param name="BGColor" value="#0ECA8E>


                              Europa | Asien | Amerika | Afrika | Australien      



   Reisen | Service | Kontakt | Home 

 

North Carolina
Geschichte

Diesen Artikel empfehlenDruckversion

 
Cherokee Indianer besiedelten schon vor Tausenden von Jahren ein riesiges Territorium, das neben North Carolina auch weite Teile von heute acht Bundesstaaten mit einschloss. In North Carolina lebten sie vor allem in den Great Smoky Mountains, dem "Land des blauen Rauches", wie die Cherokee diese Region nannten. Mit der Eroberung Amerikas und der Ankunft der ersten Siedler begann jedoch auch die Zwangsumsiedlung und Vertreibung der Cherokee aus ihrem Stammesgebiet, welche schließlich im Jahre 1838 im sog. "Trail of Tears" (Pfad der Tränen) ihren traurigen Höhepunkt fand: über 16.000 indianische Männer, Frauen und Kinder wurden gezwungen, den beschwerlichen Weg in das fast 2.000 Kilometer entfernte Oklahoma anzutreten. Viele von ihnen überlebten die unsäglichen Strapazen nicht. Die Nachkommen einiger weniger, denen es gelang, der Vertreibung aus den Great Smoky Mountains zu entgehen, bilden heute das "Eastern Band of Cherokee Indians" in North Carolina. Insgesamt leben heute ca. 10.500 Stammesmitglieder im Cherokee Indianer Reservat in den Great Smoky Mountains. 

Die neuere "europäische" Geschichte North Carolinas beginnt erst im Jahre 1584, als die ersten englischen Siedler auf den Schiffen von Sir Walter Raleigh, mit Unterstützung von Queen Elizabeth I, die vorgelagerte Inselkette der Outer Banks erreichten, um die erste englische Kolonie auf amerikanischem Boden zu gründen. Dieser Siedlungsversuch scheiterte jedoch ebenso wie die darauffolgenden Versuche, die Outer Banks zu kolonialisieren. Die letzten Siedler auf North Carolinas Outer Banks gingen als "Lost Colony" in die Geschichte ein. Durch unglückliche Umstände abgeschnitten vom Rest der Welt, warteten sie im unbekannten, feindlichen Land auf ein Schiff, das sie nach Hause bringen sollte. Als endlich Rettung nahte, waren die Siedler, darunter auch Virginia Dare, das erste hellhäutige Kind, das in Amerika geboren wurde, spurlos verschwunden. Ihr Schicksal ist bis heute ungeklärt und gibt Anlass zu vielen Spekulationen. 

Edward Teach, besser bekannt unter dem Namen Pirat Blackbeard, war der berüchtigtste Pirat, den es jemals gab. Es wird angenommen, dass er um 1680 in Bristol, England, geboren wurde. Er verließ im frühen 18. Jahrhundert seine Heimat und fuhr in die Karibik. Dort begann seine kurze, aber erfolgreiche Karriere als Freibeuter. Im Jahre 1718 wechselte er sein Revier und fuhr an die Küsten Virginias und Carolinas, um dortigen auszuplündern. Als der Gouverneur von Virginia einen Preis auf Blackbeards Kopf aussetzte, wurde er am 22. November 1718 in der Bucht von Ocracoke, welche heute zu dem Cape Hatteras National Seashore gehört, erschossen. 

Eng verbunden mit North Carolina ist natürlich auch die Geschichte des Civil War, des amerikanischen Bürgerkrieges. Sie können einem Civil War Trail folgen, der den Feldzug von General William T. Sherman durch North Carolina wider spiegelt. Eine Fahrt auf den Straßen, welche die Soldaten damals nutzten oder die Besichtigung der Schlachtfelder Bentonville und Averasboro in der Nähe von Durham, informieren über den Bürgerkrieg in North Carolina.

Ein weiterer Meilenstein der Geschichte ist der Motorflug. Die Gebrüder Wright haben nach etlichen Testflügen im Jahre 1903 ihren ersten erfolgreichen motorisierten Flug in Kitty Hawk gemeistert. Besucher können in einem Museum einen Nachbau des historischen Flugzeugs besichtigen.


©  by Weltinfo.com

Nach oben

 

 

Suchen

 

 

Reisevorschläge

  

Grusskarten


   
   senden Sie eine
   Postkarte

Beratung


Unsere Reiseberater stehen Ihnen zur Verfügung unter:

Tel 040 67106990
Fax 040 69458880
reisen@weltinfo.com

Zu den üblichen Bürozeiten 
Mo. - Fr.
Ihr Weltinfo-Team