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Georgien
Georgische Malerei

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Erst ab dem Ende des 18. Jahrhunderts begann im Land Georgien die Tradition der Porträt- und Landschaftsmalerei. Die Nachwelt konnte darum weder die Bildnisse der georgischen Fürsten noch Ansichten ihrer Burgen, Schlösser und Städte erhalten. Die georgische Malerei entwickelte sich erst ab dem Anfang des 19. Jahrhunderts und griff in Motiven und Ausdruck auf die Traditionen der Ikonenmalerei sowie der Gold- und Silberschmiedekunst zurück. 

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts erschienen die ersten realistischen Künstler auf der Bildfläche. Diese genossen ihre Ausbildung an Kunstakademien der Städte Petersburg und Moskau oder sogar in westeuropäischen Metropolen. In ihren Motiven und Techniken knüpften sie an die dort gewonnenen Erfahrungen an.
Einer der ersten bekannten georgischen Maler war Niko Pirosmanischwili, der seine Werke als Pirosmani signierte und im Jahr 1912 erstmals von dem aus Russland stammenden Dichter Paustowski entdeckt wurde. Die Bilder von Pirosmai waren ähnlich wie bei dem weltweit berühmten Maler Vincent von Gogh erst nach seinem Tod ein Erfolg. 

Die neuesten Werke der Künstler des Landes Georgien sind in den Galerien der Altstadt von Tbilissi, vor allem in der Sionistraße sowie auf dem Rustaweli- Prospekt zu bewundern.


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