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Tennessee
Freizeit

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Abenteuerurlaub

Östlich von Chattanooga lockt das Abenteuer in der Gestalt von Rafting-Touren auf dem Ocoee River im Cherokee National Forest. Auf diesem Gebirgsfluss wurden 1996 die olympischen Wildwasser-Wettbewerbe ausgetragen.
Vom Drachenfliegen über das Wildwasser-Rafting bis hin zum Mountain-Biking und Klettern in den Appalachen des Cherokee National Forest: Tennessee bietet vielfältige Möglichkeiten des Abenteuer-Urlaubs. Die Flüsse im Osten von Tennessee gelten als die besten für Wildwasser-Rafting östlich der Rocky Mountains.
Einer der am meisten befahrenen Flüsse, der Ocoee, war Austragungsort der Wildwasser-Wettkämpfe während der Olympischen Spiele von Atlanta 1996. Viele der als "Outfitters" bekannten Firmen organisieren geführte Touren. 

Die Saison reicht von April bis in den November hinein. Ganz nach Wunsch laufen die Fahrten eher sanft oder wild ab. Viele der Outfitter organisieren auch Kajak-Fahrten, Mountainbike-Touren und Wildnis-Trainings.

Great Smoky Mountains

Der Great Smoky Mountains National Park liegt in den Appalachen auf dem Gebiet der US-Bundesstaaten North Carolina und Tennessee. Knoxville ist der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung des Smoky Mountains National Park. Der Great Smoky Mountains National Park ist mit seinen jährlich mehr als 20 Millionen Gästen der meistbesuchte Nationalpark in den USA. 

Das Areal umfasst mehr als 2000 Quadratkilometer, die sich zu gleichen Teilen auf die Staaten Tennessee und North Carolina verteilen. Der Park wurde 1934 durch den Aufkauf von mehr als 6000 Grundstücken aus Privatbesitz zusammengefügt. Das Geld dafür brachten Steuerzahler und private Spender auf.

Der Name Smoky Mountains leitet sich davon ab, dass die Bäume häufig Dunst absondern, der wie Rauch über den Wäldern hängt. Beim Aufstieg zu den bis zu 2000 Meter hohen Gipfeln durchquert der Wanderer Klimazonen, die in ihrer Vegetation und Tierwelt jenen des 3500 Kilometer langen Appalachian Trail von Georgia nach Maine entsprechen. Dieser Fernwanderweg erreicht hier seine größten Höhen.

Der Nationalpark bietet über tausend wilden Schwarzbären eines der wenigen verbliebenen Refugien im Osten der USA. Ausgewachsen wiegen die Tiere bis zu 180 Kilogramm und erreichen Laufgeschwindigkeiten von 50 Kilometer pro Stunde. Eine halbe Million Wanderer, die jährlich den Nationalpark besuchen, verteilen sich weitläufig auf 1300 Kilometer ausgewiesene Wanderwege. Die weit mehr als zehn Millionen motorisierten Besucher bleiben auf den Straßen, so dass Naturliebhaber Ruhe und Abgeschiedenheit finden. Auf den zehn Campingplätzen des Nationalparks mit seinen mehr als 1000 Stell- und Zeltflächen können jährlich bis zu 400000 Gäste übernachten

Graceland

Elvis Presleys Südstaaten-Herrenhaus in Memphis, zieht jährlich mehr als 700000 Besucher an. Das Anwesen zählt zweifellos zu den bekanntesten Privathäusern Amerikas; es wurde zu einem Kulturdenkmal der Nation erhoben. 
Elvis war gerade einmal 22 Jahre alt, als er das fünfeinhalb Hektar große Anwesen kaufte. Das war 1957, nachdem seine Karriere so richtig in Gang gekommen war: mit Der König des Rock 'n' Roll. 
Mit Graceland löste Elvis ein Versprechen aus seiner Kindheit ein: Er wollte seinen Eltern das schönste Haus in der Stadt kaufen, sich um sie kümmern und viel verdienen - kurzum: all ihren Jahren schwerer Arbeit und großer Geldsorgen ein Ende bereiten. Für Elvis war dies die Erfüllung des Amerikanischen Traums. 
Den Höhepunkt des Rundgangs bildet der Trophy Room, der eine riesige Sammlung Goldener Schallplatten und anderer Auszeichnungen beherbergt. In diesem Trakt werden das Leben von Elvis und seine Karriere nachgezeichnet; auch seine erste Hit-Single ist hier zu sehen, sowie jede Menge Kostüme von seinen Auftritten und Andenken an seine Spielfilme. Die Tour endet mit einem stillen Besuch des Meditations-Gartens, in dem Elvis und Mitglieder seiner Familie begraben liegen. 
Auf der anderen Straßenseite, im Graceland Plaza, bewundert man im Elvis Presley Automobile Museum den berühmten "Rosa Cadillac". Auch die "Lisa Marie", das Privatflugzeug des Stars, ist zu besichtigen. Eine Vielzahl von Läden und Restaurants bietet sich an, den Tag mit noch mehr Spaß ausklingen zu lassen.

