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Schweden
Die Innlandbahn

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Die Inlandbahn verläuft von Kristinehamn im Süden bis nach Gällivare im Norden, das sind 1300 km Eisenbahnstrecke. Auf der südlichen Strecke zwischen Persberg und Mora können Sie die Reise im Bus geniessen.

Sie gestallten Ihre Reise ganz nach der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit - vielleicht beeinflusst Sie ein verlockendes Tagesangebot, das Wetter oder Empfehlungen von Mitreisenden. Dies wird eine Reise der Entspannung, gefüllt mit Erlebnissen in Form von Begegnungen mit Menschen und dem, was die Natur zu bieten hat. Eine Fahrt ohne Stress und voller Überraschungen.

Zugbegleiter
Die Reiseleiter im Zug informieren während der Reise über Sehenswürdigkeiten, Geschichte und Aktivitäten. Sie antworten gerne auf Ihre Fragen und helfen Ihnen, die Reise zum gewünschten Erlebnis werden zu lassen. Vor Mahlzeiten und Kaffeepausen nehmen die Zugbegleiter gerne Ihre Bestellungen entgegen.

Der Wildniszug
Der Wildniszug, die "Grand Old Lady " der Inlandbahn, ist ein grosser und bequemer Reisezug, der die Strecke Östersund - Mora - Östersund befährt. Im Speisewagen des Zuges können Sie bei einem Glas Wein oder Bier nordschwedische Köstlichkeiten, von einfacheren Speisen bis hin zu Gourmetspeisen geniessen. Der Wildniszug macht Halt an folgenden Stationen (zum Be-und Entsteigen an allen Stationen):

Mora - Östersund
In der Kommune Orsa, einem der bärenreichsten Gebiete, verlassen wir den Zug und besichtigen das Winterquartier eines Bären. Wir erfahren etwas über Bären und ihre Lebensweise. Östersund - Mora: Auf dieser Strecke halten wir in Fågelsjö/Orsa Finnmark. Machen Sie eine Zeitreise, gehen Sie in den Gammelgården, ein Heim, das 1910 an Heiligabend von Mårten und Kristina Persson verlassen wurde und seit dem unberührt geblieben ist.

Schienenbus
Der Schienenbus ist die klassische Art, mit der Inlandbahn zu reisen. Die Schienenbusse fahren auf den Strecken zwischen Kristinehamn - Persberg und Östersund - Gällivare. Die Wagen des Schienenbusses haben keine Abteile; das Wechseln in einen anderen Wagen während der Fahrt ist nicht möglich. Im Verlauf der Reise gibt es jedoch viele, festliche und ereignisreiche Stopps.Man weiss nie, was hinter der nächsten Biegung auftaucht. Es gibt an Bord keine Möglichkeit zu Speisen, anstelle werden Stopps für Kaffeerasten und Mahlzeiten gemacht, sehen Sie hierfür im Fahrplan nach. Der Reisebegleiter an Bord des Schienenbusses nimmt Bestellungen vor den Stopps auf, damit alles bei der Ankunft auf der Station vorbereitet ist.

Inlandbahn - Bus
Die Strecke Persberg - Mora wird von Bussen befahren. An Bord des Busses werden keine Speisen serviert, für Kaffeerasten und Mahlzeiten wird wie beim Schienenbus verfahren, der Reisebegleiter nimmt Bestellungen auf.

Dampfeisenbahn
Auf der Strecke zwischen Arvidsjaur und Slagnäs kann man während der Zeit vom 4. Juli bis 9. August, freitags und samstags mit der Dampfeisen bahn, in historischen Waggons aus den 30er Jahren, fahren. Ergreifen Sie die Chance, diese einzigartige noch existierende Zugromantik zu erleben und geniessen Sie die Geräusche eines "richtigen " Zuges 

Geschichte
Die Inlandsbahn war eine gigantische Arbeit. Die ersten Überlegungen, Nordschweden mit Bohuslän zu verbinden, wurden von dem damaligen Generalstabschef Axel Rappe präsentiert, der 1894 einen Vorschlag hierzu vorlegte. Der Reichstag fasste den Beschluss, den ersten Abschnitt zu bauen. Das Jahr war 1907 und die Strecke Östersund-Ulriksfors entstand - 125 km lang.. 1911 war man zur nächsten Etappe bereit : Ulriksfors-Volgsjön. 1912 gab man das Klarzeichen für die Strecke Sveg-Brunflo. 1917 wurde beschlossen, die Strecke Vilhelmina-Gällivare zu bauen. Zwischen 1916 und 1918 kaufte man die privaten Eisenbahnen zwischen Sveg und Kristinehamn auf. Dadurch sollte sich die Inlandsbahn von Kristinehamn bis nach Gällivare erstecken. Für Axel Granholm und seine Armee von kräftigen Bahnarbeitern erforderte es 40 Jahre des Schweißes, der Kälte und der unendlichen Mühe, die 931 km Schienen zu legen. Krieg in Europa, Mangel an Arbeitskraft und eine lange Konjunkturflaute verzögerten die Arbeit. Erst am 6. August 1937 konnte die stattliche Einweihung von Kronprinz Gustav Adolf vorgenommen werden. Ein Gedenkstein ist in Jokkmokk errichtet worden.

Die Kosten für die Fertigstellung der Inlandsbahn lagen bei 136 Millionen Kronen. 

Glaube an die Zukunft
Viele Menschen haben sich zusammen getan und für eine gemeinsame Sache gekämpft. Organisationen, Gemeinden und Länder haben vereint für den Erhalt der Inlandsbahn gearbeitet.
Eines hat man jedenfalls von dem Kampf um die Inlandsbahn gelernt: Zusammenzuarbeiten und für etwas zu kämpfen, an das man glaubt. Und dies ist gut zu wissen, angesichts der Herausforderungen der Zukunft.

Besuchen Sie die zwei an die Inlandsbahn angeschlossenen Museen, um selbst deren Geschichte zu erleben.

Inlandsbanemuséet
Vindelälvens Turistbyrå, Sorsele
Tel.: +46 952/140 90 

Rallarmuséet, Moskosel
(40 km nördl. von Arvidsjaur)
Tel.: +46 960/301 20


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