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Myanmar
Geschichte

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Etwa 500 v. Chr. siedelten sich Birmanen im Land an, welche aus Nordindien, Tibet und China stammten.

Beginn der Einwanderung von Birmanen , Pyu und Mon aus Nordindien, Tibet über China. Das zu Indien gehörende Königreich Ashoka stand in Verbindung mit den Birmanen und führte somit den Buddhismus ein.
 
Das erste birmanische Reich wurde von König Anawratha im 11. Jahrhundert gegründet.

Im 19. Jahrhundert fällt der Staat Birma nach einer Vielzahl von Kriegen unter die britische Herrschaft. Der letzte König von Birma wird mit seiner Familie durch die britische Besatzung ins Exil nach Indien geschickt, wo er auch stirbt. Birma wird Teil von Britisch- Indien.

Im 2. Weltkrieg wird es vom Land Japan okkupiert, jedoch nach dem Ende des Krieges wieder von den Briten zurückerobert.

Im Jahre 1948 wird Birma in die Unabhängigkeit entlassen. Nach einer kurzen demokratischen Phase wird das Land von verschiedenen Militärregime kontrolliert.

Am 18. Oktober des Jahres 1965 verabschiedet der Revolutionsrat ein Gesetz, nach dem alle Wirtschaftsunternehmen verstaatlicht werden. Wenige Zeit später werden alle christlichen Missionare zum Ende des Jahres 1966 ausgewiesen.

Am 8. August 1988 gipfeln monatelange Unruhen wegen der Wirtschaftspolitik des Militärs in der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten in der Hauptstadt Yangon, welcher mehrere Tausend Menschen zum Opfer fielen. Der Tag geht mit seinem symbolträchtigen Datum 8- 8- 1988 in die Geschichte ein.

Im Jahr 1989 wird das Land von Birma in Myanmar umbenannt.

Als 1990 bei demokratischen Wahlen die oppositionelle Nationale Liga für Demokratie einen Erdrutschsieg erringt, werden die Wahlen vom Militärregime für ungültig erklärt, und es kommt zu einer blutigen Niederschlagung von friedlichen Studentenprotesten. Das Regime bleibt an der Macht.

Die am 9. Januar 1993 erstmals einberufene Nationale Versammlung, die eine neue Verfassung erarbeiten soll, wird nach mehreren Sitzungen am 31. Mai des Jahres 1996 endgültig ausgesetzt. Die Nationale Liga für Demokratie war nach Protesten gegen die vom Militär vorgegebenen Verfahrensvorschriften am 29. November 1995 von der Nationalen Versammlung ausgeschlossen worden.

Bis zur Jahrtausendwende vereinbart General Khin Nyunt mit einigen der Minderheitenvölker Myanmars ein Waffenstillstandsabkommen. Die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi wird willkürlich freigelassen und erneut unter Hausarrest gestellt, zuletzt nach einem blutigen Überfall auf ihre Wagenkolonne in Zentralbirma im Mai des Jahres 2003. Nach einer scheinbaren Öffnung des Regimes im Jahre 2003 gewinnen die Hardliner gegen Ende des Jahres 2004 wieder die Oberhand.

Im Oktober des Jahres 2004 findet die Verhaftung des Premierminister Khin Nyunt statt und sein Amt des Premiers ersetzt der Generalleutnant Soe Win.

Nach dem Erdbeben im Indischen Ozean 2004 am 26. Dezember und der hierdurch ausgelösten Flutwelle verweigert das Regime internationalen Hilfskräften die Einreise und stellt so niedrige Zahlen über die Opfer zur Verfügung, dass sie von ausländischen Organisationen angezweifelt werden.

Im November 2005 beginnt die Regierung mit der Verlegung des Regierungssitzes von Yangon nach Kyappyay in der Nähe der Stadt Pyinmana (Mandalay- Division). Nicht einmal die direkten Nachbarstaaten waren vorher informiert worden. Begründet wird der Schritt offiziell mit der gegenüber Yangon zentralen Lage der neuen administrativen Kapitale. Wahrscheinlicher ist jedoch eine gewollte Distanzierung der Regierung zur Bevölkerung, auch für den Fall befürchteter Aufstände in der Hauptstadt.

In der Reihe der Kritiker des Regimes erscheinen im Dezember 2005 erstmalig auch die ASEAN- Staaten. Bereits im März 2005 hatte Myanmar auf die turnusmäßige Übernahme des jährlich wechselnden Vorsitzes innerhalb ASEAN zugunsten der Philippinen verzichtet.

Die im August des Jahres 2003 vom zwischenzeitlichen Premierminister Khin Nyunt verkündete 'Road Map' für den Weg zur Demokratie nimmt mit der erneuten Einberufung der Nationalen Versammlung, die eine neue Verfassung erarbeiten soll, ihren Lauf. Zwischen dem 17. Mai 2004 und dem 31. Januar 2006 tritt sie drei Mal für insgesamt fünfeinhalbe Monate zusammen, ohne dass eine neue Verfassung entstanden ist.


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