Albanien
| Vlore
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Vlore ist eine größere Hafenstadt in Mittelalbanien an der Straße von Otranto, der engsten Stelle der Adria. Nach dem italienischen Otranto verkehrt eine Fähre. Mit rund 100.000 Einwohnern gehört die Stadt zu den größten des Landes. Die Bucht von Vlora und die Strände in Stadtnähe sind beliebte Ziele albanischer Touristen.
Vlore ist auch Hauptort des gleichnamigen Bezirks, der das nähere Umland und die albanische Riviera umfasst.
Sehenswürdigkeiten
Die Muradije-Moschee im Stadtzentrum stammt aus dem 16. Jahrhundert. Unabhängigkeitsmuseum. Ein wenig weiter südlich befinden sich die bei Albanern beliebten Strände von Vlora. Die schöne Bucht mit ihren oft kleinen versteckten Stränden ist eine beliebte Feriendestination der Albaner. Auf einem Hügel oberhalb der Stadt befindet sich ein Restaurant mit guter Aussicht über Vlora und die Bucht. In der Lagune von Narta befindet sich auf einer kleinen Insel das orthodoxe Kloster von Zvernec. Eine ältere Kirche kann besichtigt werden. Ausflugsziele in der weiteren Umgebung sind die osmanische Burg Kanina, das antike Orikum, aus dem zur Türkenzeit der Hafen Pashaliman wurde, den auch die Sowjets zur Stationierung von U-Booten im Mittelmeer nutzten. Folgt man der Straße nach Süden weiter, gelangt man über den Llogara-Pass zur albanischen Riviera mit dem Hauptort Himara, einem der schönsten Landschaften Albaniens. Etwas mehr als 30 Kilometer östlich von Vlora liegen die Überreste der illyrischen Siedlung Amantia.
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| Blick über Vlore und Bucht. Im Vordergrund ist die Hauptstrasse der Stadt erkennbar, die zum Hafen und Richtung Strand führt. Im Hintergrund in der Bildmitte ist die Halbinsel Karraburun, rechts davon die Insel Sazan. |
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