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Nicaragua
Sehenswertes

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Managua
Managua ist die Hauptstadt von Nicaragua mit ca. einer Million Einwohner. Nach der Unabhängigkeitserklärung von Spanien im Jahre 1821, wurde das kleine Dorf Managua zu einer größeren Stadt und 1852 dann zur Hauptstadt Nicaraguas. Der Name Managua kommt vom indianischen Wort "managuac" und bedeutet " Umgeben von Seen". Wie überall in Nicaragua hat auch Managua ein starkes volkstümliches Erbe und tief-verwurzelte Traditionen. Die Bräuche und Gewohnheiten der Einwohner zeigen diese als fröhliche, besorgte, hart-arbeitende und trotzdem optimistische Menschen. Am Ufer des Lake Xolotlan gibt es interessante Dinge zu sehen. Der Musikbrunnen bietet jeden Tag zur Dämmerung eine spezielle Lichtshow mit Nicaraguanischer Volksmusik. Dort befindet sich auch der moderne Präsidentenpalast und der Kulturpalast, indem das Nationalmuseum mit wertvollen Wandgemälden besichtigt werden kann. Im östlichen Teil der Stadt ist die Santiago Kathedrale zu finden, welche 1972 teilweise von einem Erbeben zerstört wurde. Aber dennoch hat die architektonische Schönheit der Innenausstattung ihren Reiz nicht verloren. Einige Schritte davon entfernt ist ein wunderschöner Marmorbrunnen mit dem Abbild des Dichters Ruben Dario zu finden. Nach diesem Poeten ist ebenfalls das Nationaltheater, ein Platz intensiven Kulturgenusses, benannt. Durch die riesigen Glasfenster kann der Fluss sowie die Momotombito Vulkane bewundert werden. Im Parque de La Paz gibt es einen großen Obelisken. Vom Tiscapa Hügel aus hat man einen grandiosen Blick über die Stadt und den Fluss. Im Westen der Stadt sind die berühmten Spuren der Acahualinca zu verfolgen, 10000 Jahre alte Zeugnisse Tausender Tiere und der ersten dort lebenden Menschen, die während des Vulkanausbruches eingeschlossen wurden. Entlang der Avenida Ruben Dario stehen die modernen Gebäude Managuas, wie beispielsweise die neue Catedral de la Purísima Concepción sowie der Ruben Dario Brunnen. Zudem gibt es hier unzählige Einkaufscenter, Hotels und Büros.

  

Umgebung von Managua
Nach der Vertreibung des Diktators 1978 wurde seine Ferienvilla in Montelimar das Hauptgebäude eines Hotelkomplexes mit kilometerlangem, mit Kokospalmen bewachsenen Strand.
60 Kilometer südwestlich von Managua befindet sich der kleine Fischerort Masachapa. Hier kann der Fisch fangfrisch genossen werden.

León
León ist die liberalste der nicaraguanischen Städte und bleibt das intellektuelle Zentrum des Landes. Die Stadt hat 125000 Einwohner (1997) und war bis 1852 die Hauptstadt Nicaraguas. Die Straßen sind flankiert von Häusern spanischen Stils mit weißen Wänden, roten Dächern, dickwandigen Holztüren und kühlen Gärten im Innenhof ("Patio"). Die Stadt hat ihren kolonialen Stil erhalten. Ihre wunderschönen Kathedrale ist die größte in Mittelamerika und wurde zwischen 1747 und 1860 erbaut. Im Inneren besticht sie durch ihre barocke Bauweise mit unzähligen Ölgemälden, Fresken und einem Jesus-Abbild aus Holz. Weitere Kirchen, wie La Merced, El Calvario, San Juan, San Francisco, San Juan Bautista de Sutiaba und La Recoleccion sind aufgrund ihrer interessanten Inneneinrichtungen sehenswert. Die Stadt ist zudem berühmt für seine eindrucksvollen aus bunten Sägespänen bestehenden Straßenbilder, welche während der Karwoche vor allem von den Ureinwohnern hergestellt werden.

  

Im Norden Leóns befinden sich die heißen Quellen "Hervideros de San Jacinto", welche von dem Telica Vulkan erhitzt werden. Sie sind besonders berühmt für ihre farbenprächtigen Schwefelkristalle.

