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Iran
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Wirtschaft
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Seitdem der Krieg zwischen den Ländern Iran und Irak beendet ist, ist das Land mit dem Wiederaufbau der einst so leistungsfähigen Wirtschaft beschäftigt.
Das Land ist reich an Bodenschätzen, insbesondere Kupfer, Chrom, Eisen und Kohle sind am häufigsten aufzufinden.
Die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt trotz zahlreicher Gebirgsregionen und Wüsten 10 % der Landesfläche, dabei ist jedoch ein Drittel auf künstliche Bewässerung angewiesen. Die Landwirtschaft ist einer der wichtigsten Arbeitgeber des Landes, sodass der Großteil der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt ist, deren Produktivität leider in den letzten Jahren sehr gering war, so dass große Mengen an Nahrungsmitteln eingeführt wurden.
Wichtige Produkte sind Getreidearten wie Weizen und Gerste, Baumwolle, Tee und Tabak sowie Obst, Reis, Zucker, Nüsse, sowie Ölsaaten, Trockenfrüchte und Kaviar für den Export.
Seit der Revolution im Jahre 1979 wurde der Anbau von Weintrauben wegen des islamischen Alkoholverbots auf den 200.000 Hektar Rebfläche fast vollständig auf Tafeltrauben und Rosinen umgestellt. Bei Rosinen ist der Iran inzwischen nach der Türkei der zweitgrößte Exporteur weltweit.
Das Land Iran hat eine arbeitsfähige Bevölkerung von 23,68 Millionen Menschen, die jedoch oftmals mangelhaft ausgebildet ist. Die Arbeitslosigkeit beträgt etwa 11,2 %. Der Dienstleistungssektor bietet 45 % und die Industrie 25 % der Arbeitsplätze.
Die in der Vergangenheit oft gespannten Beziehungen zu westlichen Ländern haben Teheran veranlasst, neue Handelspartner zu suchen. Mit GUS- Mitgliedern wurden mehrere große Geschäftsabschlüsse erzielt. Die Wirtschaftspolitik ist langfristig darauf ausgerichtet, die Wirtschaft zu diversifizieren, um die Abhängigkeit vom Erdölexport zu verringern. Die Regierung konzentriert sich dabei auf die Modernisierung der Landwirtschaft und den Ausbau der Leichtindustrie. 16 % der Erdölexporte gehen an Japan. Andere wichtige Handelspartner sind die Länder China, die EU- Mitgliedstaaten, vor allem die Bundesrepublik Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien, sowie Süd- Korea.
Iran ist der zweitgrößte Erdöl- Lieferant der Welt und somit ist der bedeutendste Wirtschaftszweig das reiche Erdöl- und Erdgas- Vorkommen im Land. Weitere wichtige Wirtschaftssparten sind die Textilindustrie sowie die Zement- und Baustoff- Produktion. |
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