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Großbritannien
Unterwegs im Land

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Mit dem Bus
Es gibt in London über 17.000 Haltestellen, Sie sind also nie sehr weit von einer Busroute entfernt. Für ganz London gibt es zwei Fahrpreise.
Es gibt in London zwei verschiedene Arten von Haltestellen:
Roter Kreis vor weißem Hintergrund: obligatorische Haltestelle; außer wenn er voll ist, hält der Bus immer.
Weißer Kreis vor rotem Hintergrund: Haltestelle auf Anfrage. Um einen Bus anzuhalten, strecken Sie bitte sichtbar Ihre Hand aus. Wenn Sie im Bus sind, betätigen Sie bitte rechtzeitig das Haltesignal. Nachtbusse, erkennbar am Buchstaben N vor der Nummer, halten generell nur auf Anfrage.

Die meisten der Londoner Busse sind rot, es gibt jedoch auch Busse in anderen Farben, sie alle tragen das Zeichen des London Bus Service.

Fahrpreis
Der Fahrpreis kann beim Fahrer/Schaffner entrichtet werden. Es gibt in London keine Rückfahrkarten, deshalb müssen Sie für Hin- und Rückfahrt jeweils ein Ticket kaufen."
"Die britischen Bahnen bieten Ihnen schnelles, bequemes und einfaches Reisen. Die Züge verkehren häufig und verbinden alle Teile Großbritanniens – zum Teil mit einer Reisegeschwindigkeit von über 200 Stundenkilometern – miteinander. Zwischen London und Schottland sowie Südwestengland verkehren (außer Samstag auf Sonntag) täglich Schlafwagenzüge. Wer von diesem Angebot Gebrauch macht, kann einen Urlaubstag gewinnen und gleichzeitig Hotelkosten einsparen. Einzelfahrscheine und Rückfahrkarten (z.B.die stark ermäßigten Point-to-Point Tickets für die 2.Klasse) erhalten Sie bereits in Ihrem Heimatland. Diese haben den Vorteil, dass Sie die Fahrt auf einer bestimmten Strecke beliebig oft unterbrechen können. Bei den Verkaufsstellen direkt in Großbritannien werden ebenfalls Rückfahrkarten angeboten (nur vor Ort), die jedoch Tages- oder Zeiteinschränkungen beinhalten und keine Fahrtunterbrechung zulassen. 
Fahrkarten der 1.Klasse kosten etwa 50% mehr als die der 2.Klasse. Gruppen von mindestens 10 zusammen reisenden Erwachsenen erhalten 25% Ermäßigung. Da diese auch auf den an sich schon stark ermäßigten Point-to-Point-Tarif gewährt wird, ergeben sich Ermäßigungen von bis zu 60 Prozent gegenüber dem Normaltarif. Sollten Sie mehrere Zugreisen eingeplant haben, so gibt es eine Reihe von Pässen, die für ausländische Besucher besonders günstig sind.

Mit der Bahn
BritRail Eurodomino Consecutive Pass & BritRail Eurodomino FlexiPass
BritRail-Pässe erlauben unbegrenztes Reisen in England, Schottland und Wales mit jedem planmäßigen British-Rail-Zug auf dem gesamten Streckennetz während des Gültigkeitszeitraumes des Passes ohne Einschränkungen. Heathrow Express, Gatwick Express und Stansted Express sind ebenfalls eingeschlossen.

Der BritRail Eurodomino Consecutive Pass erlaubt das Reisen an einer bestimmten Anzahl aufeinander folgender Tage. Es gibt Pässe für 4, 8, 15, 22 Tage oder 1 Monat. 

Der BritRail Eurodomino FlexiPass erlaubt die Auswahl von Reisetagen innerhalb des Gültigkeitszeitraumes. Es gibt Pässe für 3, 4, 8 oder 15 Reisetage innerhalb von 1 Monat.

Wichtiger Hinweis: Die BritRail- Flexi-Pässe erhalten Sie nur vor der Abreise aus Ihrem Heimatland. Sie sind nicht in Großbritannien erhältlich.

