Während der "Deep South" für seine Musik, Geschichte und Bürgerrechte bekannt ist, verbindet man Sand und Strände normalerweise nicht mit dieser Region. Von allen verborgenen schätzen Alabamas versteckt die Golfküste daher vermutlich das größte Geheimnis, 51 km unberührter Sandstrände am Golf von Mexiko. Die Strände von Gulf Shores/Orange Beach sind praktisch vom Tourismus verschont geblieben und ein Paradies für diejenigen, die am liebsten einsame Strände erleben. Verschiedene Wassersportarten werden angeboten und einige Gesellschaften bieten Hochseeangeln an. Und bei einer riesigen Auswahl pulsierender Bars und Restaurants mit phantastischem frischen Fisch haben Sie an der Promenade die Qual der Wahl.
Mobile, eine Hafenstadt an der Mündung des Flusses Mobile, ist die größte Stadt am Golf. es ist eine der ältesten Städte der Vereinigten Staaten, die 2002 ihr 300jähriges Bestehen feiert. Die ersten Siedler hier waren Franzosen gewesen, die 1702 in Mobile ansässig wurden. Mobile ist ferner die Wiege des Mardi Gras, der hier zum ersten Mal 1703 gefeiert wurde. Der farbenfrohe Karneval findet jedes Jahr zwei Wochen vor der Fastenzeit statt und Jazz ist das Hauptthema für das dreitägige BayFest, das jedes Jahr im Herbst in Mobile ausgetragen wird.
Die Golfküste kann einige der besten Plätze in Alabama für Vogelbeobachter vorweisen, wobei besonders Dauphin Island hervorzuheben ist. Vier State Parks liegen in dieser Region und an der Bucht tummeln sich die Tiere (einschließlich Adler und Alligatoren).
Monroeville im Norden ist der Geburtsort der Autorin Harper Lee. Hier spielt auch ihr Roman "Wer die Nachtigall stört". Das alte Gericht in der Stadt diente als Modell für den Prozess, der jedes Jahr im Mai durch eine örtliche Theatergruppe nachgespielt wird.
Höhepunkte der Golfküste
Die Strände. Ein 51 km langer, goldener Küstenstrich wartet auf Besucher in Orange Beach, Gulf Shores und Dauphin Island, wo auch ein reichhaltiges Angebot an Wassersportarten besteht.
Die Golfmöglichkeiten in dieser Region gehören zu den besten in Alabama. Golfplätze sind hier kunstvoll in der sandigen Landschaft angelegt. Die Golfküste besitzt auch eine Anzahl von Meisterschaftsgolfplätzen mit 18 Löchern.
Das Reservat "Bon Secour National Wildlife Refuge" zählt zu den Naturwundern Alabamas. Das Reservat ist über 2700 ha groß und während mehrerer Monate im Jahr die Heimat riesiger Schwärme von Wandervögeln.
Entlang der Bucht von Mobile werden eine Reihe von Naturexpeditionen in die Salzwassersümpfe und Moore durchgeführt. In dieser Gegend sind Alligatoren, Schwarzbären, Adler, Fischadler und Schildkröten beheimatet.
Weitere Naturwunder sind im 2.400 ha großen Gulf State Park zu bestaunen, in dem ein 250 m langer Anglerkai in den 360 ha großen See hineinragt.
Im alten Gericht in Monroeville spielt der Prozess im Roman "Wer die Nachtigall Stört", der jedes Jahr im Mai im Old Courthouse nachgespielt wird. Die Autorin Harper Lee wurde in Monroeville geboren.
Fort Morgan in Gulf Shores wurde während des amerikanischen Bürgerkrieges, des Spanisch-Amerikanischen Bürgerkrieg und während der beide Weltkriege für militärische Zwecke benutzt. Heute ist hier ein Museum untergebracht, das die schillernde Geschichte des Forts präsentiert.
Das im September letzten Jahres eröffnete Mobile Museum untersucht die 300 jährige Geschichte der Stadt von ihren indianischen Anfängen bis hin zum heutigen Tag.
Auf der Insel Dauphin Island steht Fort Gaines, ein Fort aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg. Hier fand 1864 die berühmte Schlacht von Mobile statt.
Bellingrath Gardens, ein 26 ha großer, landschaftlich angelegter Garten in Theodore, gehört zu den fünf beliebtesten gartenbaulichen Attraktionen in der USA. Walter Bellingrath war einer der ersten, der Coca - Cola in Flaschen abfüllte und erwirtschaftete damit den Reichtum, den er für die Schaffung dieser Gartenanlagen verwandte.

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