebot an etablierten Sportarten wie Tennis u.a.m..

Kulinarisches

Auch Feinschmecker kommen in der Emilia Romagna voll auf ihre Kosten. Es ist eher die Qual der Wahl, die Urlaubern angesichts all der köstlichen Verlockungen zusetzt. Die Heimat des weltbekannten Parmaschinkens, des viel gerühmten Parmesankäses und des Aceto Balsamico aus Modena verspricht kulinarische Freuden erster Güte. Die Köstlichkeiten aus den Weinkellern sind unerlässliche Begleiter einer jeden Mahlzeit. 11 Weinstraßen führen durch landschaftlich reizvolle Anbaugebiete.

Kunst und Kultur

Reich ist das Hinterland und birgt Kunstschätze von ungeahntem Wert. Kunstkenner haben längst Kunststädte wie Bologna, übrigens Kulturhauptstadt der UNESCO 2000, Forlì, Cesena, Modena, Parma, Piacenza oder Reggio Emilia für sich entdeckt. Unter der Fürstenfamilie der Este erlebte der Renaissancehof von Ferrara seine Blütezeit. Die ausgesprochen interessante Bibliothek der Malatestiana in Cesena illustriert mit über 3.000 Bänden eindrucksvoll das kulturelle Erbe der Region. Die Mosaiken von Ravenna suchen in der Welt ihresgleichen. Musikliebhaber bereisen die Emilia Romagna auf den Spuren Verdis, und Literaturkenner wissen, daß Don Camillo und Peppone ihren liebenswerten Kleinkrieg zwischen Kirche und kommunistischer Partei in einer kleinen Gemeinde in der Poebene austrugen.

Feste und Veranstaltungen

Neben vielen kulturellen Veranstaltungen und Festen wartet die Emilia Romagna in diesem Jahr mit einigen herausragenden Ausstellungen auf. Anläßlich des 500. Geburtstags des großen Parmigianino ist von Februar bis Mai in Parma eine Ausstellung über den wohl berühmtesten Sohn der Stadt zu sehen. Das Kunstmuseum in Ravenna zeigt die Ausstellung „Von Renoir bis De Stael“. Im Kulturmuseum in Comacchio sind 800 Fundstücke einer versunkenen römischen Schiffsladung aus dem 1. Jahrhundert v.Ch. zu bestaunen. Eine Serie interessanter Ausstellungen im Diamantenpalast in Ferrara findet ihren Höhepunkt in einer Edgar Degas gewidmeten Schau, die erstmalig die Beziehung zwischen dem großen Impressionisten und einer Gruppe italienischer Maler, die Ende des 19. Jahrhunderts in Paris lebte, herausstellt. Rimini, die Heimatstadt des großen Fellini, organisiert anläßlich dessen 10. Todestages eine Reihe von interessanten Veranstaltungen. Zudem feiert der wohl berühmteste Badeort Italiens den 160. Geburtstag des ersten Strandbades.

Anreise:

Über durchgehende Autobahnen ist die Emilia Romagna leicht erreichbar. Bahnverbindungen bestehen von allen großen deutschen Bahnhöfen aus über Bologna. Mit dem Flugzeug erreicht man die Ferienregion mit Alitalia, Lufthansa, Air Dolomiti, Condor, und LTU über Bologna und Rimini sowie mit Ryanair über Bologna/Forlì. Viele Reiseveranstalter haben die Emilia Romagna in ihrem Programm, u.a. TUI, Neckermann, Airtours, Dertour, Olimar, Studiosus, Jahn Reisen, Wolters, Ameropa, ITS und Italiatour. Über ein umfangreiches Angebot für diese Region verfügen zudem zahlreiche Busreiseveranstalter.

Touristische Daten 2002

Ankünfte: 550.801 (D), 87.598 (A), 142.405 (CH)
Übernachtungen: 3.336.966 (D), 436.510 (A), 802.781 (CH)

Quelle: enit (fremdenverkehrsämter Italien)

Friaul Julisch - Venetien:
gleich hinter den Alpen lockt die Region mit mediterranem Flair

Viele Urlauber, die es alljährlich in das Kulturland zwischen Alpen und Adria zieht, wissen die Vorzüge dieses abwechslungsreichen Landstriches zu schätzen. Einem Mikro-kosmos gleich, bietet die Region im äußersten Nordosten Italiens ihren Gästen ein überaus vielschichtiges Urlaubsangebot. Ob Berge, Voralpenland, lange flache Sandstrände oder weite Lagunenlandschaften: Friaul - Julisch Venetien könnte sich kaum abwechslungsreicher zeigen.

