| Offizielle Bezeichnung |
Föderative Republik Jugoslawien |
| Internationales Kennzeichen |
YU |
| Fläche |
102.173 qkm |
| Geografische Lage |
18º O - 23º O / 41º N - 47º N |
| Hauptstadt |
Belgrad |
| Höchste Erhebung |
Daravica 2.656 m |
| Nationalfeiertage |
27. April (Gründung der Föderation Serbien-Montenegro 1992) |
| Amtssprache(n) |
Serbisch |
| Zeitverschiebung |
keine |
| Einwohner |
10.700.000 |
| Bevölkerungsdichte |
105 pro qkm |
| Bevölkerungswachstum |
0,1% |
| Lebenserwartung |
Frauen 71 Jahre Männer 70 Jahre |
| Analphabeten |
8% |
| Größte Stadt |
Belgrad |
| Landeswährung |
Jugoslawischer Neuer Dinar (N.Din) = 100 Para |
| Wichtigste Import/Exportgüter |
Importgüter: Maschinen, Fahrzeuge, Brennstoffe, Chemikalien Exportgüter: Maschinen, industrielle Vorprodukte, Bekleidung |
| Wichtigste Städte |
Belgrad 1.168.454 Einwohner Novi Sad 179.626 Einwohner Nis 175.391 Einwohner Pristina 155.499 Einwohner Kragujevac 147.305 Einwohner Podgorica 117.875 Einwohner |
| Provinzen |
Staatenunion, bestehend aus der Republik Serbien und der Republik Montenegro. Serbien mit den Provinzen: Wojwodina und Kosovo. |
| Küstenlänge |
199 km |
| Höchster Berg |
Serbien Daravica 2.656 m |
| Längster Fluß |
Serbien Donau (Teil) 2.850 km |
| Klima |
Im Norden, kontinentales Klima (kalte Winter und heiße, schwüle Sommer). In der Mitte, kontinentales und mediterranes Klima. Im Süden, adiatisches Klima entlang der Küste, heiße, trockene Sommer und Herbst und relativ kalte Winter mit starkem Schneefall. |
| Religion |
Serbisch-Orthodoxe 64.0%, Muslime 19.3%, Katholiken 6.0%, andere, meist ohne 10.7% |
| Stromversorgung |
220 V, 50 Hz |
| Haustiere |
Ab dem 1. Oktober 2004 benötigen Sie für Ihre Haustiere wie zum Beispiel Hund oder Katze bei Reisen in Länder der Europäischen Union den EU-Heimtierpass. Er soll vor Einschleppen und Verbreiten der Tollwut schützen. |
| Sicherheit |
Nach den Unruhen im Kosovo im März 2004, die mehrere Todesopfer gefordert haben, hat sich die Lage wieder beruhigt, bleibt aber weiterhin angespannt. Reisen in den Kosovo sind noch nicht in dem Maße wie vor den Unruhen möglich. Besonders von individuellen, ohne Betreuung von ortsansässigen Gastgebern durchgeführte Reisen wird nach wie vor abgeraten.
Auch in Teilen Südserbiens (Region um Presevo, Bujanovac und Medvedja) ist von einer latent gespannten Sicherheitslage auszugehen.
Hingewiesen wird auf die Minengefahr, die beim Verlassen der asphaltierten Hauptstraßen im gesamten Grenzgebiet zwischen Serbien und dem – unter Verwaltung der Vereinten Nationen stehenden – Kosovo sowie an der Grenze nach Kroatien besteht. Von Nachtfahrten durch Serbien und Montenegro einschließlich Kosovo wird aus Sicherheitsgründen abgeraten.
Fahrzeuge sollten wegen häufiger Diebstähle und Aufbrüche möglichst nur in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Im geparkten Fahrzeug sollten keine Reisedokumente oder Wertsachen oder anderes Gepäck zurückgelassen werden.
Eine medizinische Versorgung nach deutschem Standard ist in Serbien und Montenegro einschließlich Kosovo nicht gewährleistet. Auch Krankenhäuser, vor allem außerhalb der Hauptstadt Belgrad, verfügen in der Regel nur über veraltete technische Ausstattung und bisweilen auch nicht über ausreichend Medikamente. Angemessene Pflege und Hygiene sind nicht immer gewährleistet. |