Die ländlichen Regionen von England, Schottland und Wales üben schon seit jeher einen starken Reiz auf Radfahrer aus. Mit dem Fahrrad kann man die einsamen Bergregionen des Landes ebenso erkunden wie die liebliche Countryside. Als Grundregel bei der Routenplanung gilt, dass man – wo immer möglich – den „B-Roads“ und anderen Nebenstraßen den Vorzug vor den stark befahrenen „A-Roads“ geben sollte. Zusätzlich finden Radfahrer ein landesweites Radwegenetz vor, das mit Unterstützung des Millenniumfonds auf mittlerweile ca. 6.000 Meilen angewachsen ist. Weitere Strecken kommen ständig hinzu. Die Wege sind teilweise ganz autofrei, teilweise verlaufen sie auf schwach befahrenen Nebenstraßen. Das Netz wird unter Federführung der Organisation Sustrans (sustainable transport = nachhaltige Verkehrsplanung) aufgebaut, die auch stillgelegte Bahntrassen, Treidelpfade entlang der alten Kanäle und Waldwege in die Strecken einbezieht und auch verstärkt Radwege durch die Städte anlegt.

Mit dem Rad
Das National Cycle Network weist inzwischen neben dem großen Spektrum von Kurz- und Mittelstrecken auch 24 Fernradwege (Long Distance Routes) auf. Diese Strecken führen beispielsweise quer durch Schottland und Wales, von der englischen West- zur Ostküste oder verbinden Fährhäfen wie Harwich und Hull.

Sie können Ihr Fahrrad kostenlos mit der U-Bahn transportieren, jedoch nur von so genannten ""Open Stations"" aus. Dies sind Stationen, die entweder ebenerdig liegen oder wo nur wenige Stufen zum Bahnsteig führen. Räder können nicht in die Londoner Innenstadt mitgenommen werden, da die dortigen Stationen alle unterirdisch liegen. Von Montag bis Freitag dürfen Fahrräder zu den folgenden Zeiten nicht transportiert werden:
07:30 - 09:30 Uhr und 16:00 - 19:00 Uhr.
Sie dürfen Fahrräder nicht in Fahrstühle mitnehmen und nicht auf die U-Bahn-Linien Victoria Line und Waterloo & City.

Grundsätzlich ist die Mitnahme von Fahrrädern in fast allen Zügen möglich. Wegen begrenzter Kapazitäten ist eine vorherige Reservierung oft ratsam, bei einigen Zügen auch Pflicht. Die genauen Regelungen unterscheiden sich je nach Betreibergesellschaft der privatisierten Bahnen. Generell gilt jedoch, dass die Reservierung am Abfahrtsbahnhof oder beim Reservierungsbüro der jeweiligen Bahngesellschaft getätigt werden kann – und zwar nur innerhalb Großbritanniens.

Mietwagen
Die Preise für Mietwagen sind von Verleiher zu Verleiher unterschiedlich und hängen nicht nur vom Modell des Wagens ab, sondern auch davon, wo der Wagen angemietet wird. (In der Regel sind die Preise an Flughäfen am höchsten.)

Bei einer Buchung wird in der Regel verlangt, dass man eine Kreditkartennummer angibt. Die Mietbedingungen sind unterschiedlich, meistens ist es erforderlich, dass der Mieter mindestens ein Jahr im Besitz eines Führerscheins ist. (Einige Verleiher verlangen zwei Jahre.)

Durchschnittliches Mindestalter: 23 (mindestens 21)
Durchschnittliches Höchstalter: 70 (kann in einzelnen Fällen bis 80 gehen)

Durchschnittliche Mietwagenkosten für 7 Tage:
Kleinwagen: £140
Mittelklassewagen: £250
Großes Auto: £370

Straßenbenutzungsgebühr:
Auf dem über 2.000 km langen Autobahnnetz Großbritanniens muss man keine Straßenbenutzungsgebühr bezahlen, auf den folgenden Autobahnen gibt es jedoch Tunnel und Brücken, für deren Benutzung eine Gebühr verlangt wird:

M25, in nördlicher Richtung - Dartford Tunnel: £1.00
M25, in südlicher Richtung - Queen Elizabeth II Bridge: £1.00
M48 - Severn Bridge (nur für westwärts fahrenden Verkehr): £4.40
M4 - Second Severn Crossing (westwärts): £4.40

Im Februar 2003 wurde in London die sogenannte Congestion Charge in Höhe von £5 eingeführt, eine Mautgebühr für Autos, die die Londoner Innensatdt befahren wollen.

Notfälle auf Autobahnen: 
Orangefarbene Notrufsäulen sind im Abstand von ca. einer halben Meile an allen britischen Autobahnen aufgestellt. Sie verbinden den Anrufer mit dem Police Motorway Control Centre, von wo aus die entsprechende Hilfe organisiert wird, z. B. Automobile Association (AA) (www.theaa.com), Royal Automobile Club (RAC) (www.rac.co.uk), Polizei, Krankenwagen oder Feuerwehr. 

