Vietnam
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Sapa
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Die Stadt
Auf den Spuren vor Sapas Kirche, die aus grauem Naturstein im neugothischen Stil erbaut wurde, drängen sich Frauen der Roten Dao Minderheit mit ihren strahlenden Gesichtern und entnehmen ihren aus Rattan geflochtenen Rucksäcken farbig gewebte und bestickte Stoffstreifen. Wenn sie den Vorübergehenden zunicken, wippen ihre riesigen, roten Kopfbedeckungen. Vom Tal herauf kommen die Angehörigen verschiedener ethnischer Minoritäten in unterschiedlicher traditioneller Kleidung, indigofarbige Oberteile und eng angepasste Hosen, kunstvoll gearbeitete Faltenröcke, mit Silberschmuck besetzte Jacken. Alle sind sie auf dem Weg zu Sapas betriebsamen Wochenendmarkt. Sie tragen ihre Waren in Bündeln und führen bepackte kleine Pferde durch die steilen Dorfstraßen.
Sehenswertes
Das Städtchen Sapa, ein in den abgelegenen Bergen im Norden Vietnams versteckter, ehemaliger französischer Militärstützpunkt, hat dem Besucher einige der farbigsten Erlebnisse dieses abwechslungsreichen Landes zu bieten. Die Ausblicke sind atemberaubend. An klaren Tagen sehen Sie den Fan Si Pan, der mit seinen 3142 Metern als höchster Berg Vietnams die näheren Gipfel überragt. Um den Ort herum bewundert das Auge die terrassenförmig angelegten Seitenhänge der Täler, auf denen Reis- und Obstanbau betrieben werden.
Dieser Teil Vietnams gehört zu den seltenen Gegenden der Welt, wo die Menschen noch immer auf traditionelle Art leben, und wo die Natur noch unverdorben ist. |
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