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South Dakota
Freizeit

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Das Abenteuer in der weiten Natur
Der Besucher kommt wahrhaftig nicht zu kurz beim großen Naturabenteuer in den berühmten Schwarzen Bergen von South Dakota. Die Region schließt fünf Nationalparks, Wälder und Nationaldenkmäler sowie einer der größten staatlichen Parks Amerikas ein.

 

Der Black Hill National Forest erstreckt sich über 480.000 Hektar Land. Hier stehen die Kiefer so dicht, dass sie aus der Ferne betrachtet tiefschwarz erscheinen. Die schwarzen Berge sind ein Wanderparadies. Der Ausstieg zum Gipfel des 2.173 Meter hohen Harney Peak, der höchsten Erhebung in den Black Hills, belohnt den Wanderer mit einem atemberaubenden Rundblick auf den Wald. Ein weiterer Bergpfad, der 182 km lange George S. Mickelson Trail, durchläuft die Black Hills ihrer ganzen Länge nach. Der gemäßigt ansteigende Pfad führt durch Nadelwälder, grüne Wiesen und in den Fels gesprengte Tunnels. Er ist beliebt bei den "Mountainbikers" auf ihren Geländerädern, bei Wanderern und Reitern. Der Black Hills National Forest bietet ferner Gelegenheit zum Felsklettern, Angeln, Camping und Skilaufen.

 

Das Mount Rushmore National Memorial, jene "Weihestätte amerikanischer Demokratie", zeigt die aus dem Berg gemeißelten Angesichter von vier amerikanischen Präsidenten. Die majestätischen Mienen aus Granit messen jeweils volle 18 Meter von der Stirn bis zum Kinn. Der Bildhauer Gutzon Borglum verbrachte die letzten vierzehn Jahre seines Lebens mit der Vollendung dieses gewaltigen Werkes. Die vier abgebildeten Präsidenten, George Washington, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln und Theodor Roosevelt, sind Ausdruck der großen Wendepunkte in der amerikanischen Geschichte. Ausstellungen im Lincoln Borglum Besucherzentrum informieren über die in Stein gemeißelten Männer und die Erschaffer des Monuments. Ein Wanderpfad bringt die Besucher bis an den Fuß des Berges.

 

Der Bangland National Park war einst Urheimat prähistorischer Tiere, wie zum Beispiel des dreizehigen Pferdes und eines Riesenschweins. Auch nashornähnliche Ungeheuer lebten dort. Heutzutage bewundert der Besucher die unzähligen Steinhänge, Canyons und Felstürme, die 37 Millionen Jahre Erosion hervorgebracht haben. Der Park hat sechs gut markierte Wanderpfade und darüber hinaus sind im gesamten Park Zeltwanderungen möglich. Den Besuchern erwartet eine große Vielfalt an Tieren, unter anderem Bison, amerikanische Antilopen, Rehen und Kojoten auf freier Wildbahn. Camping- und Übernachtungsmöglichkeiten sind innerhalb des Parks vorhanden.

 

Der Jewel Cave National Monument stellt mit seinen 190 km erforschter Gänge die viertgrößte Höhle der Welt dar. Ihr Name rührt von den Kalkspatkristallen her, deren Ablagerungen längs der Wände wie Juwelen strahlen. Höhlenwanderungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden sind hier möglich.

 

Der Wind Cave National Park kann der Besucher die sechstgrößte Höhle der Welt begehen. Ungewöhnliche Schachtelwege und sogenannte Popcorn- oder Puffmaisformationen sind in dieser Höhle häufig zu finden. Verlässt man dann die Höhle, so gibt es innerhalb des Parks mehr als 11.200 Hektar große Custer State Park gewährt spektakuläre Landschaftseindrücke und eine reichhaltige Palette an Freiluftaktivitäten. Das weite Parkareal beherbergt eine Herde von 1400 Bison, die sich mit Vorliebe um den 29 km langen sogenannten Buffalo Safari teilnehmen, die an einer der Lodges innerhalb des Parks beginnt.
Neben seinem Wild bietet der Custer State Park auch Wander- und Radwege in großer Zahl an, sowie Kanufahrten, Angeln und Reiten. Camping- und Übernachtungsmöglichkeiten stehen innerhalb des Parks zur Verfügung.


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