Guatemala
| Geschichte
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ca. 300-900 n.Chr. Maya-Hochkultur (von mex. Halbinsel Yucatan und Südmexiko über Belize, Guatemala und Honduras bis nach El Salvador).
1523/24 Eroberung durch spanische Truppen unter Pedro de Alvarado.
1821 Unabhängigkeit von Spanien. Guatemala ist Teil der Föderation Zentralamerikanischer Staaten.
1839 Guatemala verlässt die Föderation und etabliert sich 1847 als "República de Guatemala".
1844-1865 Diktatorische Herrschaft des Präsidenten Rafael Carrera.
1859 Vertrag mit Großbritannien zur Festlegung der Grenze mit Belize.
1873- 1885 Präsidentschaft von Justo Rufino Barrios ("Gobierno Liberal"). Verstaatlichung des Kirchenbesitzes. Intensivierung des Kaffeeanbaus. Erneuerung der Arbeitsverpflichtung der Indígenas. Modernisierung des Landes.
1898-1920 Diktatorische Herrschaft des Präsidenten Manuel Estrada Cabrera (1917: Erste Enteignung deutscher Vermögen).
1931-1944 Präsidentschaft des Generals Jorge Ubico (1941 Beschlagnahme - späterer Verkauf - deutscher Besitztümer).
1944-1954 Sozialreformerische Regierungen (Arevalo - bis 1951, Arbenz - bis 1954).
1954 Sturz der Regierung Arbenz durch eine von der CIA gestützte Söldnerinvasion. (Hintergrund: von Arbenz betriebene Landreform, die Interessen der USA - besonders United Fruit Company - berührte).
1954-1985 Guatemala wird fast ausschließlich von Militärs regiert, die z.T. "gewählt" wurden, z.T. durch Staatsstreiche an die Macht kamen (1982/83: General Rios Montt).
ab 1962 Vermehrt Aktivitäten linksgerichteter Guerillabewegungen, die ebenso wie andere Oppositionelle von den Militärs mit größter Härte bekämpft wurden. Im Verlauf der Auseinandersetzungen Menschenrechtsverletzungen in großem Umfang, wie sie im Bericht der Katholischen Kirche (REMHI - 1988) und der Wahrheitskommission (CEH 1999) erfasst wurden.
ab 1986 Demokratisch gewählte zivile Regierungen (Cerezo, Serrano / de Leon Carpio, Arzú, Portillo, Berger). Ab Anfang der 90er Jahre Verhandlungen der Regierungen mit der Guerilla und Abschluss mehrerer Abkommen (Waffenstillstand, Menschenrechte, Rechte der Indígenas, Stärkung der Zivilgewalt u.a.).
1996 Friedensschluss ("Paz Firme y Duradera") zwischen der Regierung Arzú und der Guerilla-Vertretung URNG.
2000 Nach Wahlsieg der FRG Präsidentschaft von Alfonso Portillo. (Kongress-Präsident: Lic. Carlos Humberto Hernandez Rubio).
November 2003 Wahlsieg der GANA ("Gran Alianza Nacional").
2004 Nach Wahlsieg der GANA Präsidentschaft von Lic. Oscar Berger Perdomo. (Kongress-Präsident: Lic. Rolando Morales Chavez)
2004 Nach Wahlsieg der GANA Präsidentschaft von Lic. Oscar Berger Perdomo. (Kongress-Präsident: Jorge Méndez Herbruger)
Ende 2004 Auslaufen des Mandats von MINUGUA (Misión de las Naciones Unidas en Guatemala, VN-Mission zur Überwachung der Implementierung der Friedensverträge). |
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