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Guatemala
| Landesdaten & Fakten
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| Offizielle Bezeichnung |
Republik Guatemala |
| Internationales Kennzeichen |
GT |
| Fläche |
108.889 km² |
| Geografische Lage |
88º W - 93º W / 13º N - 18º N. Das mittelamerikanische Land grenzt im Nordwesten an Mexiko, im Osten an Belize, im Südosten an Honduras und El Salvador. Der südwestliche Küstenstreifen stößt an den Pazifischen Ozean, während ein kleiner Teil des Landes im Osten an den Golf von Honduras (Karibik) reicht. |
| Hauptstadt |
Guatemala City |
| Nationalfeiertage |
15. September (Tag der Unabhängigkeitserklärung an Spanien im Jahre 1821) |
| Amtssprache(n) |
Amtssprache ist Spanisch (60 %), außerdem werden insgesamt 23 Maya-Sprachen (40 %) gesprochen. Englisch wird in Tourismusregionen und in größeren Hotels und Restaurants verstanden. |
| Zeitverschiebung |
MEZ - 7. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Guatemala. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -7 Stunden und im Sommer -8 Stunden. |
| Einwohner |
14.655.190 |
| Bevölkerungsdichte |
135 pro km² |
| Bevölkerungswachstum |
2 % |
| Lebenserwartung |
Männer: 64 Jahre; Frauen 70 Jahre |
| Analphabeten |
32 % |
| Größte Stadt |
Guatemala City (1.220.000 Einwohner) |
| Landeswährung |
1 Quetzal (Q) = 100 Centavos |
| Wichtigste Importgüter |
Maschinen, Apparate, Halbfertigwaren, Konsumgüter, Mineralölprodukte |
| Wichtigste Exportgüter |
Kaffee, Zucker, Bananen, Fleisch, Baumwolle |
| Wichtigste Städte |
Guatemala City, Mixco, Villa Nueva, Quetzaltenango, Escuintla, Amatitlán, Chinautla und Cobán. |
| Provinzen |
Guatemala ist in 22 Departamentos aufgeteilt. |
| Küstenlänge |
400 km |
| Höchster Berg |
Volcan Tajumulco (4.211 m) |
| Längster Fluss |
Río Motagua (400 km) |
| Klima |
Guatemala hat drei Klimazonen: die warme Zone (tierra caliente, bis 600 m), die gemäßigte Zone (tierra templada, 600 bis 1500 m) und die kühle Zone (tierra fria, über 1500 m). Das tropische Klima in der tierra caliente (Hafenstädte und die Region Petén im Norden) ist ziemlich anstrengend, während das Klima in der gemäßigten und der kühlen Zone (u.a. Gebiet der Hauptstadt Guatemala City) im Allgemeinen gut vertragen wird. In der gemäßigten Zone herrschen das ganze Jahr über gleichmäßige Temperaturen. In der kühlen Zone (über 1.500 m) kühlt es nachts stark ab. Generell hat Guatemala eine Regenzeit von Mai bis Oktober, in der es meist an den Nachmittagen regnet. In steilem Gelände muss zu dieser Zeit mit Erdrutschen gerechnet werden. Die Trockenzeit reicht von November bis Mai. In der Trockenzeit fällt kaum Regen. Eine Ausnahme stellt hierbei die Landschaft Petén dar. In Guatemala City liegt die jährlich gemessene durchschnittliche Temperatur am Mittag bei 25°C. Nachts werden im Durchschnitt etwa 14/15°C gemessen. Die Luftfeuchtigkeit am Morgen beträgt zwischen 81 und 91 Prozent und am Nachmittag etwa 65 Prozent. Während der Monate Mai, Juni und August, September kann das Klima zeitweise schwül sein. Am besten besucht man Guatemala in der Trockenzeit von November bis Mai. |
| Religion |
Die Verfassung gewährt Religionsfreiheit. Die Mehrzahl der Bevölkerung ist römisch-katholisch; daneben gibt es eine protestantische Minderheit und einige Anhänger von Naturreligionen. |
| Stromversorgung |
Netzspannung: 110 V, 60 Hz. Regionale Unterschiede. |
| Kleidung |
