| Zoll/Pass |
Staatsbürger Deutschlands, Liechtensteins, Österreichs, der Schweiz sowie weltweit 23 weiterer Länder genießen das Privileg des "Visa Waiver Program", für touristische Reisen in die USA bis zu 90 Tagen ohne Visum und damit gebührenfrei einreisen zu dürfen. Reisende erhalten im Flugzeug ein Formular, das ausgefüllt beim Einwanderungs-Beamten vorgezeigt werden muss. Zur Einreise erforderlich sind ein Reisepass, der noch mindestens zwei Monate gültig ist, und der Nachweis eines Rückflug-Tickets sowie ausreichender Zahlungsmittel bzw. einer Kreditkarte. WICHTIG: Journalisten und viele andere Geschäftsreisende benötigen, wie schon immer, stets ein Visum, auch wenn die Reise touristische Teile enthält. Die Grenzbeamten achten neuerdings sehr genau darauf
Biometrischer Reisepass Pässe, die nach dem 25. Oktober 2005 ausgestellt worden sind, müssen zur visafreien Einreise im Rahmen des "Visa Waiver Program" digitale Fotos enthalten. Deutschland stellt diese Pässe aus, die zehn Jahre gültig sind. Die neuen Pässe enthalten einen Mikrochip, der biometrische Informationen, zunächst sind das Merkmale von Gesichtern, speichert.
Maschinenlesbarer Reisepass Seit dem 26. Juni 2005 müssen Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie weiteren Ländern, die im Rahmen des Visa Waiver Program ohne Visum in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen, einen maschinenlesbaren Pass vorlegen. Dabei handelt es sich um Pässe, die mit bordeauxrotem Einband ausgegeben werden. Es handelt sich NICHT um biometrische Pässe, s. oben. Ältere, nicht maschinenlesbare Pässe, Kinderausweise und Kindereinträge im Pass der Eltern werden also für eine Einreise in die Vereinigten Staaten ohne Visum nicht mehr akzeptiert. Wer keinen maschinenlesbaren Pass hat, was insbesondere viele Schweizer betrifft, benötigt zur Einreise ein Visum, das rechtzeitig vor Reiseantritt beantragt werden muss. |