Tunnel- und Brückenzölle:

Tunnel unter der Themse (Dartford Tunnel, M25): £1.00
Tunnel unter dem Mersey (Liverpool): £1.20
Tunnel unter dem Tyne (Newcastle): £0.80

Queen Elizabeth II Bridge (M25): £1.00
Severn Bridge (M48 westwärts): £4.40
Second Severn Crossing (M4 westwärts): £4.40
Humber Bridge (A15): £2.30
Tamar Bridge (nahe Plymouth, A38 ostwärts): £1.00
Cleddau Bridge (nahe Pembroke, Dyfed, A477): £0.75
Forth Bridge (Lothian - Fife, A90 nordwärts): £0.80
Tay Bridge (Dundee, A914 südwärts): £0.80
Erskine Bridge (nahe Glasgow, Strathclyde, A898): £0.60
Brücke zur Isle of Skye - Sommer: £5.20 / Winter: £4.30"
"Keine Angst vor dem Linksverkehr! Autofahrer gewöhnen sich in der Regel so schnell an das Fahren auf der ""falschen"" (oder doch richtigen?) Straßenseite, dass das Ungewohnte sogar Spaß macht. Im eigenen Auto hat man den Vorteil, dass man sich bei engen Straßenverhältnissen sehr gut äußerst links orientieren kann. Lediglich Überholmanöver auf Landstraßen sind wegen des schlechteren Einblickswinkels schwieriger. Hier können Beifahrer helfen. Bei rechts gelenkten Leihwagen ist das Schalten mit der linken Hand gewöhnungsbedürftig. Die Anordnung der Gänge ist jedoch gleich. Motorrad- und Fahrradfahrer haben noch weniger Probleme bei der Umstellung. Natürlich müssen sich auch Fußgänger die ungewohnte Verkehrsführung beim Überqueren der Straße in Erinnerung rufen. Eine Kopie der Straßenverkehrsordnung, des so genannten Highway Code, ist überall in Großbritannien erhältlich. Weitere Informationen: www.highwaycode.gov.uk.

Nachfolgend das Wichtigste in Kurzfassung: 

Führerschein
Der nationale sowie der internationale Führerschein werden anerkannt.

Linksverkehr
In Großbritannien müssen Sie auf der linken Straßenseite fahren und rechts überholen. Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie die Fahrt nach einer Pause wieder aufnehmen. Als Fußgänger müssen Sie vor dem Überqueren der Straße zuerst nach rechts schauen.

Scheinwerfer
Bei links gelenkten Autos muss vor Nachtfahrten der – meist trapezförmige – Einschliff in der Mitte der Frontscheinwerfer mit Isolierband oder einer Schablone (erhältlich u. a. an großen Tankstellen, Geschäften für Autozubehör und bei Fährgesellschaften) überklebt werden, da sonst Blendungsgefahr für den Gegenverkehr besteht. Bei Fahrzeugen mit Planglasscheinwerfern besteht ebenfalls die Möglichkeit, den kritischen Bereich abzukleben oder ggf. die Einstellung des Scheinwerferspiegels zu verändern. Lassen Sie sich bitte vom Fahrzeughersteller informieren.

Alkohol
In Großbritannien wird Trunkenheit am Steuer streng geahndet. Die Alkoholgrenze liegt bei 0,8 Promille, d. h. 80 Mikrogramm Alkohol in 100 ml Blut oder 35 Mikrogramm Alkohol in 100 ml Atem. Die Überschreitung der Promillegrenze wird mit Führerscheinentzug und hohen Geldstrafen geahndet.

Sicherheitsgurte
Es besteht Gurtpflicht für Fahrer und Beifahrer, ebenso für Passagiere auf den Rücksitzen, sofern diese mit Sicherheitsgurten ausgestattet sind. Kinder bis 3 Jahre müssen auf dem Vordersitz unbedingt einen Kindersitz benutzen, auf dem Rücksitz nur dann, wenn es auch Sicherheitsgurte gibt. Kinder zwischen 3 und 11 Jahren müssen – sofern vorhanden – einen Kindersitz benutzen, jedoch auf jeden Fall angeschnallt sein.

