| Der Name Patagonien ist gleichzusetzen mit Fernweh, Sehnsucht und Abenteuer. Kaum eine andere Region der Welt scheint derart die Fantasie anzuregen wie Patagonien. Mit seinen Bergen, Gletschern und unendlichen Weiten ist es ein wahres Paradies für Naturbegeisterte. Zum Gebiet Patagoniens zählen die Provinzen Neuquén, Río Negro, Chubut, Santa Cruz, bis hin zum Feuerland. Im Westen grenzt es an die chilenische Grenze, die von den Anden gebildet wird. Die gesamte Region nimmt eine Fläche von 787.000 Km² ein.

Die Region um San Carlos de Bariloche, den größten Ort der patagonischen Anden in der Provinz Río Negro, wird oft auch als die "argentinische Schweiz " bezeichnet. Nicht zu unrecht, denn vor allem Schweizer, Deutsche und Norditaliener sind in das Seengebiet eingewandert und haben dort ihre Spuren hinterlassen. So erinnert die eigentümliche Bauweise in den patagonischen Anden an den alpenländischen Stil oder Schweizer Chalets.

Bariloche liegt inmitten der bewaldeten Berge Nordwestpatagoniens am Ufer des azurblauen Sees Nahuel Huapí. Die einzigartige Schönheit der Landschaft mit den vier Nationalparks Los Alerces, Lago Puelo, Nahuel Huapi und Lanín ist einen Besuch wert. Vor allem Sportbegeisterte kommen hier auf ihre Kosten. Wandern, Rafting, Windsurfen, Angeln, Drachenfliegen, Ski fahren, Jagen, Reiten und sogar Tauchen sind möglich. 17 Kilometer von Bariloche entfernt, gibt es ein Skizentrum, welches den Vergleich mit jedem großen Skiort in den Alpen standhalten kann. Wunderschön sind auch die patagonischen Seen.

Bilder © argentinisches Fremdenverkehrsamt |