Utah
| Geschichte
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| Das Gebiet wurde seit etwa 9000 v. Chr. von Indianerstämmen bewohnt. Im Nordwesten ließen sich die Gosiute, im Südwesten die Süd-Paiute und im Südosten die Navajo nieder.
1540 erreichte als erster Europäer Francisco de Coronado den südlichen Teil Utahs. Spanische Missionare aus Santa Fe gelangten 1776 in Richtung Norden bis zum Utah Lake. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts kamen vor allem Pelzjäger in das Gebiet, ihnen folgten Siedler, die Utah durchquerten, um nach Kalifornien und Oregon zu gelangen.
Utah ersuchte 1854 und 1856 um Aufnahme in die Union, aber der Kongress lehnte dies ab. 1862 verabschiedete die US-Regierung ein Gesetz gegen die Polygamie. Die Ankunft von Nicht-Mormonen führte zu erheblichen Spannungen in der Bevölkerung. Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg kamen durch die Inbetriebnahme der transkontinentalen Eisenbahn 1869 immer mehr Nicht-Mormonen nach Utah. Nachdem u. a. Religionsfreiheit und der Verzicht auf Polygamie in der Verfassung festgeschrieben wurden, wurde Utah am 4. Januar 1896 in die Union aufgenommen. |
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