| Region Castilla y León:
 Castilla y Leon
 Mumu
 Alcazar
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Die Region Kastilien-León liegt in der Nordhälfte der Iberischen Halbinsel. Die gesamte Region ist von sie begrenzenden Gebirgsketten umgeben. Im Norden liegt das Kantabrische Gebirge, im Nordosten erhebt sich das Iberische Randgebirge und im Süden befindet sich das Kastilische Gebirge. In der Mitte dieser von Bergen eingerahmten Region erstreckt sich das Hochland, dessen Höhe zwischen 500 und 1000 Metern liegt.
Der wichtigstes Fluss ist der Duero, der in Soria entspringt und in den Atlantik mündet.
Das Klima zeichnet sich durch seine langen Winter und die kurzen Sommer aus, was charakteristisch für kontinentales Klima ist. Die Niederschläge im zentralen Flachland schwanken zwischen 600 mm und 400 mm. In Berggegenden, die sich über 2000 Meter über dem Meer befinden, regnet es mehr und der Regen bleibt als Schnee mitunter ganzjährig liegen.
Die Stadt León im Norden der Region hat als touristische Sehenswürdigkeiten die Pulchra Leonina, die "Sixtinische Kapelle" der spanischen Romanik, das Museum de la Catedral (religiöse Kunst) sowie das einstige San Marcos-Hospital zu bieten. Die unglaubliche Naturlandschaft dieser Provinz bietet uns den Nationalpark Picos de Europa, das Naturschutzgebiet Las Médulas (Weltkulturerbe) sowie den Wintersportort San Isidro.
Im Süden der Region, im Schutz der Gebirgskette Sierra de Gredos befindet sich die Stadt Ávila, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hinter den Stadtmauern versteckt sich ein wertvoller Komplex aus Kirchen und Palästen im Renaissance-Stil. Man sollte hier die ausgezeichneten Gerichte vom Grill und das berühmte Rindersteak aus Ávila probieren, für die die Region bekannt ist.
In der Stadt Salamanca, ganz im Südwesten der Region, steht die ältesten Universität Spaniens. Die monumentalen Straßen voller Kirchen, Paläste, Schulen und herrschaftlichen Häusern beherbergen immer noch einen jungen und gelehrten Geist. Diese Stadt, Welterbe und im Jahr 2002 Europäische Kulturstadt, dient als perfekter Ausgangspunkt, um die ganze Provinz kennen zu lernen.
Der Nationalpark Parque Natural del Lago de Sanabria y alrededores befindet sich im Nordwesten der Provinz Zamora, im Naturgebiet Sanabria. Es handelt sich um ein bergiges Gelände mit tiefen Tälern mit zahlreichen Gletscher-Lagunen. Der See hat eine Fläche von 318 Hektar und ist bis zu 51 Metern Tiefe und ist somit der größte See der Iberischen Halbinsel. Die Vegetation wird beprägt durch Eichenwälder, aber es lassen sich auch zahlreiche Erlen, Eschen, Weiden, Birken, Stechpalmen, Eiben und Edelkastanien hier finden. Hinsichtlich der Fauna gibt es eine große Artenvielfalt: 76 Vogelarten und 17 Arten großer Säugetiere. Darunter sind vor allem das Rebhuhn und der Wolf zu nennen. |