Triest und Umgebung:

Doch sind es nicht nur die landschaftlichen Reize, die einen Urlaub im Norden Italiens zu einem unvergeßlichen Erlebnis machen. In der Hafenstadt Triest pulsiert das Leben. Unter österreichischem Einfluß entstanden hier gemütliche Kaffeehäuser wie das Cafè degli Specchi oder das Tommaseo. Eine der traditionsreichsten Kaffeeröstereien ist bis auf den heutigen Tag in der Hafenstadt ansässig. Triest hat als Grenzgebiet der Kulturen in der Vergangenheit Dichter und Denker geradezu magisch angezogen. Bis in unsere Zeit ist es der Hauptstadt der Region gelungen, dieses besondere Flair zu bewahren. Wer auf Rilkes Spuren wandeln möchte, der findet dazu auf dem Rilke-Wanderweg Gelegenheit. Der Lyriker war von 1911 bis 1912 Gast der Fürsten von Thurn und Taxis.

Kunst und Kultur:

Namen wie Aquileia oder Grado lassen bekanntermaßen die Herzen von Kunstliebhabern höher schlagen. Doch bietet die Region weit mehr Kunstschätze als die herrlichen römischen Mosaiken Aquileias oder die malerische Altstadt Grados mit prachtvollen romanischen Sakralbauten. Zahlreiche Ortschaften warten mit unerwarteten Kunstschätzen auf. In Udine sind Tiepolofresken zu entdecken. Die Langobarden schenkten Cividale zahlreiche Kulturgüter, das Castello und die Burg machen Spilimbergo zu einem der sehenswertesten Orte der Region.

Köstlichkeiten aus Küche und Keller:

Bis weit über die Grenzen Friaul - Julisch Venetiens hinaus werden die Spezialitäten aus Küche und Keller geschätzt. Frischer Fisch steht hier in immer neuen Variationen auf der Speisekarte. Hinzu kommen deftige Gerichte, die ihren Ursprung in den Bergtälern der Region haben. Besondere Erwähnung verdient eine ganz besondere Gaumenfreude der Region, der San Daniele Schinken. Im Sommer, wenn alljährlich das edelste Erzeugnis des Städtchens San Daniele gefeiert wird, zieht es Schinkenfreunde aus ganz Italien in die kleine Ortschaft, deren Name unter Feinschmeckern Weltruhm erlangt hat. Weinkenner wissen, daß in den Weingärten des Friaul gute Tropfen reifen, die aus der einfachsten Speisenfolge ein Festmahl machen.

Bergwelt, Strandleben und Wellness:

Während die faszinierende Bergwelt sommers wie winters kaum einen Wunsch offen läßt und ein ideales Eldorado für Wanderer und Wintersportler ist, sind es die langen feinsandigen Strände an der Adria, die Badeurlauber begeistern. Die flachen Sandstrände sind vor allem bei Familien ein beliebtes Reiseziel. Darüber hinaus ist Grado als traditionsreicher Kurort bekannt. Da in Friaul - Julisch Venetien nur wenige Kilometer Berge und Meer trennen, ist es möglich, morgens die Berge zu genießen und mittags am Strand zu entspannen.

Anreise:

Dertour, TUI, Ameropa, Studiosus, ADAC Reisen und Neckermann haben neben vielen Busreiseveranstaltern Urlaubsorte dieser Region im Programm. Ab München fliegt Air Dolomiti nach Triest. Venedig ist regelmäßig von allen deutschen Flughäfen mit Lufthansa, Alitalia und Air Dolomiti erreichbar. Über ein dichtes Auto- und Eisenbahnnetz ist die Region in Italiens Nordosten bequem und schnell erreichbar.

