| Die Stadt
Mzcheta beheimatet ungefähr 7.500 Einwohner, befindet sich nördlich der Stadt Tbilissi, wo die Flüsse Mtkwari und Aragwi zusammentreffen und ist vom Großen Kaukasus umgeben.
Dort herrscht eine üppig grüne Vegetation die eine Vielzahl von Bäumen und Sträuchern gedeihen lässt. Die dichten, feuchttropischen Wälder, stellen einen idealen Lebensraum für zahlreiche Tierarten dar, welche Sie auf Wanderungen beobachten können.
Mzcheta war einst zur mittelalterlichen Zeit für rund 1000 Jahre die Hauptstadt der kartlischen und iberischen Reiche, ist heute eine archäologische Schatzgrube und stellt noch immer das religiöse Zentrum Georgiens dar.
Mzcheta war auch einst eine bedeutende Handelsstadt am Zusammenfluss von Aragwi und Mtkwari an der Seidenstraße zwischen dem Schwarzen und Kaspischen Meer.
Sehenswertes
Im Jahre 1994 wurde der Klosterkomplex - gehörend zu Mzcheta- unweit der Stadt Kutaisi zum Weltkulturerbe erklärt. Das Architekturensemble Uschguli in der Nähe von Swanetien ist ein weiteres anerkanntes Kulturdenkmal.
Weitere architektonische Denkmäler sind die Höhlenstadt Schiomgwime und der Swetizchoweli- Dom, wo ein Besuch immer sehr lohnenswert ist. Auch können Sie zahlreiche Festungen aus früheren Zeiten besichtigen, welche zum Teil noch sehr gut erhalten sind und manche zu dieser Zeit als Museen fungieren.
Besuchen Sie eindrucksvolle Königsgräber, ein schöner Altar mit Ikonen und prächtige Schnitz- und Stuckarbeiten oder das Samtayro- Frauenkloster, welches aus dem 11. Jahrhundert stammt und dessen architektonischer Stil den Kirchenbau massiv beeinflusst hat.
Zu den weiteren Hauptsehenswürdigkeiten zählen die weiteren zahlreichen Geschichtsdenkmäler z.B. die Swetizchoweli- Kathedrale, welche mitunter aus mächtigen Pfeilern und einer hohen Kuppel besteht zerstört und im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde. Ein ebenso lohnenswertes kulturlles Ziel ist die wohl älteste Kreuzkuppelkirche Georgiens, an der Sie lakonischen Schmuck sowie die Architektur bewundern können.
Auch der Staudamm der einem Kraftwerk von Semo- Awtschali angehört, welches im Jahr 1927 am Zusammenfluss von den Flüssen Aragwi und Mtkwari erbaut worden war, sowie die daran vorbeiführende Stadt Saburalo, in der ursprünglich Reitwettbewerbe und Ballspiele auf nationaler Ebene ausgetragen wurden sind interessante Sehenswürdigkeiten. |