In der warmen Zone ist leichte Sommerkleidung zu empfehlen, die atmungsaktiv und gut waschbar sein sollte. Im übrigen Teil Guatemalas ist die in Europa übliche Sommerkleidung ausreichend. Für die kühleren Abende ist ein Pullover und eine Herbstjacke sinnvoll. Für die Regenzeit sollte man auf jeden Fall Regenbekleidung dabeihaben. Für die kühle Zone braucht man das ganze Jahr hindurch auch einige wärmere Kleidungsstücke, für die Abende eventuell einen leichten Mantel. Auf die Einhaltung einer gewissen Förmlichkeit bei der Wahl der Kleidung wird vor allem im Geschäftsleben, in den Abendstunden und in den Großstädten geachtet. |
Haustiere Bei der Einreise mit Haustieren ist eine Tollwutimpfung erforderlich – vom Amtstierarzt beglaubigt. Erforderlich ist außerdem ein Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis und Impfungen gegen Staupe, Leptospirose, Hepatitis, Parvovirose. |
Sicherheit Die Sicherheitslage in Guatemala ist durch ein hohes Niveau von Gewaltkriminalität beeinträchtigt. Die Gewalttaten stehen häufig in Verbindung mit sich gegenseitig bekämpfenden Jugendbanden ("maras") oder auch Auseinandersetzungen im Bereich der organisierten Kriminalität (Drogenmilieu). Insbesondere in der Umgebung von Antigua und in der Hauptstadt ist mit Überfällen von Jugendbanden zu rechnen. Dabei verlagern sich in Guatemala-Stadt die Aktivitäten der Banden inzwischen auch auf die wohlhabenderen Wohnviertel. Der Besitz von Schuss- und Stichwaffen ist weit verbreitet, die Hemmschwelle zum Waffengebrauch niedrig. Im Falle eines Überfalles wird geraten, keinen Widerstand zu leisten. Reisende sollten angesichts dieses Risikos die südliche Seite des Atitlán-Sees und die "alte" Straße von Panajachel (über Patzún) nach Guatemala meiden. Vorsicht bei Wanderungen um den Atilán-See. Erhöhte Gefahr besteht auf der Strecke zwischen Guatemala-Stadt und San Salvador sowie auf der Strecke zwischen Antigua und Guatemala-Stadt und auf Reisen in Touristenbussen, die als solche erkennbar sind. Auch in den Touristenzentren von Antigua Guatemala, Chichicastenango, Panajachel, den ländlichen Gegenden des nördlichen Quiché (Nebaj)sowie der Departements Huehuetenango und Petén ist ein erhöhtes Risiko gegeben. Insbesondere in den Abendstunden sollten Sie daher nicht mehr allein auf die Straße gehen.Äußerste Vorsicht ist geboten bei der Besichtigung der Ruinen von Sayaxché/Dept. Petén. In der Maya-Ruinen-Stätte Tikal (Petén), insbesondere in der Nähe abseits gelegener Tempelanlagen kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Gewaltverbrechen. Vulkane sollten nur mit landeskundiger Begleitung und/oder in Gruppen bestiegen werden. Die Tourismusbehörde INGUAT hat eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, die die Sicherheit der Touristen erhöhen soll. Es wurde eine ständige Rufbereitschaft eingerichtet. Außerdem bietet INGUAT eine Begleitung an besonderen Brennpunkten (z.B. Vulkanbesteigungen) an (Tel.: 0052 – 2421 2810). Innenpolitische Unruhen sind ebenso wenig auszuschließen. Ohne oder mit wenig zeitlicher Vorwarnung können an neuralgischen Punkten landesweit Blockaden errichtet werden. Es wird empfohlen, Reisedokumente (Pässe, Flugtickets u.ä.) an einem sicheren Platz (z.B. im Hotelsafe) aufzubewahren und Kopien der wichtigsten Unterlagen (Pass, Tickets etc.) zu fertigen, um sich ausweisen zu können.
Aktuelle Informationen erhalten Sie unter www.auswaertiges-amt.de. |
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