Touristische Daten 2002:
Ankünfte 147.962(D), 317.174(A), 12.543 (CH)
Übernachtungen: 1.015.538 (D), 1.447.220 (A), 54.373 (CH)
Gästebetten: 74.365
Ligurien 
eine Gartenlandschaft mit faszinierender Aussicht aufs Meer

 

Mehr denn je gehört Ligurien zu den magischen Landschaften, deren bloßer Name Sehnsüchte weckt und Bilder irdischen Glücks hervorruft: Palmen und Promenaden, Fischerboote in idyllischen Häfen, bunte Häuser, die sich wie Perlen aneinanderreihen, mondäne Grand Hotels mit exotischen Blütenparks oder Dolce far niente auf bunt gestreiften Liegestühlen. Es sind unter den ausländischen Gästen vor allem die Deutschen, die mit 33 Prozent der Ankünfte dem Charme dieses Landstrichs erliegen.
Ligurien blickt auf eine lange Tradition als Feriengebiet zurück. Schon im 19. Jahrhundert faszinierte dieser von Gott gesegnete Landstrich zahlreiche Reisende und hat bis heute viel von der Ursprünglichkeit und dem Charme vergangener Zeiten bewahrt. So scheint auch heute noch ein Hauch der Jahrhundertwende in den weltbekannten und mondänen Seebädern von Sanremo, Rapallo und Santa Margherita zu wehen.

Die Küste:

Ligurien zieht sich über 315 Kilometer am Meer entlang. Berücksichtigt man darüber hinaus Einbuchtungen und Landzungen, so bietet Ligurien rund 450 Kilometer Küste mit herrlichen Sandstränden und stillen Kiesbuchten. Von der französischen Grenze bis Genua erstreckt sich die Riviera di Ponente (abgeleitet vom Sonnenuntergang) mit ihren meist breiten Stränden. Die Riviera di Levante (abgeleitet vom Sonnenaufgang) beeindruckt von Genua bis zur Toskana durch eine landschaftlich sehr reizvolle Steilküste. Besonders beeindruckend zeigen sich die Cinque Terre, die fünf malerischen Dörfer, die lange Zeit nur über Maultierpfade oder vom Meer aus erreichbar waren. Namhafte Urlaubsorte wie Portofino, Rapallo, Sestri Levante, Santa Margherita Ligure, Zoagli und Chiavari, um nur einige zu nennen, sind Synonym für unbeschwerte Ferientage. Das sonnenverwöhnte Ligurien ist für sein mildes Klima bekannt, so daß die Badesaison vom Frühling bis in den Herbst hinein reicht. Auch die ausgezeichnete Wasserqualität macht Ligurien zu einer idealen Destination für Wasserratten. Rund 6.000 Liegeplätze hält die ligurische Küste für Hobbykapitäne bereit. Gut ausgestattete Hafenanlagen und Marinas stehen allerorts zur Verfügung. Insgesamt verfügt Ligurien über ein ausgesprochen breit gefächertes Angebot an allen Wassersportarten vom Wasserski über Segeln, Tauchen, Surfen u.a.m. Somit macht Ligurien seiner langen Tradition in der Seefahrt alle Ehre, und jährlich steigende Besucherzahlen sind der beste Beweis für eine erfolgreiche Strategie.

Das Landesinnere:

Während entlang der Küste das Leben pulsiert, ist das bergige Hinterland eine wahre Oase der Ruhe. Unberührte Landschaften ermöglichen ausgedehnte Wanderungen, und mittelalterliche Städtchen laden zum Verweilen ein. Ausgesprochen vielfältig ist das Angebot an Kunst- und Kulturgütern in dieser Gegend, von wo aus Kolumbus in die weite Welt aufbrach. Somit erstaunt es kaum, daß Liguriens Hauptstadt Genua 2004 zur Europäischen Kulturhauptstadt erklärt wird.

Anreise:

Gut zu erreichen ist die Urlaubsgegend mit dem Auto oder Zug über Mailand und Genua bzw. Turin und Savona. Flugreisende landen in Genua. Lufthansa, Alitalia und Air Dolomiti haben die Destination Genua in ihrem Programm. Buchen kann man Aufenthalte in Ligurien u.a. bei Dertour, Neckermann, TUI, Ameropa, Olimar, Italiatour, Italweg und vielen kleineren Italienspezialisten. Darüber hinaus bieten zahlreiche Busreiseveranstalter Rundreisen durch diesen Landstrich an.

