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Im Land Vietnam leben zahlreiche bedrohte Tierarten, die auf Grund der Waldrodung und Jagd stark bedroht sind. Daher existieren viele Gattungen nur noch vereinzelt. Um das Aussterben dieser Tiere zu verhindern, bestehen einige Schutzgebiete in Vietnam, wo sich die Tierarten ungestört leben und vermehren können.
Cuc Phuong- Nationalpark
Dieses tropische Regenwaldgebiet befindet sich etwa 150 Kilometer von der Stadt Hanoi entfernt und ist mit einer Fläche von rund 220 Quadratkilometern der sechstgrößte Nationalpark des Landes.
Mehr als 120 Tiere aus 15 verschiedenen Arten wie z.B. Hirsche, Affen und einige Vogelarten leben in diesem Gebiet.
Die Tierpfleger müssen sich sehr gut mit sämtlichen Pflanzenarten, die in diesem Gebiet wachsen auskennen um den Tieren eine gesunde Ernährung gewährleisten zu können.
Die Tiere sollen jedoch nicht bis an ihr Lebensende leben, sondern nach einer gewissen Zeit wieder ausgewildert werden. Manche Tiere werden aufgepäppelt, einige andere sollen sich fortpflanzen. Die Insel Cat Ba
Ungefähr 30 Kilometer in östlicher Richtung der Stadt Haiphong befindet sich diese Insel, welche mit ihren tropischen Wäldern, rauschenden Wasserfällen, Grotten und Höhlen, unberührten Sandstränden, Seen Küstenmangroven und Süßwassersumpfwäldern ein wunderschönes landschaftliches Bild zaubert.
Gleichzeitig stellt sie einen artgerechten Lebensraum für Affen, Wild, Eichhörnchen und Igel sowie für zahlreiche Fischarten und Delfine dar.
Noch ist die Insel jedoch nicht offiziell zum Nationalpark erklärt worden, was jedoch zum Schutz der Tierarten und Landschaften für die Zukunft unabdingbar wäre.
Bach Ma- Nationalpark
Der Park, welcher sich rund 90 Kilometer in nordwestlicher Richtung der Stadt Hoi An und 45 Kilometer in südöstlicher Richtung der Stadt Hue befindet, hat eine Fläche von insgesamt 22.000 Hektar und weist verschiedene Vegetationsgebiete auf. Das Gebiet schließt Küstengebiete sowie Bergregionen ein, in denen Sie zahlreichen Wanderwegen folgen und Sie die Stille und Natur genießen können.
Von dem Gipfel des höchsten Berges ist es bei guten Wetterverhältnissen möglich, gleichzeitig Berge und die Küste zu sehen.
Auch wunderschön dort anzusehen ist der über 200 Meter hohe Rhododendron- Wasserfall, wo Sie zuvor eine Treppe mit fast 700 Stufen emporsteigen müssen um an den Fuß des Wasserfalls zu gelangen. Während der Zeit des Aufstieges können Sie verschiedene Tier- und Vogelarten in ihrem nahezu natürlichen Lebensraum beobachten.
Nach diesen Wanderungen können Sie in den dortigen Gasthäusern und Restaurants einkehren, welche zur Kolonialzeit erbaut und geschmackvoll restauriert worden sind. |