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Diese Stadt ist keine typische Hauptstadt, denn nirgendwo gibt es Hochhäuser. Meist sind die Straßen gesäumt von einfachen, bunt bemalten Holzhütten. In der beschaulichen Stadt, die von Franzosen gegründet wurde, gibt es dennoch viel zu entdecken. Das Museum, gegenüber dem Anlegesteg für Kreuzfahrtschiffe im alten Postgebäude, ist zwar klein aber dafür sehr informativ. Sehenswert ist der liebevoll restaurierte Marktplatz (Old Market), wo einst der Sklavenhandel betrieben wurde und heutzutage lokale Handarbeiten und Souvenirs zu finden sind. Der neue Markt oder New Market, am anderen Ende der Uferpromenade, ist am Samstagmorgen am lebhaftesten. Eine beeindruckende Vielfalt von Früchten, Gemüse und Blumen gilt es dort zu bestaunen. Gute Preise beim Handeln erzielt man übrigens kurz vor Feierabend.
Zu einem Ausflug lädt der Botanische Garten im Westen Roseaus ein, unweit des Police Headquarters. Im vorigen Jahrhundert beherbergte der Park eine Unmenge tropischer Pflanzen aus aller Welt und zählte damit zu den reichhaltigsten und besten der Karibikwelt. Einen Besuch wert ist das Vogelhaus, indem Dominicas Papageienarten beobachtet werden können. Einen traumhaft schöne Aussicht über die Stadt findet man oberhalb des Botanischen Gartens. Morne Bruce erreicht man über einen Pfad durch ein kleines Tor im östlichen Teil des Gartens. Wenn Sie den Garten durch das westliche Tor verlassen, so gelangt man zu den "Tropicrafts", wo lokale Handwerksarbeit angeboten wird. Entgehen lassen sollte man sich auch nicht die Römisch- Katholische Kathedrale.
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