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Alaska
Südwestalaska

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Südwestalaska ist nicht nur ein besonders Wildromantisches Naturerlebnis, hier sind auch Natur und Geschichte Alaskas tief verwurzelt. Die abenteuerliche Reise durch diese Region geht hinein in die faszinierende Natur und zurück zu den Ursprüngen.

Für Naturliebhaber gibt es nur wenige andere Orte auf der Welt, die sich mit den Naturwundern des Südwesten Alaskas messen können. Braunbären wandern durch die hügelige Landschaft, und mehr als 240 verschiedene Vogelarten sind hier zu Hause. Die gesamte Region umschließt sowohl eine Reihe von Vulkanen im Katmai Nationalpark, dessen Landschaft durch den Ausbruch des Novarupta-Vulkans 1912 geprägt wurde, als auch die windgepeitschten Aleuten-Inseln, die sich ca. 1600 Km in Richtung Asien ausdehnen.

Geschichte und Einwohner
10 000 Jahre reicht die Geschichte von Alaskas Einwanderern zurück, deren Ursprung größtenteils in asiatischen Stämmen liegt. über eine damals noch existierende Landbrücke gelangten die ersten Volksstämme von Indien nach Nordamerika.
Südwestalaska ist die Heimat der Volksstämme der Aleuten, Eskimos, Athabasken und weiterer Indianer. Die Alutiiq, eine der heutigen Eingeborenengruppen, gehören zu dem Volksstamm der Eskimos und sind besonders in Südwestalaska beheimatet. Wer sich für die Sprache und Kultur der Ureinwohner interessiert, sollte einen Ausflug zu Einrichtungen wie dem Alutiiq Cultural Center in Kodiak nicht versäumen. Der Besucher wird hier über die Geschichte und Lebensweise der Alutiiq ausführlich informiert.

Eine weitere einschneidende Etappe in der Geschichte Alaskas war die Kolonisierung der Russen auf Kodiak Island Mitte des 18. Jahrhunderts. Kodiak selbst wurde 1792 - 1799 zur ersten Hauptstadt von Russen- Amerika. Vor allem das wertvolle Seeotterfell machte die Gegend für viele Händler attraktiv. Ein ehemaliges Otterfell - Lager ist heute das Baranov - Museum, in dem eine umfassende Sammlung mit Gegenständen aus Kodiaks langer Geschichte zu finden ist, von der Eingeborenenkunst über die russische Kolonialzeit bis hin zu den amerikanischen Pionieren und schließlich dem zweiten Weltkrieg. Die russisch - orthodoxe Kathedrale in Dutch Harbor, gleichzeitig älteste Kirche der USA, erinnern an die Zeit der russischen Einwanderer. So sind noch heute russische Kultur und orthodoxer Glaube präsent.
Die Aleuten, benannt nach dem Volksstamm, sind der westlichste Ausläufer der Alaska Peninsula und reichen über 1500 Kilometer tief in das Beringmeer hinein, in Richtung Asien. Damit sind sie der längste Archipel der Welt und vermutlich auch der vom Wind am meisten umstürmte. Dieser Ort hat historische Bedeutung, denn 1943 war er Kriegsschauplatz zwischen Amerika und Japan. Noch heute sind einzelne Ruinen aus dem zweiten Weltkrieg zu sehen. In einem Gebiet um das Fort Schwatka auf dem eindrucksvollen Mount Ballyhoo erfährt der Besucher af den Spuren der damaligen US - Armee, wie wichtig die Rolle des Aleutischen Volkes zur Verteidigung Amerikas damals war. Doch lässt die Landschaft der Aleuten diesen kriegerischen Abschnitt der Vergangenheit in Vergessenheit geraten : Das satte Weidenland und die Gipfel der nicht weniger als 57 teils noch attraktiven Vulkane sind einfach zu bezaubernd.

Die Tierwelt -  zwischen Braunbären und Lachsen

Die Insel Kodiak sowie die Katmai Peninsula liegen abseits der Touristenrouten Alaskas und gelten damit als außerordentliches Paradies für die Tierwelt. Hier leben die größten Braunbären der Welt. Daneben laichen jährlich einige Millionen von Lachsen in den zahlreichen Bächen, Flüssen, und Seen. Der Fischreichtum ist unerschöpflich, zumal hier auch Heilbutte, Regenbogenforellen und viele weitere Fischarten zu finden sind. Von attraktiven Beobachtungsplätzen aus kann der Besucher die Bären in wilden Flüssen beim Lachsfang beobachten, beispielsweise an den Brooks Falls im Katmai Nationalpark. Daneben leben in Südwestalaska auch zahlreiche Vogelarten wie Weißkopfadler, Kormorane oder Falken und vielerorts tummeln sich Seelöwen und Seeotter. Die Pribilof Islands im Beringmeer zählen mehr als 240 Vogelarten. Über 2 Millionen nisten auf St. George, darunter auch Papageientaucher, die teils von Südamerika auch hierher fliegen. Auf St. Paul sind neben den Vogelarten  unzählige Pelzrobben an den einsamen Stränden zu beobachten und selbst Wale werden gesichtet.


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