Country Music Hall of Fame

Nicht mehr am Stadtrand, sondern gut erreichbar in der Innenstadt strahlt die neue Country Music Hall of Fame mit der Skyline von Nashville um die Wette. Geboten werden Einblicke in die Ur-Musik Amerikas und auch an Hörproben fehlt es nicht. 

Auf gut 3700 Quadratmetern Ausstellungsfläche finden Fans Plakate, Gitarren, Fotos und Schallplatten aus allen Epochen der Country Music. Unzählige Schätze, die in der alten Country Music Hall of Fame aus Platzmangel im Magazin lagerten, sind wieder zum Vorschein gekommen. Und die legendären Perlen der alten Ausstellung, so etwa Elvis Presleys Cadillac mit einem Lack aus Gold und Perlmutt, fehlen natürlich auch im neuen Haus der Country Music nicht. 

An vielen Stopps der drei- bis vierstündigen Tour werden auch Hörproben geboten - sei es nun aus der Western Music der alten Schule oder aus dem modernen Cross-Over, der in Europa häufig noch für Pop gehalten wird. Auf Monitoren laufen alte Fernsehshows und Filme. Liederschreiber demonstrieren, wie neue Songs entstehen; auf einer großen Bühne treten namhafte Bands auf. 
Jeder Besucher darf nach der Tour, gegen eine geringe Gebühr, Hörbeispiele nach eigener Wahl auf eine CD brennen lassen. Aber auch reguläre CDs sind hier zu haben: Der "Gift Shop" verfügt über ein Angebot, das seinesgleichen sucht.

Eigens für diesen Laden wurden längst vergriffene Platten neu aufgelegt. Manche Country-Fans, die seit Jahren vergeblich nach seltenen Aufnahmen suchen, werden hier endlich fündig. 

Im Gebäude untergebracht ist auch das Studio eines Radiosenders, der in die ganzen USA über Satellit rund um die Uhr Country Music ausstrahlt. Besucher werden nicht selten Zeuge, wenn ein zufällig anwesender Star im gläsernen Studio ein Interview gibt. 

Neben den Ausstellungen und dem Konzertbetrieb widmet sich die neue Country Music Hall of Fame auch der Forschung. In einer großen Bibliothek und dem Archiv der Country Music stöbern Wissenschaftler, aber auch besonders interessierte Countr
y-Music-Fans herum. Vom Verfall bedrohte Tonbänder und Schallplatten werden elektronisch restauriert und auf beständigere Speichermedien übertragen, um sie der Nachwelt zu erhalten. Besucher schauen den Restaurateuren bei dieser Arbeit zu. 
Zufall ist es nicht, dass auch die neue Country Music Hall of Fame in Nashville ihre Heimat hat. Denn was Hollywood für den Film, ist Nashville für die Musik. Die Hauptstadt des Südstaates Tennessee trägt zugleich den Ehrentitel "Hauptstadt der Country Music" -- jener Musik, die Amerikas Seele wie keine andere in sich trägt und die in ihrer Heimat längst die Popmusik an Popularität überholt hat. Auch wenn manche in Europa seinen Namen noch nicht kennen: Garth Brooks hat mehr Platten verkauft als die Beatles. 