Straßenkreuzungen
Wenn Sie sich einer Straßenkreuzung nähern, sollten Sie besonders aufpassen. In Großbritannien gibt es kein allgemeines Vorfahrtsrecht, da die Vorfahrt an jeder Kreuzung angezeigt wird. Auf einer untergeordneten Straße sehen Sie entweder ein rotes „Give Way“-Dreieck (Vorfahrt achten) oder ein rotes „STOP“-Zeichen. An vielen Kreuzungen ist nur die Fahrbahn mit „Give Way“ markiert (ein weißes Dreieck und doppelte unterbrochene Linien quer über die Fahrbahn).

Rechts abbiegen
Bei einem Fahrzeug mit Linkssteuerung erfordert dieses Manöver etwas mehr Umsicht. Vergewissern Sie sich frühzeitig durch den Rückspiegel, dass Sie sich gefahrlos zum Rechtsabbiegen einordnen können. Betätigen Sie den rechten Blinker und ordnen sich auf eine Position unmittelbar links von der Straßenmitte oder – falls vorhanden – auf die Abbiegerspur ein, bis der Gegenverkehr das Abbiegen zulässt. 

Kreisverkehr
Im Kreisverkehr hat derjenige Vorfahrt, der von rechts kommt, es sei denn, aus der Straßenmarkierung geht etwas anderes hervor. Folgen Sie dem Kreisverkehr im Uhrzeigersinn und betätigen Sie den linken Blinker, wenn Sie sich der Ausfahrt nähern, über die Sie den Kreisverkehr verlassen wollen. 

Überholen
Sie müssen rechts überholen. Das ist für ein Fahrzeug mit Linkssteuerung etwas schwieriger. Halten Sie sich also mehr zurück als zu Hause, damit Sie einen größeren Blickbereich erhalten. Schauen Sie gut in den inneren und äußeren Spiegel. Lassen Sie genügend Abstand, besonders wenn Sie Radfahrer, Fußgänger und geparkte Fahrzeuge überholen.

Parken
Auf vielen Straßen gelten Parkbeschränkungen. Das wird durch gelbe Streifen am Straßenrand angezeigt. Doppelte gelbe Streifen zeigen Park- und Halteverbot, einfache gelbe Streifen darf ganz kurz gehalten werden. Zeitliche Beschränkungen und Anwohnerparken werden auf Zusatzschildern angezeigt. Bei illegalem Parken erhält man im Allgemeinen einen Strafzettel. Gefährlich geparkte Fahrzeuge werden oft von der Polizei abgeschleppt. In einigen Teilen der Londoner Innenstadt werden falsch geparkte Fahrzeuge häufig mit Radsperren versehen.

Höchstgeschwindigkeiten
In Großbritannien gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten:

Innerhalb Ortschaften: Alle Fahrzeuge 30 mph (48km/h)
Landstraßen: Pkw 60 mph (96 km/h), Fahrzeuge mit Wohnanhäger oder Anhänger 50 mph (81 km/h), Busse 50 mph.
Dual Carriageway (4-spurige Landstraße)/Autobahn: PKW 70 mph (112km/h), Fahrzeuge mit Wohnanhänger oder Anhänger 60 mph, Busse 60 mph. 

Parkuhren, Parkautomaten
In vielen Stadtteilen Londons, einschließlich der Stadtmitte, wurden Parkzonen eingeführt, die zu bestimmten Tageszeiten gebührenpflichtig sind. Die Parkgebühr entrichtet man an Parkuhren (mit Münzen) bzw. am Parkscheinautomaten (pay and display – der gezogene Parkschein muss dann an der Innenseite der Windschutzscheibe sichtbar angebracht sein). Meist gilt eine Höchstparkdauer – die Parkzonen sind daher nur für Kurzzeitparker geeignet.

Parkgebühren
Die Gebühren sind je nach Lage und Art der Parkfläche unterschiedlich hoch. Generell ist zu sagen, dass das Parken vor allem in Zentral-London relativ teuer ist. Beispiele: 0-2 Std. von £4.50 bis £7.50, 12-24 Std. von £30 bis £40 (Preise von NCP, Stand: Juni 2002).

Radsperre, Abschleppen
Die möglichen Folgen von Falschparken sind ein Strafzettel (bis zu £80), Radsperre (£45) oder Abschleppen (£125 plus £15 Lagergebühr pro Tag). Bei den letzten beiden Fällen ruft man folgende Stelle an: „TRACE“, Tel.: 020-77 47 47 47 (24 Stunden erreichbar). 

Rote und gelbe Linien 
Einfache oder doppelte gelbe und rote Linien am Straßenrand bedeuten Parkverbot.


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