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Aserbaidschan
Wirtschaft

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In der ersten Zeit der Unabhängigkeit begegnete Aserbaidschan einigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten aber seit dem Jahr 1995 ist es Aserbaidschan geglückt, als Folge der durchgeführten ökonomischen Reformen einen intensiven ökonomischen Aufschwung zu erzielen.

Knapp 70 % der ausländischen Investitionen sind in den Erdölsektor der Wirtschaft geflossen. Eine der strategischen Aufgaben ist die Nichterdöl- und Nichtgasbereiche der Wirtschaft zu verstärken. Daher hat die Regierung eine Reihe von Sonderprogrammen für die Entwicklung der wirtschaftlichen Bereiche wie Landwirtschaft, Maschinenbau sowie die Chemie- und Leichtindustrie übernommen. Im Jahr 2001 sind 40 % aller ausländischen Investitionen in die Nichterdöl- und Nichtgasbereiche gegangen. 

Heute wird in Aserbaidschan der intensive Privatisierungsprozess geführt. Im Moment werden die Betriebe in den Bereichen der Energie, Telekommunikation, der Chemie, der Maschinenbauindustrie, des Verkehrs, der kommunalen Dienstleistungen, sowie in anderen strategischen Bereichen privatisiert. Mehr als 43 % der Bevölkerung ist in der Industrie beschäftigt, rund 20 % der Einwohner arbeiten im landwirtschaftlichen Sektor und 38 % üben Dienstleistungen aus.

Die Europäische Union ist Hauptabnehmer des aserbaidschanischen Öls. Weitere bedeutende Handelspartner sind die Staaten Italien, Tschechien, Deutschland und Indonesien, welche Produkte wie z.B. Benzin, Dieselkraftstoff, Tabakwaren, Schwarzer Kaviar sowie Obst- und Gemüse importieren.

Das Land Aserbaidschan strebt die Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation an, wo es bereits unter dem Status der Beobachtung steht. Bereits Mitglied ist Aserbaidschan in mehreren regionalen Wirtschaftsorganisationen wie der Schwarzmeerorganisation für die Wirtschaftszusammenarbeit.

Erst seit wenigen Jahren interessieren sich mehr und mehr Menschen für das Land am Kaspischen Meer. Aus diesem Grund wird der Tourismussektor noch mehr gefördert und so kann die Hauptstadt Baku bereits mehrere erstklassige Hotels aufweisen und das Ferienzentrum Ganjlik auf der Halbinsel Apscheron wird weiter ausgebaut.


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