Touristische Daten 2002

Ankünfte: 367.730 (D), 43.983 (A), 116.537 (CH)
Übernachtungen: 1.690.503 (D), 182.821 (A), 432.940 (CH)
Gästebetten: 163.625
Lombardei 
reiche Kunststädte und einzigartige Landschaftsimpressionen zwischen Seen und Bergen

Das Gebiet zwischen Alpen und Po-Ebene ist einer der abwechslungsreichsten Landstriche Italiens. Hochalpine Berg-dörfer, liebliches Voralpenland, phantastische Seenlandschaften mit mediterranen Parkanlagen, die schnellebige Metropole Mailand, herrliche Kunststädte und die unendlich weite Po-Ebene bieten Reisenden eindrucksreiche Ferientage. Will man die Schönheit und Anziehungskraft der Lombardei erfassen, bieten sich die unterschiedlichsten Ausgangsmöglichkeiten.

Seenlandschaft:

Teile des Lago Maggiore und des Gardasees sowie der Comer See, der Iseosee und der Idrosee prägen das Landschaftsbild der Lombardei und verleihen der Region einmalige Panoramen. Vor allem Sportler finden hier ein ansprechendes Terrain, das von Wassersport bis hin zu Trendsportarten fast keinen Wunsch offen läßt. Besonders Golfern erschließt sich hier ein ideales Ambiente mit zahlreichen Golfplätzen der unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade. Das milde Klima der Region ermöglicht es Golfern, sich fast das ganze Jahr über bei Pit und Putt zu üben.

Bergwelt:

Die Bergwelt der Lombardei zeigt sich zu jeder Jahreszeit reizvoll. Bekannte Bergorte und alpine Sportzentren, die erst noch entdeckt werden wollen, locken sommers wie winters Sportfreunde in die Bergwelt der Lombardei. Während Livigno mittlerweile international bekannt ist, wird auch das Valtellina mit Bormio zusehends vom internationalen Tourismus entdeckt.

Kunststädte:

Die Hauptstadt der Region ist nicht nur für Kenner der Modeszene von Interesse. Opernliebhaber und Kunstfreunde kommen in der Mailänder Scala oder beim Anblick von Leonardo da Vincis Letztes Abendmahl gleichermaßen auf ihre Kosten. Wer übers Wochenende einen Shoppingtrip in die lombardische Metropole plant, wird von der Vielzahl eleganter Boutiquen und Designerläden beeindruckt sein. Touristen, die in Mailand das Spektakuläre suchen, sollten das Dach des Mailänder Domes besteigen und das überwältigende Panorama über die Stadt genießen.
Besondere Aufmerksamkeit gebührt in der Lombardei den Kunststädten. Bergamo, Brescia, Mantua, Pavia, Lodi, Cremona und Crema bewahren innerhalb ihrer Stadtmauern Kunstwerke von unschätzbarem Wert. Sie zählen zu den unbekannteren Zielen der Region. Die eleganten und überschaubaren Städtchen ziehen mit ihrem Charme nicht nur Kunstliebhaber in ihren Bann.

Anreise:

Die Region im Norden Italiens ist durch ein modernes Autobahn- und Zugnetz leicht erreichbar. Flugreisende landen mit Lufthansa, Alitalia und Air Dolomiti in Mailand und mit Ryanair von Hahn aus in Bergamo. Eurowings bringt Reisende von Hannover und Nürnberg nach Mailand und Gandalf von Stuttgart nach Bergamo. Reisen in die Lombardei sind möglich mit Studiosus, Dertour, TUI, Neckermann, Olimar, Italiatour oder ITS, um nur einige Veranstalter zu nennen. Zudem bieten natürlich auch viele Busreiseveranstalter Ziele in der Lombardei an.

Touristische Daten 2002:

Ankünfte: 791.905 (D), 94.997 (A), 164.167 (CH)
Übernachtungen: 3.576.951 (D), 273.154 (A), 396.327 (CH)
Gästebetten: 257.067
Piemont 
eine Region spricht alle Sinne an

Im Nordwesten Italiens liegt eine Region, die nicht nur mit unendlich vielen Sehenswürdigkeiten winkt, sondern darüber hinaus von der Po-Ebene bis zum Lago Maggiore mit immer neuen Landschaftseindrücken aufwartet. In Verbindung mit der viel gepriesenen piemontesischen Küche und weltbekannten Weinen wird eine Fahrt durch Piemont schnell zu einer Reise, die alle Sinne anspricht.

