| Das Land Georgien versucht die einzigartige Natur in der zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten leben in fünf Nationalparks, welche sich in insgesamt 31 Naturschutzgebieten befinden und von denen elf staatlich gefördert werden, zu schützen. Artenarme und bedrohte Tiergattungen sollen sich vermehren um die Ausrottung zu verhindern und um die Anzahl der Tiere und deren Lebensqualität zu steigern.
Borjomi- Kharagauli- Nationalpark
Der Borjomi- Kharagauli- Nationalpark befindet sich in Zentralgeorgien im Kleinen Kaukasus und ist mit einer Fläche von rund 76.000 Hektar das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet Europas. Mit dieser Größe umfasst das Naturschutzgebiet mehr als 1 % der gesamten Fläche Georgiens.
Das Ergebnis der unterschiedlichen klimatischen Zonen ist der Reichtum und die Vielfalt seiner Tier- und Pflanzenwelt. Neben unberührten, saftigen Wiesen und Bergwäldern gehört ein großer Teil des Nationalparks der subalpinen Klimazone an. Es entspringen des Weiteren zahlreiche Heilquellen im Park.
Die höchsten Erhebungen dieser Region sind Berge wie der Sametskhvario, dessen Höhe 2640 Meter beträgt, der Shavimta und der Tskhaltsitela, welche von üppigen Wäldern umgeben sind und auf der Höhe von 400 bis 1800 Metern bedrohten Tierarten wie z.B. Braunbären, Gemsen, Rothirschen, Luchsen, Leoparden und Wölfen einen argerechten Lebensraum bieten. Pflanzen wie Kirschlorbeer und Rhododendron gedeihen in dieser Höhe optimal.
Durch seine sichere Lage im Herzen des Landes Georgiens sowie durch die strengen Naturschutzauflagen ist der Borjomi- Kharagauli- Nationalpark ein ideales Ausflugsziel für Naturliebhaber des sanften Tourismus, für Naturschützer, Botaniker und Vogelkundler.
Zwischen den Monaten April und Oktober ist der Park für seine Besucher geöffnet und bietet Ihnen acht verschiedene Wanderwege, in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sowie Übernachtungsmöglichkeiten in Gästehäusern und Campingplätzen. Schutzhütten stehen Ihnen ebenfalls während Ihrer Wanderung durch das Gelände zur Verfügung, wenn Sie verschnaufen oder ein Picknick machen wollen.
Lagodechi- Nationalpark
Im südöstlichen Teil des Landes befindet sich der Lagodechi- Nationalpark am Fuße des Großen Kaukasus und nimmt eine Fläche von rund 2000 Hektar ein. Dieser Nationalpark zählt nicht zu den größten des Landes Georgien, ist jedoch besonders reich an den typischen südkaukasischen Tier- und Pflanzenarten und ideal für leichtere Wandertouren.
Zahlreiche Gebirgsbäche verlaufen von den subalpinen Regionen durch die unterschiedlichen Vegetationszonen und durch feuchtwarme Urwälder in die kachetische Ebene, um sich dort mit dem Fluss Alasani zu vereinen.
Weitere bedeutende Nationalparks des Landes sind der Vashlovani- Nationalpark, welcher sich im südöstlichen Teil Georgiens befindet und eine Fläche von etwa 25.000 Hektar einnimmt und zahlreiche Tierarten wie z.B. Wölfe, Leoparden, Rotwild und Affenarten beheimatet.
Der Kolcheti- Nationalpark, welcher sich an der Schwarzmeerküste befindet, sowie der Tuscheti- Nationalpark, welcher sich im Großen Kaukasus befindet und eine gesamte Fläche von ungefähr 83.000 Hektar einnimmt.. |