Polen
| Landesdaten & Fakten
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| Offizielle Bezeichnung |
Republik Polen |
| Internationales Kennzeichen |
PL |
| Fläche |
312.677 qkm |
| Geografische Lage |
14 - 24 ° östliche Länge , 49 - 55 ° nördliche Breite |
| Hauptstadt |
Warschau |
| Höchste Erhebung |
Rysy 2.499 m |
| Nationalfeiertage |
03. Mai (Tag der ersten Verfassung Polens von 1791, der ersten geschriebenen Verfassung Europas) 11. November (Tag der Gründung des unabhängigen Polen im Jahre 1918) |
| Amtssprache(n) |
Polnisch |
| Zeitverschiebung |
keine |
| Einwohner |
38.641.000 |
| Bevölkerungsdichte |
124 pro qkm |
| Bevölkerungswachstum |
-0,1% pro Jahr |
| Lebenserwartung |
Frauen 78 Jahre Männer 69 Jahre |
| Analphabeten |
0,3% |
| Größte Stadt |
Warszawa |
| Landeswährung |
1 Zloty (Zl) = 100 Groszy |
| Wichtigste Import/Exportgüter |
Import: Maschinen, Fertigprodukte, Energie, Brennstoffe, chemische Erzeugnisse Export: Metallerzeugnisse, Maschinen, Nahrungsmittel |
| Wichtigste Städte |
Warszawa 1.609.780 Einwohner Lódz 786.526 Einwohner Kraków 740.737 Einwohner Wroclaw 634.047 Einwohner Poznan 571.985 Einwohner Gdansk 455.464 Einwohner Szczecin 415.576 Einwohner |
| Provinzen |
Dolnoslaskie, Kujawsko-Pomorskie, Lodzkie, Lubelskie, Lubuskie, Malopolskie, Mazowieckie, Opolskie, Podkarpackie, Podlaskie, Pomorskie, Slaskie, Swietokrzyskie, Warminsko-Mazurskie, Wielkopolskie, Zachodniopomorskie |
| Dialekte |
Durch die Bevölkerungsverschiebungen nach dem Zweiten Weltkrieg sind die Dialekte heute mehr oder weniger verschwunden, außer vor allem in Oberschlesien, ebenso die vorher zahlreichen Minderheitensprachen. Es sind quasi nur Reste der deutschen Bevölkerung in den ehemaligen deutschen Ostgebieten geblieben, die nach den antideutschen Ressentiments der ersten Nachkriegszeit auch oft das Polnische angenommen haben. Diese sprechen sonst aber in der Regel noch den ererbten Dialekt, in Westpreußen, Brandenburg und Pommern niedersächsische, in Schlesien mitteldeutsche (schlesische oder Lausitzer), in Ostpreußen niedersächsische (niederpreußische) oder bairische (hochpreußisch). In denselben Gebieten finden sich dann auch die Reste des Wasserpolnischen, der polnischen Dialekte, die schon vor dem Krieg in vor allem in Oberschlesien gesprochen wurden. Das Kaschubische in Westpreußen ist wohl ausgestorben. Schon im 17. Jh. starb das baltische Altpreußisch in Ostpreußen aus.
In der Gegend von Bialystok (Belastok) wird teilweise Weißrussisch gesprochen.
Die aschkenasischen, also Jiddisch sprechenden Juden, für die Polen ein Zentrum darstellte, sind zum größten Teil im Holocaust umgekommen oder nach Israel ausgewandert. Sie waren im weitaus größten Teil des Landes Sprecher des Südostjiddischen und zum großen Teil Chassiden. |
| Küstenlänge |
491 km |
| Höchster Berg |
Rysy 2.499 m |
| Längster Fluß |
Weichsel 1.086 km |
| Klima |
Der Süden und der Osten des Landes weisen kontinentales Klima mit kalten, trockenen Wintern und warmen Sommern auf. Im Nordwesten bewirken gemäßigte Seewinde und westliche Winde, daß die Sommer kühler und die Winter milder und feuchter sind. |
| Religion |
95% Katholiken, orthodoxe Christen, Protestanten |
| Stromversorgung |
220V, 50 Hz |
| Kleidung |
In Polen hilft die herkömmliche europäische Kleidung. Für den Winter sind besonders warme Kleidung und festes Schuhwerk notwendig. Regenschutz ist gehört übers ganze Jahr ins Reisegepäck. |
| Sicherheit |
Um Ihren Aufenthalt in Polen unbeschwert genießen zu können, empfiehlt das Auswärtige Amt, bei ihrer Reise eine erhöhte Vorsicht beim Gebrauch und Abstellen des Wagens walten zu lassen. Bei Bahnreisen werden ebenfalls Diebstähle beobachtet, vereinzelt auch Überfälle. Fahrgästen wird geraten, sich hier vorsichtig zu verhalten und Schmuck, Uhren, Kameras, Pässe und Brieftaschen/Geldbörsen nicht sichtbar zu tragen. Gepäck sollte in Zugabteilen nicht unbeaufsichtigt bleiben. |
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