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Oman
Wirtschaft

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Erst mit der Entdeckung vom hohen Erdölaufkommen in den siebziger Jahren war Oman am Außenhandel beteiligt und die Wirtschaft des Landes Oman begann langsam zu florieren. Erdgas wird seit dem Jahr 1987 zusätzlich gefördert. Mittlerweile erwirtschaftet die Erdölindustrie über 40 % des Bruttoinlandsproduktes und 80 % der Exporterlöse. 

Die Landwirtschaft ist kaum noch vertreten und beschränkt sich auf einen schmalen Küstenstreifen und ein paar künstlich bewässerte Gebiete im inneren des Landes. Datteln, Limonen, Granatäpfel, Tabak und Alfalfa sind die Haupterzeugnisse, und in kleinerem Umfang wird Nutzvieh gezüchtet. 

An der Küste spielt die Fischerei natürlich noch immer eine traditionsreiche Rolle. 42 % der Bevölkerung ist im Bereich der Fischerei tätig.

Außer Erdöl werden mittlerweile auch Kupfer, Chromerz, Marmor, Gips und Kalkstein abgebaut, außerdem wurden Kohlevorkommen entdeckt. 

Die Regierung unterhält großangelegte Projekte zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Im Mittelpunkt steht die Förderung der Sektoren Bauwesen, Landwirtschaft und Tourismus. Vor allem der Individualtourismus soll gefördert werden. 

Die Länder Großbritannien, Japan, Südkorea und die Vereinigten Arabischen Emirate sind die bedeutendsten Handelspartner des Sultanates Oman.

Die Staatsausgaben des Landes liegen für das Gesundheitswesen bei etwa 7 %, das Bildungswesen bei 16 %. Die Militärausgaben liegen in etwa bei 32 %.


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