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Trinidad & Tobago
Trinidad

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Pitchlake - Der Asphaltsee 

Der Pitch Lake gehört zu den größten Sehenswürdigkeit von Trinidad. Der 40 ha große See ist in seiner Mitte 90 m tief. Dort strömt kontinuierlich heißes Bitumen aus einer unterirdischen Erdfalte. Es werden täglich 300 t ausgestoßen. 

Der See ähnelt einem riesiges Teerfeld, ähnlich einem Parkplatz. Die Oberfläche des Asphaltsees ist an vielen Stellen so hart, dass man darauf laufen kann. Der Legende nach befand sich an der Stelle des heutigen Asphaltsees einst ein wohlhabendes Dorf der Chiman-Indianer. Es soll von Gärten und Obstplantagen umgeben gewesen sein, von denen riesige Vogelschwärme angezogen wurden. Da die Chiman jedoch die heiligen Kolibris fingen, waren die Götter sehr verärgert. Und eines Nachts, als die Dorfbewohner schliefen, versanken ihre Häuser in der Erde. An der Stelle, wo vorher das Dorf stand, bildete sich ein See aus Teer. Von diesem Augenblick an galt der Asphaltsee als Eingang zur Unterwelt. 

  

Port of Spain

Port of Spain ist sowohl Hauptstadt Trinidads als auch die gemeinsame Hauptstadt der Republik Trinidad & Tobago. Sie liegt im Nordwesten Trinidads und ist mit 350.000 Einwohnern die größte Stadt der Inselrepublik. Das Stadtzentrum mit seinem schachbrettartigen Straßennetz kann bequem zu Fuß erkunden. Der ideale Ausgangspunkt eines solchen Stadtbummels ist die Frederick Street, eine der Hauptgeschäftsstraßen, die in Hafennähe am South Quay beginnt. Dort erhebt sich das 1785 zum Schutz des Hafens erbaute Fort San Andres, das heute verschiedene Behörden beherbergt. 

Auf der Independence Square sind zahlreiche Geschäfte und der neugotischen Bau der katholischen Cathedral of the Immaculate Conception, die 1832 fertiggestellt wurde, zu finden. Parallelstraße ist die Queen Street, an deren Ostende die Jama Masjid, die große Freitagsmoschee, mit ihren zierlichen Minaretten aufragt. In der Nähe ist die winzige grüne Oase des Woodford Square mit der anglikanischen Dreifaltigkeitskirche zu finden, die um 1823 im neugotischen Stil errichtet wurde. Die Westseite des kleinen Parks nimmt das Red House ein, das 1907 im Stil eines klassischen Renaissancepalastes erbaute Parlamentsgebäude. 
Folgt man der Frederick Street weiter nach Norden, kommt man zum National Museum mit Exponaten zu Kunst, Geschichte, Archäologie und Geologie der Insel sowie mit prunkvollen Karnevalskostümen. Hier liegt auch die große Grünfläche Queen's Park Savannah, wo es neben zahlreichen Spiel- und Sportplätzen auch eine Pferderennbahn gibt. 

Im Norden schließen sich die 1820 angepflanzten Botanischen Gärten an, die heute für ihre tropischen und subtropischen Pflanzen aus Südamerika und Südostasien bekannt sind. Im benachbarten Emperor Zoo leben Tiere, die in Trinidad heimisch sind.

Sehr beliebt und leicht erreichbar ist der 200 m hohe Aussichtspunkt an der Lady Chancellor Road. Im Nordwesten thront das 1804 erbaute englische Fort George fast 500 m hoch über Port of Spain. An klaren Tagen kann man von hier aus die Berge von Venezuela sehen. Auch vom Turm der Kirche Our Lady of Laventille bietet sich ein spektakulärer Rundblick. Von hier kann man einen lohnenden Umweg zu den Blue Basin Falls, den Wasserfällen des Diego Martin River, machen. Ein steil ansteigender Pfad führt vom oberen Wasserfall zu einem kühlen Becken, welches zum Baden einlädt.

Port of Spain ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die vielfältige Tropenlandschaft der Northern Range, die sich über den gesamten Norden Trinidads zieht.

St. Joseph ist beispielsweise wegen der im indo-arabischen Stil erbaute Jinnah Masjid Moschee sehenswert. Außerhalb der Stadt liegt auf einem kleinen Hügel die Mount St. Benedict Monastery, ein stiller, abgeschiedener Ort. Ein beliebtes Ausflugsziel der Trinidadier ist der Lopinot Historical Complex weiter östlich. Das ehemalige Landgut, zu dem auch ein kleines Museum gehört, hieß früher La Reconnaissance und war damals im Besitz des französischen Offiziers Charles Joseph Compte de Lopinot, der vor der Revolution hierher geflohen war. 

In der Nähe liegt Caurita Plantation, ein 1,6 km² großes Tierreservat, das man mit einem Guide durchwandern kann.

Das Vogelschutzgebiet Asa Wright Nature Centre im Spring Hills State unterhält in der Höhle Dunston Cave die weltweit einzige Zuchtkolonie für den Nachtvogel Guacharo. Ein weiteres Vogelschutzgebiet gibt es im Süden der Insel das rund 60 km² große Caroni Bird Sanctuary. Hier sind u.a. Silberreiher, Regenpfeifer und der Rote Ibis heimisch sind. 

