| Der Apsara Tanz
Der älteste und berühmteste Tanz hat seine Wurzeln in hinduistischer, animistischer und primitiver Magie und wurde im frühen ersten Jahrhundert eingeführt. Der klassische Tanz nahm seine ganz eigene Form an, baute neue Formen und Inhalte unter der Herrschaft König Jayavarmans II bis VII ein. Im Herzen des klassischen Tanzes stehen die Apsara mit ihren grazilen Bewegungen und goldenem Haarschmuck, seidenen Gewändern und sind so auch auf den vielen Tempeln von Angkor verewigt. Es wird angenommen, das es 3000 Apsaratänzerinnen am Hofe des Königs Jayavarman VII im 12. Jahrhundert gab. Über Jahrhunderte hinweg übernahmen die angrenzenden Länder dieses klassische Ballett und vielen der Gesten und Bewegungen finden Sie in anderen, südostasiatischen Tänzen.
Das Königreich der Khmer begann diese Tradition im 8. Jahrhundert und der Apsara Tanz ist einer der Elemente des klassischen Balletts. Es gibt vier Hauptrollen im Khmertanz: Männlich, weiblich, Riese und Affe. Die erstgenannten drei Rollen sind Frauenrollen und nur die Rolle des Affen ist den Männern zugedacht. Man nimmt an, das es in den Anfängen nur weibliche Tänzer gab. Heutzutage sind zum größten Teil Tänzerinnen im Königlichen Ballett. Der Tanz ist von großer Bedeutung für die Kambodschaner und die Regierung betrachtet das Königliche Ballett als einen Nationalschatz.
Buddhismus
Die Lehre des Buddhismus beeinflusst das Leben in Kambodscha schon fast Tausend Jahre. Der Buddhismus wurde aus Indien mit seinen hinduistischen Göttern und seiner Kultur nach Kambodscha gebracht. Dieser Einfluss ebnete den Weg der glorreichen Angkorzeit als die Kultur und Macht der Khmer in Südostasien vorherrschte.
Die frühesten Buddhastatuen in den Ruinen von Angkor stammen aus dem 2. Jahrhundert. Viele der großartigen Buddhastatuen aus Stein, welche im Nationalmuseum in Phnom Penh ausgestellt sind, wurden aus Ruinen des 5. Jahrhunderts geborgen. Im Land gibt es 3371 Pagoden, davon allein 90 in Phnom Penh. Buddhismus gibt es den Kambodschanern Hoffnung und spirituelle Bedeutung im Leben. König Jayavarman VII, von klein auf mit der Lehre des Buddhismus vertraut und erklärte diesen zur vorherrschenden Religion im 12. Jahrhundert. Er baute Tempel, Straßen, Kliniken und andere öffentliche Einrichtungen um den Lebensstandard des Volkes zu verbessern. |