Etwa 30 Kilometer südlich liegen die Ruinen der alten Stadt León "León Viejo", welche 1610 durch ein Erdbeben zerstört wurde. Sie wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Matagalpa
Dieser von hohen Bergen umgebene Ort wird die Perle des Nordens genannt. Hier leben viele deutschstämmige Bauern, die den hochwertigsten Kaffee des Landes anbauen. Sehenswert ist vor allem die Landschaft der Umgebung mit den dicht bewaldeten Bergen. Im Tal Apalali an der Passstraße nach Jinotega gibt es Felsbrocken, auf denen Petroglyphen (Felsritzungen) zu bewundern sind.

 

Estelí
An der Straße CA1 im Süden Estelís liegt ein 25 m hoher Wasserfall, der "Salto La Estanzuela". Im Stadtzentrum befinden sich Zigarrenmanufakturen. Die Füllung der Zigarren wächst hier, die Deckblätter kommen aus Indonesien.

 

Masaya
Der große Vulkan im Zentrum des Masaya Nationalparks, der immer noch aktiv ist, ist umgeben von kleineren Vulkanen und thermalen Quellen. Majestätisch erstreckt sich der Santiago-Krater, der größte Krater Amerikas mit einem Durchmesser von 500 m. Die Legende sagt, dass die Indianer junge Frauen in die kochende Lava stießen um "Chaciutique", den Gott des Feuers, zu besänftigen. Die "Laguna de Xiloá", ein Kratersee 20 km nordwestlich der Stadt, ist ein beliebter Badestrand. In der Nähe des Nationalparks liegt das Dorf Nindirí, dessen Kirche Santa Ana von 1798 kunstvolle Schnitzereien und Heiligenfiguren beherbergt. Sehenswert ist außerdem der große überdachte Markt der Stadt Masaya (80000 Einwohner 1997).

 

Granada
Granada, eine schöne Stadt im Kolonialstil liegt etwa 47 km von Managua entfernt und wurde 1524 gegründet. Sie ist die älteste Stadt Mittelamerikas. In einer Pferdekutsche können sie die Stadt erkunden, entlang des Parque Colon und der schönen Kolonialhäuser Granadas. Genießen Sie die ausgezeichnete Küche und die festliche Atmosphäre mit den verschiedenen Musikgruppen. Sehenswert sind unter anderem das Kloster und die Kirche von San Francisco. Außerdem wurden viele alte Häuser wieder im Kolonialstil aufgebaut und liebevoll restauriert.

 

Unbedingt sollte eine Tour zum Mombacho Volcano Nationalpark geplant werden. Von zwei Aussichtspunkten aus hat man einen wunderschönen Blick auf Granada, die Isletas de Granada und den Mombacho Vulkan. Bei einer Wanderung durch den Park kann viel über die Flora und Fauna dieses spektakulären Vulkangebietes herausgefunden werden.

Weitere wichtige Städte im Bezirk Granada sind Nandaime, Diriomo und Diria.

Ometepe
Die Insel der zwei Berge im Nicaraguasee ist eine zum Naturschutzgebiet erklärte Insel mit etwa 30000 Einwohnern (1997). Auf ihr befinden sich die Vulkane Concepción und Madera mit wunderbarem Ausblick sowie die "Charco Verde", eine Lagune mit grünem Wasser. Der See ist der zehntgrößte Süßwassersee der Welt und Lebensraum der einzigartigen Süßwasserhaie.
Rivas
Die nur 18 km breite Landenge von Rivas trennt den mit dem Atlantik verbundenen Nicaraguasee vom Pazifik. Rivas wird auch die Stadt der Mangos genannt.

San Juan del Sur
141 Kilometer südlich von Managua liegt dieses malerische Hafenstädtchen. Es hat den Flair eines spanischen Küstenidylls mit einem wunderschönen Badestrand. 21 km in südlicher Richtung kurz vor der Grenze zu Costa Rica liegt die "Playa La Flor". Hier legen von Oktober bis Ende Dezember Wasserschildkröten ihre Eier.

 

Die Karibikküste
Im Gegensatz zum Rest des Landes wurde die Karibikküste niemals kolonisiert. Anders als im Osten wird hier ein kreolisches Englisch gesprochen. Corn Island (auch "Islas del Maíz" genannt) sind zwei kleine Inseln vulkanischen Ursprungs mit weißen Sandstränden und kristallklarem grünen Wasser.

 

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