Die sieben Wunder unserer Welt:

Stellen Sie sicher, dass Sie auch ihre Kamera dabeihaben, wenn Sie sich zu einem Spaziergang durch Queen`s Park Savannah entschließen - hier werden Sie einige der besten Beispiele für die Kolonialarchitektur der Insel finden. Heute liebevoll "The magnificent Seven" genannt, waren sie einst anmutige Familienresidenzen. Nun zieren Sie die OAS Liste der Karibischen Monumente, sie beherbergen unter anderem das Büro des Premierministers, den Sitz des Katholischen Erzbischofs und die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Diese faszinierenden Gebäude spiegeln die Vielfältigkeit der architektonischen Stile, die durch unsere kolonialen Vorfahren nach Trinidad gebracht wurden, wider.

Stollmeyer´s Castle
Ursprünglich wurde das Schloss, welches 1904 fertiggestellt wurde, von der Erbauerfamilie Stollmeyer "Killarney" genannt. Der schottische Architekte Robert Taylor empfand das Schloss einem Teil des Balmoral Schlosses - genauer gesagt dem Teil mit dem Turm, dem Türmchen und dem diagonalen Flügel mit dem Stufengiebel nach. Viele der Baumaterialien wurden importiert - der Marmor für das Portal stammt aus Italien, das Kernholz für die Treppen und Geländer stammt aus Guyana.

Das Ambard Haus oder Roomor
Das im barocken kolonialen französischen Stil erbaute Familienhaus wurde im Jahre 1904 von Lucien F. Ambard fertiggestellt. Italienischer Marmor und französische Kacheln wurden beim Bau verwendet. Das schöne Eisenhandwerk aus der Renaissancezeit und die verlängerten Säulen wurden von einer englischen Firma hergestellt, die das fertige Stück über Jahre in ihren Verkaufsbroschüren hervorhoben.

Das Prada Haus oder Mille Fleur
1904 überraschte Dr. Henrique Pradas Frau ihn mit einem Geschenk, mit diesem wundervollen Haus, welches sie liebevoll "Mille Fleur" taufte.
Dieses Haus ist sowohl angesehen wegen der Ahnentafel seiner ursprünglichen Besitzer als auch wegen seiner raffinierten Architektur.

Hayes Court 
"Hayes Court" vereint geschmackvoll französische und englische Stile, und war seit seiner Erbauung im Jahre 1910 Wohnsitz der Bischöfe der anglikanischen Kirche. Bemerkenswert sind sein ungewöhnliches Dach und die Tatsache, dass der Bau des Hauses mit einer anonymen Grundstücksspende von zwei Herren begann.

White Hall
Der Kakaoplantagenbesitzer J.L. Agostini begann 1904 mit dem Bau des im venezianischem Stil gehaltenen Gebäudes. Es wurde aus Korallen von der Insel Barbados erbaut. Der Bau dauerte drei Jahre.

Queen´s Royal College
Der Grundstein dieses eindrucksvollen Gebäudes wurde im Jahre 1902 gelegt. Das College wurde im Deutschen Renaissance Stil aus Beton mit einer Verkleidung aus blauem Kalkstein erbaut. Im Jahre 1913 erhielt die Schule die "King Edward VII Memorial Clock" als Geschenk, welches ihr ein dem Big Ben ähnliches Aussehen verlieh.

Das Haus des Erzbischofs
Ein Irischer Architekt, dessen Vorliebe für das "Moorishe" Design an der Fassade leicht zu erkennen ist, entwickelte die Pläne für das Gebäude. 1904 ging die Bauphase dem Ende zu, den letzten Schliff erhielt es durch Marmor und roten Granit, welche von Irland importiert wurden. Die Holzarbeiten im Inneren des Gebäudes und der prächtige Treppenaufgang in Ypsilon-Form wurden aus einheimischen Harthölzern gefertigt und sind bis heute in einem tadellosen Zustand.

    

Die Strände von Trinidad

Der etwa 600m lange Sandstrand Chagville liegt ca. 15 min von Port of Spain entfernt. Er ist besonders bei Windsurfer beliebt.

Maracas Bay ist der beliebteste Strand Trinidads. Er ist sehr breit mit hellem puderigem Sand. Bis auf einige Ausnahmen während des Sommers gibt es hier im Allgemeinen gute Wellen zum Bodysurfen. Während man unter der Woche kaum eine Menschenseele trifft, ist es an den Wochenenden meist recht voll.

 

Die Tyrico Bay, ein etwa 900 m langer, feiner, graubrauner Sandstrand, ist ruhiger und weniger erschlossen. In der Mitte der Bucht gibt es ruhigeres Wasser.

Der etwa 4 km langer, feiner, graubrauner Sandstrand Manzanilla befindet sich an der Ostküste. Dieser ist ideal zum Sonnenbaden.

Der längster Strand Trinidads Mayaro liegt ca. 2¼ Std. von Port of Spain entfernt an der Ostküste.

Der Strand Vessigny besticht durch sein ruhiges klares Wasser, wobei die kleine Bucht Las Cuevas neben ruhigem Wasser auch noch kleine Höhlen zu bieten hat.

Bilder © Trinidad and Tobago Tourist Office

 


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