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Kambodscha
Geschichte

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Im Jahr 802 wird Kambodscha von König Jayavarman II. gegründet. Die Blütezeit des Landes war von 900 bis 1200. Damals reichte Kambodscha vom Mekong-Delta bis nach Tonkin und Birma. 

Zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert verlierte Kambodscha viel Landesfläche an die Staaten Vietnma und Siam. 

Die Errichtung des französischen Protektorats fand im Jahr 1864 statt. 

Im Jahr 1960 wurd Prinz Sihanouks zum Staatschef gewählt und zehn Jahre später wurde dieser vom Generalstabschef Lon Nol abgesetzt. 

Am 17.04.1975 wurde die Stadt Phnom Penh durch die Roten Khmer unter der Führung von Pol Pot erobert. Gleichzeitig fallen diesem Ereignis auf Grund der radikalen Ideologie der Roten Khmer in Folge von Folter und Ermordung sowie den extrem schwierigen Lebensbedingungen mehr als eine Millionen Menschen zum Opfer. 

Die Eroberung und Besetzung Kambodschas durch Vietnam geschah im Jahr 1970. 

Die vietnamesischen Truppen ziehen im Jahr 1989 aus Kambodscha ab. 

Die Einigung der vier kambodschanischen Konfliktparteien in Jakarta auf die Annahme eines VN- Friedensplanes erfolgt am 10. Oktober des Jahres 1990. 

Am 23.10.1991 fand die Unterzeichnung der Pariser Friedensverträge statt.

Die Verabschiedung der Sicherheitsratsresolution Nummer 745 als Grundlage für die Einrichtung der VN- Übergangsverwaltung in Kambodscha geschah am 28.02.1992 was Waffenstillstand, Entwaffnung der vier Bürgerkriegsfraktionen, Repatriierung der Flüchtlinge, freie und faire Wahlen zu einer verfassunggebenden Versammlung und die Regierungsbildung zur Folge hatte. Außerdem beteiligten sich erstmalig deutsche an einem VN- Einsatz durch ein Sanitätsbataillon und Beamte des Bundesgrenzschutzes. 

Von den Vereinten Nationen durchgeführte Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung werden vom 23. bis 25. Mai abgehalten. Die Wahlbeteiligung lag bei ungefähr 90 %. 

Am 1. Juli 1993 Bildung einer Übergangsregierung unter den Ko- Premierministern Prinz Ranariddh und Hun Sen 

Am 24. September 1993 wurde die Verfassung sowie das Ende der UNTAC- Mission verkündet. 

Prinz Ranariddh kehrt am 30.03.1998 aus dem Exil zurück. 

Erstmalig von Kambodscha selbst organisierte Nationalwahlen fanden am 26. Juli des Jahres 1998 statt. 

Die neue Koalitionsregierung und ihre Reformprogramm wurde am 30. November des Jahres 1998 durch die Nationalversammlung bestätigt. 

Zwei der noch freien Khmer Rouge- Führer ergeben sich am 25.121998 und die letzten Guerrilla- Einheiten kehren zur Wiedereingliederung zurück. 

Am 6.03.1999 wurde der letzte freie Khmer- Führer mit Namen Ta Mok festgenommen. 

Am 30.04.1999 erlangt Kambodscha die Vollmitgliedschaft in ASEAN. 

Die ersten freien kambodschanischen Gemeindewahlen fanden am 3.02.2002 statt. 

Am 16.07.2004 wurde die Koalitionsregierung, bestehend aus CPP und FUNCINPEC unter Premierminister Hun Sen gebildet. 

Am 4. Oktober des Jahres 2004 ratifizierte die Nationalversammlung das Abkommen zwischen Kambodscha und den Vereinten Nationen über die Einrichtung eines Sondertribunals zur Verfolgung der Verbrechen der Roten Khmer.


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