Essen und Trinken:
Daß Piemont ein geschätztes Reiseziel bei Feinschmeckern und Weinkennern ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Trüffelspezialitäten und italienische Spitzenweine, die in dem Hügelland der Langhe, des Roero und des Monferrato reifen, sind bis weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Wer die Spezialitäten der Region kosten möchte, bereist Piemont am besten im Herbst, zur Zeit der Trüffelmärkte. In Alba und Asti feilscht man dann um die edle Knolle, die Gourmets ins Schwärmen geraten läßt. Piemonts Köche verstehen es, aus dem wertvollen Gut immer wieder neue und reizvolle Variationen zu zaubern.
Kunst und Kultur:

Seen:
Kontrastreich zeigt sich die Gegend um den Lago Maggiore und den Orta See. Faszinierende Ausblicke auf die Seenlandschaft und die üppige mediterrane Vegetation der botanischen Gärten sorgen für immer neue Landschaftsimpressionen. Das milde Seeklima machte die Gegend bereits im 18. Jahrhundert zu einem beliebten Reiseziel, das zu jeder Jahreszeit einen besonderen Reiz hat. Urlauber wissen dies bis auf den heutigen Tag zu schätzen.

Kurioses:

50 Naturparks und Naturschutzgebiete zeugen von der Bedeutung, die der Natur und ihrer Erhaltung im Piemont beigemessen wird. Einen ungewöhnlichen Anblick bieten die weiten Reisfelder in der Gegend von Vercelli. Der Reisanbau hat in dem wasserreichen Gebiet zwischen den Flüssen Po und Sesia eine lange Tradition. Und - wer hätte das gedacht - die langen, dünnen Grissini, die heutzutage in jedem italienischen Restaurant auf dem Tisch stehen, wurden einst in Turin erfunden und werden bis in unsere Zeit dort noch per Hand gefertigt.

Sport:
An den Seen, unweit des eleganten Turin oder in dem lieblichen Hügelland Piemonts finden sich zahlreiche Golfplätze, die zu den schönsten der Apenninenhalbinsel zählen. Sie stellen für Golfer aller Handicapklassen eine sportliche Herausforderung dar. Als Austragungsort der olympischen Winterspiele 2006 wird Turin von sich reden machen.

Anreise:
Piemont ist durch ein dichtes Autobahnnetz gut angebunden. Von allen größeren deutschen Städten gibt es direkte Zugverbindungen nach Mailand. Von dort starten nahezu stündlich Anschlußzüge nach Turin oder an die Seen. Durch die günstige Lage der Flughäfen von Mailand, Turin und Genua kann man mit Alitalia, Lufthansa und Air Dolomiti auch mit dem Flugzeug anreisen. Folgende Reiseveranstalter bieten neben Busreiseveranstaltern Ferienziele in diesem Gebiet an: Ameropa, Dertour, TUI, Studiosus, Interchalet, ADAC Reisen und Neckermann, um nur einige zu nennen.

Touristische Daten 2002:
Ankünfte: 316.615 (D), 31.052 (A), 98.985 (CH)
Übernachtungen: 1.244.164 (D), 91.877 (A), 255.904 (CH)
Gästebetten: 134.713
Trentino 
ein Bindeglied zwischen den Kulturen

 

 

Das Trentino, mitten im Herzen der Alpen gelegen, ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Von zauberhaften Winter-impressionen über blühende Alpenwiesen im Frühling, einer herrlichen Bergwelt im Sommer und stimmungsvollen Herbstlandschaften zeigt sich die 6.200 Quadratkilometer umfassende Bergregion ausgesprochen abwechslungsreich.

