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Liechtenstein
Geschichte

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Das Gebiet des heutigen Liechtenstein gehörte ab dem 1. Jh. v. Chr. zur römischen Provinz Rätien und wurde ab dem frühen Mittelalter von Alemannen bewohnt. Das niederösterreichisch Adelsgeschlecht der Liechtensteiner erwarb 1699 bzw. 1712 die Herrschaften Schellenberg und Vaduz; 1719 wurde das Gebiet in den Reichsfürstenstand erhoben; 1806 erfolgte der Anschluss an den Rheinbund; 1815-66 war der Kleinstaat Mitglied des Dt. Bundes. Nach dem Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie übernahm 1919 die Schweiz die außenpolitische Vertretung von Liechtenstein. Seit 1921 ist Liechtenstein eine konstitutionelle Erbmonarchie; seit 1923 besteht die Zollunion mit der Schweiz. Nach dem Tod von Fürst Franz Joseph II. 1989 ist sein Sohn Hans Adam Staatsoberhaupt. Bei dem Referendum vom 13.12.1992 votierte die Bevölkerung mehrheitlich für den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum. Die Zoll- und Währungsunion mit der Schweiz, die den Beitritt abgelehnt hatte, bleibt davon unberührt.


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