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Ukraine
Gesundheit und Notfälle

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Medizinische Versorgung Die ärztliche Versorgung in der Ukraine ist von höchst unterschiedlichem Niveau. In größeren Städten gibt es gegen entsprechende Bezahlung erstklassige Spezialisten in modern ausgestatteten Kliniken und Praxen. Generell gilt, daß Arztkosten vom Patienten bar beglichen und vom deutschen Krankenversicherer zurückerstattet werden.

Bei Einreise in die Ukraine sollte ein gültiger Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus und Polio vorliegen. Auffrischungsimpfungen sind alle zehn Jahre empfohlen. Darüber hinaus empfiehlt das Auswärtige Amt auch einen Impfschutz gegen Hepatitis A. Bei Langzeitaufenthalt beziehungsweise Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen sollte man auch Impfungen gegen Typhus, Hepatitis B und C sowie auch gegen Frühjahr-Sommer-Meningo-Encephalitis (FSME) (Zeckenübertragung) in Erwägung ziehen. 

Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass in der Ukraine in den letzten Jahren Tuberkuloseerkrankungen und HIV-Infektionen deutlich zugenommen haben (zirka 0,5-1% der Bevölkerung sind HIV-infiziert).

In den Sommermonaten, insbesondere in den südlichen Bereichen der Ukraine, kann Cholera gelegentlich vorkommen. Hier sollten nahrungsmittelhygienische Maßnahmen strikt eingehalten werden. Es besteht ebenfalls das Risiko von Darminfektionen.

Das Leitungswasser ist als Trinkwasser nicht immer genießbar. Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure auch aus einheimischer Produktion ist mittlerweile überall zu erwerben. Andernfalls empfiehlt sich mindestens 15-minütiges Abkochen beziehungsweise Filtern. Aufgrund der starken Leitungswasserchlorierung kann es bei empfindlicher Haut zu Irritationen kommen.
Obst und Gemüse vor dem Essen waschen. 
Empfindliche Personen sollten nach Möglichkeit Fisch, Fleisch und ähnliches (z.B. gefüllte Piroggen) nicht auf der Straße kaufen. Gehen Sie lieber in einen Lebensmittelladen oder in ein Restaurant. 
Für Essen bei ukrainischen Gastgebern gilt: Niemand steht der Nahrungsqualität kritischer gegenüber als die Ukrainer selbst. Also "Guten Appetit!" 
Die ärztliche Versorgung in der Ukraine ist von höchst unterschiedlichem Niveau. In größeren Städten gibt es gegen entsprechende Bezahlung erstklassige Spezialisten in modern ausgestatteten Kliniken und Praxen. Generell gilt, daß Arztkosten vom Patienten bar beglichen und vom deutschen Krankenversicherer zurückerstattet werden.

Die Reiseapotheke sollte die üblichen Medikamente wie Schmerztabletten, Mittel gegen Durchfall usw. und natürlich alle persönlich benötigten Medikamente enthalten. Die meisten üblichen Medikamente (auch westliche) kann man problemlos und oft sehr preisgünstig kaufen (gilt zumindest für die Großstädte).

Wichtig: Im Krankheitsfalle bitte unverzüglich die Krankenversicherung informieren. Die entsprechenden Telefonnummern finden Sie auf Ihrer Versicherungspolice
Notrufnummern Feuerwehr: 01
Polizei: 02
Erste Hilfe: 03


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