Sport:
Vor allem sportlich ambitionierte Urlauber kommen in der Dolomitenregion sommers wie winters voll auf ihre Kosten und haben bei einem ansprechenden und vielschichtigen Sportangebot die Qual der Wahl. Die verschneite Bergwelt lädt mit modernsten Liftanlagen sowie bestens präparierten 600 Pistenkilometern und 480 Kilometern Loipen zu traumhaften Ausflügen in die Winterwelt ein. Wenn die große Schneeschmelze eingesetzt hat, und das Trentino seine Gäste mit satten Grüntönen erwartet, stehen wieder ganz andere sportliche Herausforderungen auf dem Programm. Sport im Freizeit-, Profi- und Extrembereich: das Trentino bietet für jeden Gusto sportliche Herausforderungen. Das breite Angebot reicht von Trendsportarten bis hin zu Klassikern wie Golfen oder Segeln. Wanderern stehen 6000 Kilometer markierte Wege und Klettersteige zur Verfügung.

Natur:
Rund 300 Seen haben dem Trentino nicht zu unrecht den Beinamen „Kleinfinnland“ Italiens eingebracht. 53 Prozent der Gesamtfläche der Region sind mit Wald, Wiesen und Weiden grüne Oasen. Naturerlebnisse der unverfälschten Art bietet das Trentino mit drei Naturparks, vier Naturreservaten und einer Vielzahl an Biotopen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Einzigartig sind die geologischen Formationen im Valle di Cembra.

Essen und Trinken:
Die Spezialitäten aus Küche und Keller der Bergregion stehen für Gaumenfreuden und edle Tropfen. Frische Zutaten und fantasievolle Gerichte kennzeichnen die kulinarischen Genüsse, die sich auch jenseits der Alpen einen Namen gemacht haben.

Kunst und Kultur:
Aufgrund seiner Lage war das Trentino schon immer Brücke zwischen Nordeuropa und dem Mittelmeer. Die offene und dynamische Grenzregion agierte seit frühester Zeit als Bindeglied zwischen den Kulturen. Kunst- und Kulturschätze der Region spiegeln dies auf eindrückliche Weise wider. 15 archäologische Parks, frühchristliche Baukunst in Trient sowie hunderte von Burgen, Festungen und Schlössern aus Mittelalter und Renaissance sind Zeugen der wechselhaften Geschichte dieses Landstrichs. An lauen Sommerabenden sind sie stimmungsvolle Aufführungsorte für Konzerte und Theaterstücke oder geben Raum für interessante Ausstellungen.

Kur und Wellness:
Wer in der märchenhaften Gebirgswelt mehr als Freizeit und Entspannung sucht, dem bieten ambitionierte Kur- und Wellnesszentren ganzheitliche Wohlfühlprogramme. Die Heilkraft der Kurorte Pejo, Rabbi oder Levico ist bis über die Grenzen der Region bekannt. Darüber hinaus läßt ein reiches Wellness-Angebot kaum einen Wunsch offen.

Anreise:
Über ein gut ausgebautes Straßen- und Autobahnnetz ist die Region über den Brenner bequem zu erreichen. Von allen großen deutschen Bahnhöfen verkehren täglich Züge in das Trentino. Wer das Flugzeug vorzieht, fliegt mit Tyrolean Airways nach Bozen bzw. mit Air Dolomiti nach Verona. Zahlreiche Reiseveranstalter haben die Ferienregion in ihrem Programm: u.a. Dertour, TUI, Neckermann, ADAC, Dertour und Interchalet. Auch Busreisen werden angeboten.

Touristische Daten 2002:

Ankünfte: 2.666.724 (D), 240.446 (A), 115.189 (CH)
Übernachtungen 15.069.029 (D), 852.610 (A), 469.267 (CH)
Gästebetten: 177.814 (Südtirol), 320.665 (Trentino)
Venetien 
eine verführerische Region lockt mit Weinbergen, feinsandigen Stränden und viel Kultur 

 

Ob Lagunenlandschaft, weite Sandstrände, Hochgebirge, Voralpenland, das Ostufer des Gardasees oder das Po-Delta: wer Venetien bereist, der sammelt stets wechselnde Landschafts-eindrücke, wie sie gegensätzlicher und vielschichtiger kaum sein könnten. Einem Mikrokosmos gleich, bietet die Region im Nordosten Italiens facettenreiche Impressionen.

