Golfen Hawaii ist ein Golfparadies. Rund 80 erstklassige Plätze warten auf erfahrene Spieler und Golf-Neulinge. Ein Tipp vorweg: Wer in Hawaii abschlägt, sollte genügend Bälle mitbringen. Denn die Plätze liegen meist in spektakulären Landschaften direkt am Meer, auf hohen Klippen oder inmitten von Lavafeldern mit ihren zahllosen kleinen Höhlen. Da viele von ihnen nicht leicht zu spielen sind, verschwinden etliche Bälle auf Nimmerwiedersehen.
Zu einem der schwierigsten Golfplätze der USA gehört der Koolau Golf Course auf Oahu, etwa 20 Autominuten von Waikiki entfernt. Auf Maui bedeindruckt Kapalua mit den drei 18-Loch-Anlagen Plantation, Bay und Village Course. Spektakulär auch: Der Manele Bay Golf Course auf Lanai.
Tauchen Zum Tauchen bietet Hawaii eine ganz eigene Unterwasserwelt aus bizarren, mit Korallen bewachsenen Lavaformationen, mit Höhlen und Überhängen. Hier finden sich etliche Fischarten, auch Großfischbegegnungen sind möglich. Spektakulär: Night-Dive mit Manta-Rochen vor Kailua Bay (Big Island).
Zum Schnorcheln sei die Hanauma Bay bei Kailua auf Oahu empfohlen, eine flache Bucht, in deren glasklarem Wasser Schwärme der buntesten Fische unbeeindruckt dahinziehen. Wunderbare Schnorchelreviere sind auch die Lagune vor Waikoloa (West Maui) und die Küste des winzigen hufeisenförmigen Eilands Molokini (zwischen Maui und Kahoolawe). Wer noch nicht taucht, sollte spätestens jetzt einen Kurs machen.
Surfen Hawaii und Surfen - eigentlich ein (In-)Begriff. Warum, das lässt sich schnell erklären. Es sind die genialen Bedingungen. Die North Shore mit ihrem legendären Sets, vor allem im Winter. Optimale Wellen und Tunnel, perfekt für Surfer und Windsurfer verbunden mit Wassertemperaturen zwischen 21 und 27 Grad. Dass dann noch der Wind mit konstanten 5-7 Bft weht, ist fast schon unverschämt (gemessen an den nordeuropäischen Verhältnissen).
Wen wundert es da noch: Das Wellenreiten auf einem Brett wurde in Hawaii erfunden, und zwar schon vor mehreren Tausend Jahren. Die besten Surfparadiese finden sich auf Maui und Oahu. Auf Maui beginnt das Mekka gleich hinter dem Flughafen Kahului. An der Road to Hana, im Norden der Insel, liegen weltbekannte Strände wie Hookipa Beach und Paia. Im Winter, wenn die richtigen Brecher anrollen, treffen sich hier die Profis. Im Sommer sind mit den langen und gleichmäßigen Wellen die Bedingungen ideal für "normale" Surfer. Auch auf Oahu liegen die guten Surfstrände im Norden: Haleiwa, Waialua, Waimea Bay oder Sunset Beach, um nur einige zu nennen.
Hookipa Beach - Maui Am Hookipa Beach kann man schon von der Straße aus die fliegenden Segel beobachten. Für die Zuschauer wurde eigens ein Besucherparkplatz gebaut. Die Windsurfer kommen übrigens meist erst am Nachmittag, wenn der Passat auffrischt. Den Wellenreitern kann man den ganzen Tag über zuschauen. Vorsicht: Wegen der scharfen Korallenriffe sind die Strände zum Baden nicht geeignet.
Wandern Hawaii bietet viele einmalige Wandermöglichkeiten. Das Highlight auf Kauai ist die Na Pali Coast, was zu Deutsch Die Klippen bedeutet. Der Wanderweg führt durch dichten Regenwald, vorbei an tief eingeschnittenen Tälern und immer entlang der atemberaubenden Küste. Bekannt für Hawaii sind aber auch die typischen Vulkan- bzw. Kraterwanderungen. Diese kann man auf Big Island im Volcanoe Nationalpark unternehmen oder man besteigt einen der Vulkane auf Maui.
Eine bekannte, aber relative kurze Wanderung ist die Besteigung des Diamond Head auf Oahu. Der einst vom Militär genutzte Krater bietet eine fantastische Aussicht über die Insel.
Bike Auch für Freunde des Bike-Sports ist Hawaii ein Paradies. Auf der größten, vielfältigen Insel Big Island gibt es zum Beispiel eine große Auswahl an Tages- sowie an mehrtägigen Touren. Je nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad können Teilnehmer einzelne Küsten besuchen oder die gesamte Insel umrunden. Auch auf Oahu gibt es eine große Auswahl an Routen, auf denen nach Wunsch Radsport auch mit Schnorchel- und Segelerlebnissen verbunden werden kann.

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