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Schweden
Die Küche

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Aal: 
Was dem Nordschweden der Surströmming, ist dem Südschweden der Aal. Bei den herbstlichen Aalfesten wird auf bis zu zwölf verschiedene Weisen zubereiteter Aal gegessen. 

Gravad Lachs:
In Salz, Zucker und Gewürzen marinierter roher Lachs, den man in dünnen Scheiben mit süßer Senfsoße isst. 

Janssons Frestelse: 

Janssons Versuchung, ein Gratin aus rohen Kartoffeln, Zwiebeln und Anchovis, die in Sahne überbacken werden. 

Kåldolmar: 
Die schwedische Variante der Kohlroulade brachte Karl XII. aus der Türkei mit - in Abwandlung der gefüllten Weinblätter. 

Köttbullar: 

Ohne diese Frikadellen kann kein schwedischer Haushalt überleben. Sie gehören zum absoluten Küchenstandard. 

Krebse: 
Das Krebsfest im August ist eine der beliebtesten Ess-Traditionen. Zu möglichst frisch gefangenen Flusskrebsen gibt es geröstetes Weißbrot, Knäcke, Butter und schwedischen Käse. Zum Krebsfest gehören typische Bräuche, die unter dem Motto "Ein Krebs, ein Schnaps, ein Lied" stehen. So bindet man sich große Lätzchen um und setzt Papierhüte auf. Laternen in Mondform, Schnapslieder und Trinksprüche gehören ebenfalls dazu. 

Lussekatter:
 
Hefeschnecken mit Safran und Rosinen, die im Advent serviert werden und traditionell zum Lucia-Tag gehören. Die Alltagsvariante heißt Kanelbullar und ist ein mit Zimt gewürzter Hefe-Bollen. 

Eparkakor: 
Schwedische Adventsplätzchen, die mit Ingwer, Kardamom, Nelken und Zimt gewürzt sind. 

Pytt i panna: 
entspricht in etwa dem Bauernfrühstück. 

Semlor: 
Hefekrapfen, die man in der Fastenzeit isst. Sie werden ausgehöhlt und mit Marzipan und süßer Sahne gefüllt. 

Sill:
Der schwedische Salzhering wird in verschiedensten Soßen serviert. 

Smörgåsbord: 
Reichhaltiges schwedisches Buffet mit vielen Sill-Gerichten, Salaten und warmen Speisen. Eine besondere Form ist das Weihnachtsbuffet Julbord, das um den Julskinka, einen im Ofen mit Senfkruste überbackenen Weihnachtsschinken, ergänzt wird. Traditionell gehört auch Lutfisk, getrockneter Dörrfisch, dazu sowie süßer Milchreis. Wer die darin versteckte Mandel findet, wird als nächstes heiraten. 

St. Martin:
Eine Spezialität Skånes ist die Gans, die auch das inoffizielle Landschaftssymbol ist. Viele Restaurants organisieren am Martinstag ein klassisches Gänsemahl, das aus drei Gängen besteht: Svartsoppa, eine dunkle Suppe mit Gänseblut, die knusprig gebratene, mit Äpfeln gefüllte Gans und zum Abschluss Spättekaka, üppiger skånischer Baumkuchen. 

Surströmming: 
Die nordschwedische Spezialität ist nichts für empfindliche Nasen. Der Hering (Strömming) wird in Dosen eingemacht, in denen er zu gären beginnt. Anfang August werden die dann kugelrunden Dosen vorsichtig geöffnet und der Surströmming mit Tunnbröd und Kartoffeln verzehrt. Wirklich Eingeweihte trinken Milch dazu! 

Tunnbröd: 
Im Steinofen gebackenes, dünnes, ungesäuertes nordschwedisches Fladenbrot.

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