Bergwelt:

Reisenden erschließt sich im Veneto eine faszinierende Bergwelt. Die höchsten Gipfel der Dolomiten sind hier zu Hause und bieten unvergessliche Panoramen. Sommers wie winters präsentiert sich die Bergwelt als wahres Dorado für erholsame Ferien in direktem Kontakt zu einer intakten Natur. Ausgedehnten Wanderungen durch herrliche Täler steht hier nichts im Wege. Und wer klettern möchte, sieht sich vor die Qual der Wahl gestellt. Vom zweiten bis zum achten Grad, von Tausend-Meter-Strecken an der südlichen Marmoladawand bis zu Kurztouren in den „5 Torri“ ist hier alles möglich. Die wirklich Priviligierten sind jedoch die Skifahrer, die auf dem Gletscher der Marmolada das ganze Jahr über auf ihre Kosten kommen. Die Skigebiete „Civetta“ und „Tre Valli“ oder der renommierte Wintersportort Cortina d’Ampezzo, 1956 Austragungsort der olympischen Winterspiele, zählen neben Arabba, Alleghe, oder Zoldo zu den beliebtesten Zielen. Die Skigebiete des Veneto verfügen über modernste Aufstiegs-anlagen und gehören zum größten Skikarussell der Welt, dem Super-Dolomiti-Ski, mit Traumpisten zu Traumkonditionen.

Die Küste:
Beliebte Ziele nicht nur bei Familien mit Kindern sind die Badeorte entlang der 120 Kilometer langen Adriaküste. Feinsandige flache Strände bieten hier Urlaubsvergnügen für jung und alt. Die gute Wasserqualität der Adria und des Gardasees werden auch 2002 von der Universität Konstanz und dem ADAC Sommerservice überprüft, so daß sorglosen Badefreuden nichts im Wege steht. 8 Campingplätze entlang der Adria sind derzeit darum bemüht, die EU Auszeichnung „Iso“ für umweltgerechte Campinganlagen zu erhalten.

Kunst und Kultur:

Kunstfreunde wissen längst, daß die abwechslungsreiche Kulturlandschaft Venetiens nicht nur eine Vielzahl an bekannten und einzigartigen Sehenswürdigkeiten bereithält, sondern zudem zahlreiche kleine und unbekanntere Kunstzentren ihre Besucher immer wieder aufs neue überzeugen. Verona, Venedig und Padua geben Einblicke in eine Kunstwelt, die ihresgleichen sucht. Vicenza wurde 1994 von der UNESCO in die Liste schützenswerter Gesamtkunstwerke aufgenommen. Namhafte Künstler wurden von der regen venezianischen Kulturlandschaft in den Bann gezogen. Richtungsweisende Maler wie Tizian, Tintoretto, Bellini, Canaletto und Mantegna arbeiteten hier. Von der Renaissance bis zur venezianischen Gotik prägten renommierte Architekten das Erscheinungsbild der Region. Eine Fahrt entlang der Brenta, an deren malerischen Ufern Andrea Palladio eindrucksvolle Villen schuf, zählt zweifellos zu den Höhepunkten einer Venetienreise. Überrascht zeigen sich die Besucher weniger bekannter Städtchen wie Treviso, Asolo, Marostica oder Bassano del Grappa, deren Erkundung lohnt.

Wellness:

Entspannungs- und Wellnessangebote sowie verschiedene Kurprogramme bieten Bibione an der Adria, Abano Terme und Montegrotto, um nur einige Thermalorte der Region zu nennen.

Anreise:

Die Lufthansa fliegt Venedig regelmäßig an. Air Dolomiti fliegt von Köln, Frankfurt und München nach Verona sowie von München dreimal täglich nach Venedig. Mit Alitalia fliegt man über Mailand nach Venedig. Wer mit dem eigenen PKW anreist, erreicht Venetien bequem über den Brenner oder über Salzburg und Villach. Folgende Reiseveranstalter haben die Ferienregion in ihrem Programm: Airtours, Dertour, Neckermann, Olimar, TUI, Ameropa u.v.a.m.. Darüber hinaus bieten ungezählte Busreiseveranstalter Reisen in die Region an.

Touristische Daten 2002:

Ankünfte: 2.009.151 (D), 661.888 (A), 224.928 (CH)
Übernachtungen:12.181.904 (D), 3.310.348 (A), 1.200.514 (CH)
Gästebetten: 306.476

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