Die großen Plattenlabels der USA haben in Nashville ihr Hauptquartier. Hier nehmen "Acts" wie Alan Jackson oder Trisha Yearwood ihre Welthits auf. An den Straßenecken trifft man auf unzählige Straßenmusiker, von denen sicherlich der eine oder andere ebenfalls zum Megastar avancieren wird, dem aber vorerst ein Dankeschön und ein Dollar in den Gitarrenkoffer als Anerkennung genügt. An jedem Abend geht die Auswahl an Konzerten in die Hunderte - sei es nun in den zünftigen Honky-Tonk-Bars der Innenstadt oder in der legendären Grand Ole Opry, der ältesten Radioshow der Welt. 

Die neue Country Music Hall of Fame ist täglich außer an den Feiertagen Thanksgiving, Weihnachten und Neujahr geöffnet. 

Themenpark Dollywood

Die größte Attraktion in Pigeon Forge ist allerdings eine erstaunliche Frau. Dolly Parton wuchs in überaus bescheidenen Verhältnissen im Nachbarort Sevierville auf. Ihr Themenpark Dollywood schmiegt sich sanft in die Vorhügel der Smoky Mountain.

Dolly Parton's Dollywood alleine kommt mit seinen Bühnen auf mehr als 40 Darbietungen am Tag. Darüber hinaus begeistert der Themenpark mit dem Tennessee Tornado, einer einmaligen Achterbahn, deren Weg sogar durch einen Berg hindurch führt. Dollywood ist auch eine Heimat für die Traditionen der Region; in vielen Werkstätten kann man Handwerkern bei der Arbeit zuschauen. Auf dem Gelände findet sich die Southern Gospel Music Hall of Fame & Museum, ein Tribut an jene Künstler, die den Gospel der Südstaaten geformt haben.

Auf zahlreichen Bühnen im Themenpark geben Country-Bands die Songs der Regionen zum Besten; nicht selten sind es Dolly’s Verwandte. Ab und zu greift die Meisterin selbst in die Saiten.

Eine ausgewachsene Dampflok zieht Waggons voller Besucher über das weitläufige Gelände; Gärten und ursprüngliche Holzhäuser sowie ein DOLLY_Parton-Museum laden zum Verweilen ein. Die winzige, aus nur einem Zimmer bestehende Hütte gleicht bis ins Detail jenem Zuhause, das Dolly einmal mit ihren zahlreichen Geschwistern und den Eltern teilte. Neu zu Dollywood hinzugekommen ist ein Schwester Park, die 25 Millionen Euro teure Wasserwelt Splash Ride. Vom Frühjahr bis Neujahr geöffnet, gibt Dollywood zur Weihnachtszeit ein ganz besonderes Spektakel: Zigtausende von Lichtern erhellen, im perfekten Zusammenspiel mit dem elektrischen Sternenrausch des restlichen Pigeon Forge , eine märchenhafte Atmosphäre.

Golf

Mit traumhafter Landschaft, mildem Klima und mehr als hundert Greens präsentiert sich Tennessee als erste Wahl für verwöhnte Golfer. Die Plätze des Bear Trace gehören zur Weltklasse und sind - wie alle Greens in Tennessee - ohne Nachweis eines Handicaps und zu geringen Fees öffentlich zugänglich. 
Auf kleineren Anlagen kostet die Green Fee oft weniger als zehn Dollar. In den Spitzen-Anlagen, sei es nun Springhouse Links des Gaylord Opryland Resort & Convention Center in Nashville oder die Greens des Bear Trace, zahlt man einschließlich Cart selbst in Spitzenzeiten am Wochenende selten mehr als 55 bis 60 Dollar, während es in der Woche sogar nur 30 bis 40 Dollar sind. Damit liegt das Preisniveau um ein bis zwei Drittel unter dem der in Europa bereits bekannteren Golf-Destinationen in den USA wie South Carolina, Arizona oder Florida, ohne dass dies zu Lasten der Qualität geht.

Natur

Tennessee ist reich an Naturschönheiten. Weite Teile des Staatsgebiets sind geschützt - sei es nun durch die Staatsregierung von Tennessee oder durch die amerikanische Bundesregierung. Sämtliche Schutzgebiete sind American Bald Eagle öffentlich zugänglich und von Wanderwegen durchzogen. Auch findet sich in fast jedem der Natur-Reservate mindestens ein Campingplatz mit einfacher, aber durchaus ausreichender Ausstattung. So fehlt es nie an WCs, während man aber auf Strom- und Wasser-Anschlüsse für das Reisemobil verzichtet.


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