Jordanien
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Schlösser & Burgen
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Für Liebhaber von Burgen und Schlössern ist Jordanien ein Paradies, wo Romantik nie mehr als eine kurze Fahrt entfernt liegt, angefangen mit Ammans Zitadelle.
An der alten Königsstraße liegen zwei der größten Kreuzritterburgen, nämlich Qal´at Al- Karak, östlich und Qal´ at Ash- Shawbak, südlich des Toten Meeres, gebaut, um die östliche Flanke des Römischen Reiches und die Handelsrouten zum Roten Meer zu schützen. Beide Burgen wurden von Saladin erobert in den Jahren 1188 und 1189.
Qal´ at Ajlun oder Qal´ at Ar- Rabad, nördlich von Amman mit Blick auf den Jordangraben im Westen, wurde von den Ajubiden- Arabern gebaut, um sich gegen die Kreuzritter aus dem Westen zu schützen. Die schwerfälligen Überreste dieser einst mächtigen Zitadellen erwarten den neugierigen Entdecker mit ihrem mächtigen, militärischen Äußerem, ihren dunklen, inneren Geheimgängen und legen stumm Zeugnis ab von Machtkämpfen, für die dieses historische Land berühmt ist.
Weiter im Osten begegnet man Wüstenschlössern, die im 7. und 8. Jahrhundert den Omaijaden zur Erholung von den Anspannungen des Stadtlebens dienten, wo sie jagten und ihre arabischen Pferde ritten: Qasr Al- Harrana eine festungsähnliche Burg mit schweren Steinmauern. Qusair Amra, bekannt für seine Fresken, ein Vergnügungspalast mit 3- bögigen Hallen, Ruheräumen und Dampfbädern. Qual´ at Al- Azraq hat viel ältere militärische Bezüge mit einer römischen Festung aus schwarzen Basaltblöcken. Qasr At- Tuba, der größte unter den Omaijaden- Palästen, Qasr Al- Mushatta, Qasr Al- Hallabat, Hammam As- Sarh sind weitere Wüstenschlösser. Jedes dieser Schlösser legt Zeugnis ab von der arabischen Architektur des Mittelalters.
Eine andere wichtige Stätte, am Rande der östlichen Wüste, ist Umm Al- Jimal, eine düstere Ruine aus lokalem Basalt. Umm Al- Jimal war einst eine blühende nabatäische Stadt, die auch in der römischen, byzantinischen und der Omaijaden- Zeit nichts von ihrer Bedeutung verlor. |
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