Malta
| Geschichte
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5000 v. Chr. Erste nachgewiesene Besiedlung (Megalithkultur). Auf Phönizier und Karthager folgten sodann Römer (218 v. Chr.), Byzanz (im 4. Jh. n. Chr.), Araber (870), Normannen (1099), Hohenstaufen (1194), Haus Anjou (1268), Haus Aragon (1272), Kastilien (1416). 1530-1798 Geprägt wird Malta vornehmlich durch die Herrschaft des Ritterordens vom Hl. Johannes. Der erfolgreiche Widerstand der Ordensritter (und maltesischer Hilfstruppen) gegen die Türken ("Große Belagerung" 1565) stoppt das Vordringen des osmanischen Reiches in das westliche Mittelmeer. 1800 Nach Besetzung durch Napoleon (1798) sucht Malta den Schutz Großbritanniens 1814 Malta wird britische Kolonie seit 1920 Selbstverwaltung mit eigener Regierung und Parlament, im 2. Weltkrieg wird Malta von den Achsenmächten blockiert und bombardiert, hält aber unter größten Opfern stand 1964 Unabhängig unter der britischen Krone 1974 Republik 1979 Abzug der letzten britischen Truppen nach Auslaufen des britisch-maltesischen Stützpunkt-Abkommens. 1971 - 1984 In der Regierungszeit von Premierminister Dom Mintoff, Malta Labour Party (MLP), entfremdet sich Malta vom Westen. 1987 - Okt. - 1996 Malta wird von der christdemokratischen Nationalist Party (PN) regiert, erholt sich wirtschaftlich und stabilisiert sich politisch. 1990 Antrag auf Aufnahme in die EU Nov. 1996 neugewählte MLP-Regierung friert EU-Beitrittsantrag ein Sept. 1998 Vorzeitige Neuwahlen aufgrund innerer Widersprüche in der MLP. Rückkehr der PN an die Macht (3. Regierung Fenech Adami) Okt. 1998 Reaktivierung des maltesischen EU-Beitrittsgesuchs Dez. 2002 Abschluss der Beitrittsverhandlungen zur EU in Kopenhagen März 2003 Positiv entschiedenes Referendum über den EU-Beitritt April 2003 Bestätigung der PN in Allgemeinen Wahlen (4. Regierung Fenech Adami) 16. April 2003 Unterzeichnung des EU-Beitrittsvertrages in Athen |
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