Albanien
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Empfehlenswert ist die Überprüfung des allgemeinen Impfschutzes - Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Polio (Kinderlähmung). Besondere Impfhinweise: FSME - Landesweites Risiko. Leitungswasser ist nicht überall unbedenklich und z. B. in verschiedenen Stadtteilen von Tirana von unterschiedlicher Qualität sowie meist nur stundenweise verfügbar. Landesweit besteht ein erhöhtes Risiko verschiedener Darminfektionen. Es wird daher empfohlen, auf in Flaschen abgefülltes Wasser zurückzugreifen. Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen. Hepatitis B ist endemisch. Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Tollwut kommt vor. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Zecken sind während der wärmeren Jahreszeit (März/April bis Oktober/November) vor allem in Flussniederungen und Waldgebieten mancher Teile Albaniens aktiv. Da die ärztliche Versorgung unzureichend ist und Operationen - wenn überhaupt- nur im Notfall durchgeführt werden können, sind hier besondere Vorsorgemaßnahmen, wie z.B. Flugrettungsverträge, zu empfehlen. Angesichts der dürftigen medizinischen Versorgungslage sollten Vorsorgeuntersuchungen (z. B. Zähne) vor Abreise nach Albanien gemacht werden. Benötigte Medikamente in ausreichender Menge und eine gut bestückte Reiseapotheke sollten mitgeführt werden. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notfallrückführung wird unbedingt empfohlen. |
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